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Dienstag, 2. Oktober 2018

Da bin ich wieder . . .

Bild vom 18. September via Instagram mit der Superimpose-App mit Hintergrund unterlegt.

Mehr als ein halbes Jahr ist vergangen, seit meine geliebte Mutti starb. Es wurde still hier in diesem Blog, denn nachdem mich unmittelbar nach ihrem Tod, am Tag der Beerdigung, noch ein schlimmes Grippevirus erwischte, war ich mehr als 4 Wochen lahm gelegt. Ich konnte weder das Haus verlassen noch mich selbst versorgen.
In ein Krankenhaus hätte ich mich deswegen allerdings NIEMALS begeben! Damit habe ich inzwischen mehr als reichlich schlechte Erfahrungen!

Was nicht heißen soll, das dies am Personal liegt, das i.d.R. stark überlastet ist ... das Ganze ist ein politisches Problem, Gelder werden falsch verteilt und das Pflegepersonal nicht nur schlecht bezahlt sondern auch ausgebeutet! Kein Wunder, wenn nicht mehr viele Lust haben, diesen Beruf zu ergreifen! Denn es ändert sich nichts zum Besseren, auch wenn dies immer mal wieder behauptet wird!

Daher ... Gnade einem Gott, dass man niemals in diese Lage kommt, ins Krankenhaus zu müssen. Man kann Glück haben, oft hat man jedoch Pech, wie meine Mutter, die im übrigen auch Pech mit den Hausärzten hatte, die ihr zu zahllosen Medikamenten rieten, die ihre Gesundheit am Ende zerstörten.

am 23.2. - 22:12 h

Ich bin also auch gänzlich ohne Ärzte und Krankenhaus von allein wieder genesen!
Natürlich hatte ich das Glück, einen Ehemann zu haben mit flexiblen Arbeitszeiten als Freiberufler, der allerdings dennoch nicht den ganzen Tag daheim bleiben konnte. Da ich aber eh fast nur geschlafen habe, reichte es, wenn er mir Tee, Wasser und etwas Zwieback ans Bett stellte. Das Handy lag schließlich daneben und gerade mal zum Toilettengang schaffte ich es, aus dem Bett zu steigen. Die Treppen wagte ich mich SEHR lange nicht hinunter, zu schwach war ich lange Zeit.

Zudem habe ich vor Jahren eine Heilpraktiker-Ausbildung gemacht und kann mir auch recht gut selbst helfen! Ich will das jetzt also nicht allgemein hier empfehlen - wer das Bedürfnis hat, ins Krankenhaus zu gehen, den soll mein Post um Gotteswillen nicht davon abhalten!

Im Nachhinein gewann ich dieser schweren Influenza sogar etwas Positives ab - sie hat mich schließlich vor der starken Trauer etwas bewahrt. Denn ich schlief ja fast nur ...
Als ich so weit wieder genesen war, dass ich das erste Mal die Treppe hinunter ins Erdgeschoss konnte, waren schon Wochen vergangen und mein Herz bubberte wie wild ob dieser Anstrengung.

Die Trauerfeier mit anschließender Beerdigung (denn wir mögen die Feuerbestattung nicht!), hatte ich aufgrund äußerster Disziplin und Anstrengung gerade noch überstehen können - sie war sehr schön, aber eben auch sehr traurig. Da waren so einige Menschen, die meiner Mutti die letzte Ehre erwiesen. Ich glaube, ihr selbst hätte es so, wie es war, auch mit der schönen Musik, sehr gut gefallen. Das ist das Wichtigste.


Viele Karten erreichten uns ...


und dann all die Formalitäten ... wie man das alles in so kurzer Zeit schafft, weiß man hinterher nicht mehr .... es läuft wie in Trance ab ... wer das schon durchgemacht hat, weiß, wovon ich spreche ...


Auch unser Hauseingang zeigte einige Monate Trauer ... es soll ruhig jeder sehen! Ich halte nichts davon, wenn man seine Trauer versteckt, damit fördert man nur das in der Gesellschaft herrschende Tabu und das ist ungesund!!!



Das war jedoch längst nicht alles, denn in diesem Jahr starben so einige Bekannte, Freunde, Nachbarn, einige von ihnen viel zu jung! - Es war, was das betrifft, einfach ein Horrorjahr.
Auch eine meiner besten Freundinnen, von der ich hoffte, mit ihr noch schöne  Zeiten verbringen zu können, starb diesen Sommer mit etwas über 50 Jahren an Krebs! Nun mußte auch ich mein Leben wieder neu sortieren ... 


Was am Ende bleibt . . . 
wenn sie deine Mutter in diesem schrecklichen schwarzen Leichensack, der mit Reißverschluss verschlossen wird, mit der Trage aus dem Haus getragen haben  ..... und du nur fassungslos zusehen konntest, wie dieser Sack in den Leichenwagen gehievt wurde ...  ihre letzte Reise, wo sie doch so gerne noch im Leben verreisen wollte ...

Ein paar Utensilien, die nun nicht mehr gebraucht werden ... und die in der letzten Lebenszeit ihre Welt ausmachen .... eine Welt, die sie sich in den kühnsten Träumen wohl nicht hat ausmalen können, wie übrigens kaum einer von uns! Auch wenn jeder weiß, dass wir alle einmal sterben müssen ...

Windeln, Einmal-Waschlappen, Toilettenstuhl, Rollstuhl, Rollator ....  und Unmengen von Medikamenten ... ein Pflegebett .... ach wie ist es furchtbar, wenn man zum Pflegefall wird!

Es ist besser, zeitig zu sterben und nicht von Menschen, ganz gleich, ob Verwandten oder Wildfremden, abhängig zu sein!



Sterbebegleitung: 
Damit das Sterben leichter wird 
Unser medizinisches System versucht, den Tod um jeden Preis hinauszuzögern. Doch wir müssen endlich anerkennen, dass Sterben ein Teil des Lebens ist.



Ich hoffe, ich habe Euer Verständnis, wenn ich mich hier so lange nicht melden konnte, aber Trauer will verarbeitet sein ... erst so langsam habe ich das Gefühl, dass es wieder aufwärts geht. Bislang war ich nicht einmal imstande, wieder mein Fitness-Training aufzunehmen, dass ich vorigen Herbst so hoffnungsvoll neu begonnen hatte. Doch in Kürze werde ich wieder starten. Fit genug fühle ich mich inzwischen wieder dafür ...

Nun freue ich mich auf Euch, Eure Kommentare und habt noch ein wenig Geduld mit mir - ich werde nicht immer sofort antworten können, aber ich antworte immer und besuche auch nach und nach Eure Blogs. Schließlich blogge ich ja noch im Garten-Blog und habe auch die gesamte  Zeit - sporadisch - dort gebloggt, um nicht ganz aus der Bloggerwelt zu verschwinden.

Herzlichst
Eure



Kommentare:

  1. liebe sara...
    mich überfällt Gänsehaut bei deinen Worten....buchstäblich und stark, wie durch Zufall hatte ich EBEN einen Post eingesetzt der FAST das gleiche, bzw.ähnliche Gedanken beinhaltet und worüber ich moderieren wollte weil mich die Gedanken daran nicht losließen...
    was wird - ist - wenn - ....
    du bist ein Glück nicht völlig alleine um die Trauer zu tragen - und zu leben, wie schwer es ist weiß wohl ein jeder, der schon einmal ein Familienmitglied oder einen lieben Menschen verloren hat, die Umstände ertragen und leben musste, wo wir doch alle irgendwie all das weit weg von uns schieben möchten - mit dem gedanken, nicht jetzt - aber:
    wann dann?
    nachvollziehen kann es keiner, der es NICHT erlebt hat, mitfühlen schon....
    ich bin sehr froh darüber dass du wieder die Kraft hast darüber zu sprechen und zu schreiben...
    loslassen ist wohl eines der schwierigsten Themen die unser Leben ausmachen...
    dir danke ich dass es heute dein Thema war...und noch lange bleiben wird...im Inneren deiner gedanken...
    liebe Grüße
    von Angelface

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    1. Liebe Angel,
      das ist wirklich ein Zufall, ich werde gleich mal zu Dir rüberschauen. Bin nach wie vor nicht so sehr oft hier, aber zum Winter hin, wenn die Tage immer dunkler werden, wird es sicherlich wieder mehr werden. Auch im Hinblick darauf habe ich diesen Blog wieder reaktiviert und wegen der kritischen Themen, die ich gerne ansprechen möchte, die aber nicht so gut in einen Gartenblog passen.

      Und Du sagst es - wenn man das nicht selber erlebt hat, kann man es kaum nachempfinden. Ich habe mich ja im Grunde schon SEHR lange von meiner Mutti innerlich verabschiedet, verabschieden müssen, denn sie starb sozusagen auf Raten ... es war grausam, das mitansehen zu müssen .... ein Mensch, der einst stark und so mitten im Leben, interessiert an allem fast bis zuletzt, der immer mehr verstummte, das war fast nicht zu ertragen!
      Ich wußte, daß der Tag kommen wird, nur WANN das sein würde, das weiß kein Mensch und dann geschah es eines Morgens in aller Frühe ... es ist schwer, weil jeder Mensch diesen einen Weg ganz alleine gehen muß, ähnlich wie bei seiner Geburt auch ...

      Liebe Grüße und danke für Deinen Besuch hier!
      Sara

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  2. alles braucht seine Zeit
    auch die Trauer
    und manchmal funktioniert man ganz normal weiter bis es sich Bahn bricht
    das es dich so böse erwischt hat tut mir Leid
    sicher ist es nicht schön im Alter auf Hilfe angewiesen zu sein
    da kommt es aber auch wieder auf den Menschen an
    mnache hadern und können ihr Schicksal nicht annehmen (auch Hilfe nicht)
    andere sind trotz allem noch zufrieden und dankbar
    meine Mutter hatte zum Glück einen "freundlichen "Tod
    sie starb eine Woche nach einem Herzinfarkt quasi aus vollem Leben (mit 84 )

    nimm dir Zeit für dich .. freue dich an allem Schönen
    und bei Lust und Laune blogge ;)

    liebe Grüße
    Rosi

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    1. So ist es, liebe Rosi. Man kann nichts dran drehen, es ist und kommt wie es kommt und dann braucht es seine Zeit.

      Und das ist schon richtig, man muß auch im Alter sein Schicksal annehmen können. Meine Mutti konnte das nicht, sie fand sich bspw. mit ihrer Blindheit niemals ab. Das war sehr schlimm mitansehen zu müssen, da sie ja immer extrem gut sehen konnte und plötzlich dann sowas. Vielleicht war es auch so schlimm für sie, weil es in dem Alter mit diversen Erkrankungen eben nicht mehr möglich ist, noch Brailleschrift oder Ähnliches zu erlernen.
      Dann ist man wirklich total aufgeschmissen und hilflos und komplett auf die Hilfe Anderer angewiesen und das ist sehr bitter! Denn so sehr andere auch wollen und sich bemühen, die Realität sieht dann doch oft anders aus ...

      Meine Mutter starb dann auch ganz plötzlich eines Morgens, das ging ganz schnell - aber der Mensch merkt ja doch, was los ist und da können sich Minuten, ja sogar Sekunden zu Jahren dehnen, das weiß ich aus eigenem Erleben, weil ich schon kurz vor dem Tod stand. Und dieses Erleben wünsche ich keinem Menschen, aber leider können wir es uns nicht aussuchen. Der "beste" Tod ist, wenn man gar nicht mehr aufwacht. So sterben wohl die allerwenigsten - diesen Gnadentod.

      Ja, ich blogge hier so, wie ich kann, wollte aber gerne diesen Blog wieder aktivieren, vor allem auch wegen der kritischen Themen, die in den Gartenblog nicht gut passen.

      Liebe Grüße und danke für Deinen Besuch hier!
      Sara

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  3. Liebe Sara,
    Deine Einschätzung zu Krankenhäusern kann ich leider nur teilen. In den letzten Jahren war ich auch oft zu Besuch in Krankenhäusern, meine Tante und mein Vater sind gestorben, und habe leider auch die vollkommen unmenschliche Atmosphäre in diesen Häusern erleben müssen. (Über die ganzen Fehlurteile der Götter in Weiß, möchte ich mich hier nicht auslassen, es war schlicht unglaublich, dafür waren sie dann aber mit Medikamenten umso spendabler.)
    Das Krankenhaus ist kein Ort, an dem man sich aufhalten sollte, wenn man krank ist. Hier ist alles auf Geldverdienen getrimmt und der Patient ist Mittel zum Zweck. Den Eindruck habe ich, teilweise kam ich mir vor, wie in einer Fabrik und den Arzt, der meine Frage damit abtat, ich solle doch mal googeln, werde ich auch nie vergessen.
    Ich habe soviele schlechte Erfahrungen gemacht, dass ich nicht ins Krankenhaus möchte und auch Ärzte meide, wo es nur geht.
    Trauer braucht immer Zeit und diese Zeit sollte man sich auch nehmen. Ich jedenfalls freue mich, dass Du wieder da bist, was ich ja auch schon auf Deinem Gartenblog gesehen habe und wünsche Dir noch eine wunderschöne Restwoche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. So ist es leider, lieber Wolfgang. Daher halte ich mich bis zum Äußersten fern von Krankenhäusern wie auch Ärzten, die ich nur in der allergrößten Not in Anspruch nehmen würde.

      Davon aber abgesehen braucht man sich bald eh nicht mehr krankenzuversichern .... denn wenn Rentner ihre Krankenversicherung von der Rente finanzieren sollen (und nicht jeder verfügt über eine üppige Rente - selbst die, die 40 Jahre lang treu und brav ihrer Erwerbsarbeit nachgingen, sind im Alter dann noch zusätzlich auf Sozialhilfe angewiesen!) und man z.B. Brillen ohnehin komplett selber bezahlen muß ... da lohnt es sich schon eher, sein Geld zu sparen oder anderweitig zu mehren, anstatt es dem Staat nachzuschmeißen.

      Und wenn ich dann nur an das Essen denke, das man schwerstkranken Patienten in den Krankenhäusern so vorsetzt, da stellen sich mir die Nackenhaare auf! Von den häufigen Verwechselungen einmal ganz abgesehen. Wie oft bestellte meine Mutter vegetarisch und bekam dafür Schwein oder ähnliche Schweinereien geliefert! Was macht ein Muslim, frage ich mich, dem sich das schon wegen seines Glaubens verbietet?
      Unzuträgliches Essen für so kranke Menschen und auf der anderen Seite halten sie einem Vorträge über Ernährung - wirklich ein Hohn!

      Ich war 2009 im Krankenhaus und das hat mir auch gereicht. Allerdings ging es um Leben und Tod bei mir und vor den Chirurgen habe ich größte Hochachtung - sie leisten oft geniale Arbeit und ich kann ihnen nur dankbar sein. Alles andere aber ... (wobei ich auch sehr liebe Schwestern hatte, insbesondere eine Nachtschwester, die sich aufopferungsvoll wie eine Mutter um mich bemühte) - ist sehr bedenklich! Auch die Sauberkeit hat sehr nachgelassen! Das habe ich zuletzt bei den Besuchen meiner Mutter leider feststellen müssen.
      Und viele andere Dinge - wie wenn Hörgeräte oder Zahnprothesen ins Bett fallen, werden sie einfach mit entsorgt ... es gibt schon mal den Fall, wo eine solche Prothese in einer Sammelstelle landet, aber generell, so hat man es mir gesagt, kann man sowas später kaum noch zuordnen und landet daher im Müll.
      Und wie oft vergessen so alte Menschen, ihre Prothese, die nach dem Essen auf dem Tablett abgelegt wurde .... dann wandert sowas unbesehen im Abfall! Wissen die denn nicht, wie teuer sowas ist??? Wo bleibt da die Achtung vor dem Menschen, die Würde???


      Im Alter bei Krankheit ist man ganz schön arm dran! Gnade Gott, dass uns das niemals passiert!

      Ja, ich dachte, ich habe so viele Dinge, auch und insbesondere Kritische, wie die Sache mit den Krankenhäusern .... das passt nicht in meinen Gartenblog, daher habe ich hier wieder geöffnet.

      Liebe Grüße und danke für Deinen Besuch hier
      Sara

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    2. Liebe Sara,
      leider habe ich den Eindruck, dass zwischen den Reden der Politiker und der Wirklichkeit eine Lücke klafft, die immer größer wird.
      Im Prinzip war das wohl schon immer so, nur bin ich der Meinung, dass die Politiker dies früher auch wussten, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.
      Man kann ja eigentlich hinschauen wohin man will und man wird lange suchen müssen, bis man etwas findet, was noch wirklich gut funktioniert. Eine schlechte Krankenversorgung ist ja nur ein Aspekt.
      Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang
      P.S. Ich hätte noch sehr viel mehr schreiben können, allerdings ist das meinem Blutdruck nicht zuträglich, so dass ich lieber aufgehört habe.

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    3. Diesen Eindruck hast nicht nur Du, lieber Wolfgang! Wie viel wird vor allem VOR einer Wahl versprochen - das wissen wir alle. Und ich glaube, darüber könnten wir nächtelang diskutieren - wir ticken da sehr ähnlich, wie ich immer wieder feststelle!
      Hach ja - und lieber nicht! Man soll sich nicht unnötig erregen, das ist die Sache nicht wert! Ich trage vieles inzwischen mit Gelassenheit, aber ich will auch nicht wegschauen. Meckern oder anprangern allein hilft indessen nicht. Aufmerksam machen schon, jedoch sollte man in irgendeiner Form aktiv werden ... ist nicht immer so einfach, da nicht jeder Möglichkeiten dazu hat ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Liebe Sara,
    Ja, so kommt oft vieles zusammen auf uns zu, grad in den Moment wo es eigentlich nicht kann... Und trotzdem muß man sich dadurch setzen. Ja krank werden kommt ja auch da man Seelisch und Körperlich völlig aus der Balance ist.
    Trauer dauert eine Weile, zuerst muß das ganze rohe verdaut werden und dann geht es schon besser. Die Zeit heilt auch.
    Ja, die Medikamenten sind nicht gut für unseren Organen und irgendwie bezahlt man einen hohen Preis dafür. Selber hatte ich kurz vor unseren herrlichen Urlaub in den Rocky Mountains, einen negativen Bericht vom Nephrologe das meine beide Nieren nur noch 32% funktionierten... Das kommt nicht leicht an so etwas. Ich versuche so gesund wie möglich zu leben aber ich glaube diese Beschädigungen wegen Medikamenten setzen immer durch.
    Da muß man sich schon einreden positiv zu bleiben, sonst geht es nicht!
    Aber unsere Woche in Kanada war herrlich und super versorgt also brauchte ich auch nicht zu fahren und konnte selber genießen. Ganz liebe Grüße und viel Stärke um den Verlust deiner Mutter weiter tragen zu können,
    Mariette

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    1. Liebe Mariette,
      so ist es. Eine Mutter so lange leiden sehen, zehrt schon an einem, zumal ich meine Mutter ja meist in meiner Nähe hatte. Das ist nochmal was anderes, als wenn man sie nur selten sieht.

      Die Medikamente sind das reinste Gift! Leider ist es hier Usus, dass die Leute das nehmen, was der Arzt sagt. Dabei ginge vieles auf andere Weise ... zum Beispiel Bluthochdruck, der sich vor allem durch körperliche Bewegung und Ernährung steuern lässt. Doch eine Pille schlucken ist ja so einfach. Und die Versprechen der Ärzte tun ihr Übriges - nämlich, dass man DANN, wenn man brav die Pillen schluckt, sicher vor Schlaganfall ist, was eine glatte Lüge ist! Denn auch und gerade die Menschen, die Blutdrucksenker nehmen, erleiden Herzinfarkte, Schlaganfälle .... denn diese Tabletten heilen nicht die Ursachen. Die Ursachen müssen angegangen werden, erst dann kann man gesünder werden. Dazu sind die meisten Leute zu bequem.

      Ich wünsche Dir für Deine Nieren das Allerbeste! Meine Mutti stand kurz vor der Dialyse. Gottseidank blieb ihr diese erspart. Wir haben einen Aufklärungsfilm im Krankenhaus gesehen. Das ist nicht sehr schön! In diesem heißen Sommer wären das einige Tage in der Woche gewesen, wo sie über Stunden daran hätte still liegen müssen. Hinzu kommen Übelkeit und anderes Ungemach. Es gibt 2 Formen der Dialyse, die andere soll "schonender" sein, allerdings läuft man dann mit einen ständigen Zugang herum, der sich infizieren kann .... so oder so alles nicht ideal! Besser ist, soweit an es selbst in der Hand hat, vorzubeugen ... die Menschen essen heute auch viel zu viel Salz. Viele wissen das nicht mal oder glauben es nicht ..... dazu all die Medikamente, natürlicha uch Umweltgifte ... wir können nur hoffen, daß uns kein so grausames Schicksal blüht!

      Schön, dass Ihr so eine schöne Zeit in Kanada verbringen konntet! Das gibt viel Energie!

      Viele liebe Grüße und danke für Deine lieben Zeilen hier in diesem Blog
      Sara

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    2. Liebe Sara,
      Ja, da hast du schon Recht. Das ganze salzige ist eine ständige Trend die nur um Probleme schreit...
      Dein Bild hier oben ist so schön sanft!
      Liebe Grüße,
      Mariette🌹

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  5. Hallo Sara, schön, dass Du hier wieder schreiben wirst.
    Lass Dich herzlich drücken. Ich wünsche Dir viel Kraft, um den Verlust der Mutter und die schlimmen Eindrücke zu verkraften.
    Liebe Grüße von der Pfälzerin

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  6. Liebe Sara,

    zuallererst einmal ein herzliches Dankeschön für all deine Besuche und lieben Zeilen in meinem Blog in letzter Zeit. Einer deiner Kommentare war irgendwie im Spam gelandet, ich habe ihn aber nun wieder herausgeholt mittlerweile ..war ja selbst lange Zeit nicht online gewesen.

    Ein sehr nachdenklich stimmender Eintrag ist das von dir, aber ich bewundere und schätze die Offenheit, mit der du über deine Gefühle und diese schweren Themen schreibst, die ja viel zu oft ein Tabu darstellen in unserer Gesellschaft.

    Es muß eine unvorstellbar schwierige Zeit gewesen sein für dich .. deine Mutter so leiden zu sehen, und sie dann gehen lassen zu müssen. Dann die weiteren Verluste in deinem Leben, dazu noch deine lange Grippe-Erkrankung.. wirklich ein furchtbares Jahr für dich.

    Was unser Gesundheitssystem angeht, so ist da ganz sicher vieles im Argen - da könnte man wirklich Romane schreiben. Ich bin auch sehr kritisch in der Hinsicht - aber auch froh, selbst schon wirklich guten Ärzten begegnet zu sein, die mir (und lieben Verwandten von mir) schnell und gut helfen konnten, sogar in kritischen Fällen. Aber leider gibt es auch die ganz anderen Situationen, von denen du schreibst.

    Ich denke auch - lieber jünger sterben, und kein so langes Leiden haben, nicht pflegebedürftig werden ist mein Wunsch für ALLE. Selbst habe ich mit drei hochbetagten Elternteilen doch Angst, dass genau das noch eintreten könnte.. Wir haben keinen Einfluß darauf, und ich bin froh über jeden Tag, wo sie alle noch zumindest überwiegend selbstbestimmt leben können.

    Meine Oma war lange Zeit an der Dialyse. Irgendwann hat sie sich dafür entschieden, diese zu beenden - wissend, dass das ihr schnelles Todesurteil sein würde, aber sie hatte ihren Frieden mit der Welt gemacht und war eins mit dieser Entscheidung.

    In deinem Garten-Blog lese ich immer sehr gerne :) Und ich freue mich, dass du nun auch wieder hier schreibst. Ich schicke dir ganz viele gute Wünsche und liebe Grüße,

    die Sonnenwölfin

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