Sonntag, 30. Oktober 2016

Was deine Wohnung über DICH verrät ...



Ab und zu fallen mir nette  Zeitschriften in die Hand, darüber schrieb ich auch gerade in meinem anderen Blog. Zum Beispiel in Arztpraxen, bei Physiotherapeuten aber auch an anderen Orten, wie beim Friseur oder an der Rezeption/Empfangsbereich einiger Firmen ... denn vom Kaufen solcher Hefte bin ich inzwischen weitgehend abgekommen.
Manche Tipps merke ich mir bzw. mache ein "Screenshot" - eine Handyaufnahme, auch wenn so etwas immer noch auf Verwunderung stößt - zumindest bei den älteren Herrschaften. ;-) ;-)

In einer anderen  Zeitschrift ging es nun darum, was die Einrichtung über uns verrät.

Es wurden die unterschiedlichen Wohnstile, wie Skandinavisch, Landhausstil, Puristisch, Traditionell und Verspielt-Chaotisch seziert.

Und tatsächlich habe ich auch uns in diesem Artikel zumindest anteilig wiedergefunden ...

Unsere dunklen Schränke liebe ich nach wie vor und das wird ganz sicher immer so bleiben! In Weiß hätten sie ihren Charakter verloren. Dunkle Möbel besaß schon meine Großmutter, das wirkte immer sehr gediegen. Mir gefallen auch weiße Möbel, nur möchte ich nicht Ganz-in-Weiß wohnen! Die Glasscheiben der Schränke hätte ich auch niemals entfernt und durch Hasendraht ersetzt, wie das eine Zeit Mode war. Bin im Gegenteil froh, dass nichts einstaubt, denn diese Schränke sind noch echte Wertarbeit! So etwas findet man heute kaum noch.  Erspart eine Menge unnötiger Putzerei!

Doch weißes Mobiliar gibt es auch bei uns - hier ein Blick in die offene Küche ... der Wandschrank sah früher so aus und wurde von meinem Mann weiß gemacht. Denn das immer gelbstichiger werdende Kiefernholz lieben wir beide nicht. 





Witzigerweise kam bei der Betrachtung des Wohnungs-Psychologen für uns eher "verspielt-chaotisch" heraus. Was mich allerdings doch etwas wunderte, denn von Natur aus bin ich so überhaupt kein verspielter Typ! ;-) Und Chaos lieben wir alle nicht! Aber auch nicht Mainstream!

Und doch . . . auch auf unseren ROTEN Sofas türmen sie sich zwar nicht gerade, liegen jedoch unterschiedliche Kissen. Da geht es mir nicht um einen bestimmten Style oder gar Wohnen wie im Möbelkatalog.  Das wäre ja dann nicht mehr UNSER Leben! -  Kissen sind bei uns sogar auch manchmal mit Erinnerungen verbunden .... insofern bleiben einige Bezüge lange auf den Kissen (natürlich werden sie immer wieder gewaschen!)

Die Sofas sind nun auch schon einige Jahre alt und der Windrosen-Schrank (ein Geschenk meines Mannes) hat mittlerweile durch mehrere  Umzüge einige Blessuren, aber die darf er haben! Das sind die Narben des Lebens ... die werden auch nicht übergetüncht.

Zufrieden sein, mit dem, was da ist!
Denn das ist das, was man liebt!

Vom Leuchter hängt zur Zeit noch eine Hopfenranke und oben auf dem Schrank sieht man schon einen Weihnachtsmann hervorblinzeln ...


Auch unsere Stehlampe mit dem geschwungenen Gestell begleitet uns seit nun 25 Jahren. Vor einiger Zeit hatte ich sie schon fortgeben wollen, doch jetzt bin ich froh, weil wir sie noch haben! Zum Glück überlebte die ziemlich große Schale (was auf dem Bild leider nicht wirklich erkennbar ist) sämtliche Umzüge schadlos. Sonst hätte ich mir einen Ersatz ausdenken müssen ... was sicher nicht einfach ist ... An der Lampe baumelt eine Laubsägearbeit meines Sohnes, die er in der Grundschule anfertigte, sie stellt einen stilisierten Vogel dar. Ich fände es zu schade, wenn sie in den Schubladen verschwände. In der dunklen Jahreshälfte wird diese Lampe gern noch zusätzlich mit einer Lichterkette bestückt und dann wahlweise entweder die Lampe oder die Lichterkette eingeschaltet.

Bei uns war's vom Wohnstil her eben schon immer ein bisschen bohemian ... die Betonung liegt auf "ein bisschen"!
Denn überladen mögen wir es nicht.  Ein bisschen MEHR von allem durfte es früher durchaus noch sein, als unsere Kinder noch Kinder waren. Im Bücherregal nicht nur Bücher und diese auch nicht nur in Reih und Glied ...


Diese neue Mode mit den Wegwerfkissen kommt für uns jedenfalls nicht infrage. Die Kissen selbst halten schließlich einige Jahre. Wenn zu jedem Kissenbezug, den ich neu kaufe, nun eine neue Kissenfüllung dazugehörte, wüßte ich irgendwann nicht mehr, wohin mit all den Kissen. Die reinste Verschwendung ...

Oder wie macht Ihr das?

Das weiße, von mir so angestrichene Regal, existiert immer noch. Im Waldgartenhaus hing es allerdings im Schlafzimmer.  Mir gefällt es nach wie vor und es nimmt u.a. meine kleine Christbaumspitzen-Sammlung auf. In der dunklen Jahreszeit wird das Regal durch diese Lichterkette beleuchtet, und jahreszeitlich wechseln sich Blümchen oder Beeren in alten schweren Messingvasen ab.



In den Regalen stehen auch bei uns Bilderrahmen und Gebasteltes noch von meinen Kindern, aber auch schon einmal Mitbringsel aus einem Urlaub. Wie diese  urig anmutende Metallvase mit ungebörteltem Rand. Ich frag' mich die ganze Zeit, ob das eine echte Antiquität ist oder irgendwas Nachgemachtes??? Darin bin ich leider nicht so bewandert, wie Einige von Euch.



Womit der Psychologe eindeutig recht hat - bei uns gibt es keinen konsequenten Wohnstil. Das würde ich allerdings auch todlangweilig finden. Im Gegenteil haben wir schon immer alt mit neu kombiniert und vor allem begleiten uns viele unserer Möbel (und manche Deko) ein Leben lang. Einiges stammt aus Haushaltsauflösungen oder sogar vom Sperrmüll! Wohnen muß nicht teuer sein!

Wohnen und Einrichten hat für uns vor allem mit UNSEREM gelebten Leben zu tun, es zeigt ein Stück Geschichte von uns. Wie der ovale Spiegel an der Wand, den einst meine Mutter auf dem Sperrmüll fand und ihn für mich aufhob. Später - als meine Kinder noch Kinder waren - verzierte ich diesen Spiegel an einem Weihnachten mit ein paar silbernen Sternchen   ... die Sternchen durften bleiben ... das Vaterunser an der anderen Wand stöberte ich zufällig auf einem Flohmarkt, an dem wir auf dieser Fahrt vor 6 Jahren vorbeikamen, auf. Den weißen Stern finde ich so hübsch, daß ich ihn das ganze Jahr über hängen gelassen habe.




Es wäre ja zu einfach, wenn unsere Wohnung der Spiegel unserer Seele wäre. ;-)
Interessant ist allerdings, dass der Wohn-Psychologe gar eine innere Unruhe hinter ständigem Ausmisten (und auch Renovieren!) vermutet.  Diesen Verdacht hatte ich selbst aber auch schon -schließlich habe ich auch einige Semester Psychologie gehabt!

Wie unschwer zu erkennen, bin ich relativ dekotreu, wie ich es nenne - es ändern sich immer nur Kleinigkeiten, das Wesentliche bleibt wie es ist. Wir brauchen nicht ständig etwas Anderes, da wir in uns ruhen.

Dieser Satz  ist bemerkenswert
"Eine Wohnung ist keine Therapieform" :-)

Auch sehr aufschlussreich: reflektierte, introvertierte Sinnsucher dekorieren deutlich weniger als extrovertierte, gesellige Personen. Was mit zu viel sensorischen Reizen zu tun hat. Ich glaube, bei mir ist das ausgewogen. Ich muß jetzt nicht ständig hektisch auf Teufel komm raus dekorieren.


Interessant fand ich die Aspekte von Zuverlässigkeit bei unserer Art des Wohnstils.

Was verrät die Wohnung über den Charakter?

Auch wenn ich gelegentlich mal Dinge ausmustere, besitze ich das gehäkelte Deckchen oder Topflappen von unserer lieben Frau Hummel immer noch, wie so manche anderen schönen Dinge aus dem Bloggerland, die hier gelegentlich immer einmal wieder Abbildung finden werden.
Hier kommt es als Unterlage für die Salzkristall-Lampe auf dem Intarsien-Tisch zur Geltung.



SEHR interessant übrigens, was viel Weiß in Wohnräumen bedeutet - lt. Wohn-Psychologen
hat das etwas von "Komm mir nicht zu nahe!" Dieser Eindruck drängte sich allerdings auch bei mir öfter auf. Interessant auch die Analyse des Kleiderschrankes!

Welche No-Gos dir den Schlaf rauben, zeigt dieses Video.



Leute, intensive Farben sind aufwühlend! Wie hier! Selbst reines Weiß triggert den darin lebenden Menschen - habe ich es mir doch gleich gedacht, jedoch erst Schwarz . . . 

Schwarz hemmt die Kreativität!

Und wenn du Tapeten bevorzugst, erfährst du hier, welcher Typ du bist!
Nebenbei bemerkt - ich mag absolut keine Tapeten! Ich brauch sowas auch nicht zum Eindruck schinden!!!

Wer nun das Thema vertiefen möchte, sollte einmal einen Blick in dieses Buch werfen:


Die Psychologie des Wohnens: Vom Glück, sich ein authentisches Zuhause zu schaffen*


Ich hoffe, ich hab' Euch nicht allzusehr beunruhigt - entgegen meiner Vorsätze werde ich mir dieses Buch wohl holen . . .  ein spannendes Thema!


Habt ein schönes, relaxtes Wochenende
Eure











*=Affilatelink


29.10. 05:53

Kommentare:

  1. gemütlich schauts bei dir aus!
    ich muss ja immer grinsen bei so "psychologischen" betrachtungen in magazinen :-) zwischen ein paar körnchen fachwissen ist da immer viel küchentisch-psychologie verbraten....
    und immer diese verallgemeinerungen!
    andererseits denke ich schon dass man anhand der wohnung, den klamotten oder dem auto oder garten die leute einschätzen kann - allerdings eben nicht so 1:1 wie das gern dargestellt wird.
    beispiel: unser kräftig roter salon mit intensiv gemustertem teppich, bunten kissen, ornamentierten vorhängen und möbeln - müsste ja unruhe hervorbringen laut mag - aber das gegenteil ist der fall! selbst gäste (die einen ganz anderen wohnstil haben) wollen gar nichtmehr weg vor lauter gemütlichkeit :-)
    dass das weiss in unserer immer enger werdenden welt zum signalisieren von abgrenzung dient ist allerdings ein interessanter aspekt der mir sofort einleuchtet. und natürlich heile weisse unschuldige welt als kontrast zu all dem mist der draussen passiert........
    den metallkrug müsste ich in händen halten um ihn einzuschätzen - und falls du den schrank mit der blumenschnitzerei mal vermisst - dann steht der im bahnwärterhaus ;-)
    xxxxx

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    1. So sehe ich das auch, Beate.
      Ich denke, das empfindet auch jeder anders und kommt auch auf die Gesamtwirkung drauf an. Als wir noch jüngere Kinder hatten, war es bei uns auch relativ bunt, das könnte ich heute so auch nicht mehr ertragen, auch wenn zu viel herumsteht bei uns! Bei anderen jedoch stört es mich nicht. Ich habe z.B. eine sehr liebe Freundin, die ein kleines Museum ihr eigen nennen darf, jedenfalls bezeichneten wir ihr Haus immer so. Ich liebe es und bewundere es, aber selbst könnte ich so nicht leben! Das wäre mir eindeutig too much! Schon allein die viele Arbeit, die man drinnen hat! Bin ein Mensch, der lieber draußen ist und diese Zeit für andere Dinge aufwendet.

      Insofern - kann es durchaus sein, daß Gäste etwas gemütlich finden, was sie bei sich selbst jedoch nicht ertragen könnten, weil darin wohnen ist ja was anderes als wenn man auf Besuch ist. Dann müßte man sich täglich damit umgeben.
      Wir haben aber auch rote Sofas und im Waldgartenhaus waren sogar die Vorhänge rot. Wir lieben das, anderen ist es zu aufdringlich oder gar unerträglich. Wie die unterschiedlichen Seelen eben so sind .... der eine braucht dieses, der andere jenes ...

      Was Weiß betrifft, sehe ich das auch so - das ging mir in dem Moment auch auf und ich wußte schon immer, daß das einen psychologischen Hintergrund hat. :-) Doch jetzt ist Schwarz angesagt, was sagt Dir das? ;-) Zumindest Schwarz-Weiß .... damit es nicht ganz so krass aussieht ... für mich Grabesstimmung .... obwohl Schwarz manchmal sogar reizvoll wirken kann. Doch in schwarze Wände kriegen mich keine zehn Pferde! ;-) :-)

      Der Metallkrug ist SEHR leicht. Interessant ist der Boden, der umgebörtelt ist oder wie man das nennt. - Hach, der Schrank, der hat schon was auf dem Buckel ... in den habe ich mich sofort verliebt. Das ist noch Maßarbeit! Für 300 D-Mark aus einem Villenhaushalt mit einem anderen Schrank zusammen, der auch sehr schön ist, den meine Schwester auch noch besitzt.
      Deinen Schrank mag ich aber auch sehr! Da hätte ich auch nicht Nein gesagt! :-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara,
    das ist ein interessanter und informativer Artikel. Wir haben unser Haus so eingerichtet, dass wir uns darin wohl fühlen, was wohl jeder so machen dürfte. Unsere Möbel sind zum Teil auch schon recht alt und dementsprechend noch aus richtigem Holz. Spannplattenmöbel aus dem Möbelhaus sind bei uns nicht so willkommen, aber durchaus vorhanden. Weiß ist nicht unsere Farbe, ist mir persönlich zu steril.
    Ob man die Bewohner tatsächlich an Hand der Gegenstände, mit denen sie sich umgeben beurteilen kann, wage ich in einem gewiesen Rahmen zu bezweifeln, denn manchmal spielt bei der Einrichtung der Geldbeutel eine gewichtige Rolle und dann muss man Kompromisse machen.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. lieber wolfgang! auch der kompromiss, bzw. wie der dann aussieht, sagt etwas über den bewohner aus......
      :-)

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    2. Lieber Wolfgang,
      davon gehe auch ich aus. Obwohl das Internet manchmal anderes transportiert, wenn Möbel nach jeweiligen Trends gekauft oder ganze Häuser alle paar Jahre auf den Kopf gestellt werden. Heute weiß, morgen Schwarz übermorgen ?????

      Spanplattenmöbel wollten wir möglichst auch nicht, haben aber doch für Bücher damals auf die Billys zurückgegriffen, da gerade nichts aus Holz zu bekommen war, das für uns erschwinglich gewesen wäre. Selberbauen war nicht, mit 3 Kindern und wenig Zeit muß man halt Prioritäten setzen. Nun sind sie mal da und bleiben auch. Mancher würde sie jetzt entsorgen und Neues anstatt kaufen, z.B. was gerade angesagt ist, vielleicht schwarzes Holz ;-) Genau das tun wir nicht. Sollte mir allerdings im Gebrauchtmöbellager oder auf einer Haushaltsauflösung das ultimative Holzregal oder Holz-Bücherschrank über den Weg laufen, kann es gut möglich sein, dass ich dafür die Billys eines Tages rausschmeiße (spende!).

      Nur Weiß finde ich auch zu kalt. Das hatte ich bei unserem Schlafzimmer gemerkt, dass im jetzigen Haus zuerst fast weiß war. Zur Zeit bin ich sogar froh, daß die Kommode im Zimmer sogar gelblich "leuchtet" (gealterte Kiefer) - obwohl ich diesen Gelbton an Möbeln nun wirklich nicht mag. Ist mir zu aufdringlich und "laut".

      Ich denke auch, daß man das so pauschal nicht beurteilen kann, denn wie Du schon sagst, hat die Einrichtung sehr wohl auch etwas mit dem Geldbeutel zu tun. Und selbst wenn dieser gut bestückt ist, wollen manche Menschen nicht ihr Geld zum Fenster hinauswerfen sondern für sinnvollere Dinge ausgeben, z.B. andere Menschen unterstützen, die in Not geraten sind .... etwas Lebendiges mit dem Geld schaffen und nicht immer andere "tote" Möbel um sich scharen .... denn Möbel können uns, wenn wir einmal alt sind, nichts Gutes tun, wohl aber Menschen, denen wir jetzt, wenn wir es noch können, ebensolches tun.

      Liebe Grüße
      Sara



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  3. dem letzten Satz von Wolfgang stimme ich zu, nicht alles was man stellt, geschieht freiwillig sondrn aus einer gewissen Notwendigkeit heraus, was bei mir noch dazu kommt, ist: gewöhnt man sich an ein Stück, egal ob geerbt, auf dem Flohmarkt gefunden oder im Einrichtungshaus erworben, nach einiger zeit - auch nach Umzügen mag man es nicht mehr missen weil es eine "geschichte erzählt. Was nicht bei mir fehlen darf sind Bücher, damit könnte ich eine halbe Stadtbibliothek bestücken und komme ich in eine fremde Wohnung fällt mein Blick fast schon automatisch auf deren Schränke und dessen Inhalt.
    was dein Psychologe aber vermutet und erzählt trifft schon im weitesten Sinne zu, die Wohnung, deren Einrichtung und Stil kann schon eine Bild der Bewohner vermitteln, man sieht es nicht unbedingt am großen Ganzen sondern eher an den liebevollen Kleinigkeiten die herumstehen".
    herzlichst Angelface

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    1. So sehe ich das auch, liebe Angel. Zuhause ist da, wo man sich geborgen fühlt, das hat etwas mit der eigenen Biografie zu tun. Wenn diese Biografie natürlich stark belastet ist, kann ich verstehen, daß solche Menschen alles was Andenkenwert hat, rausschmeißen und neue "unbelastete" Dinge um sich möchten.

      Hihi "mein" Psychologe ist das allerdings nicht! Ich bin in der Zeitschrift auf ihn gestoßen und habe ein wenig recherchiert!

      Bücher baue ich inzwischen wiederum ab. Es wurden einfach zu viel. Alles was man 1 Jahr nicht mehr angeguckt hat ... und viele Werke überaltern. Manches liest man kein drittes Mal, nur daß es da im Regal steht.

      Doch 3 Billys werde ich immer behalten, denke ich. Da arbeite ich noch dran, z.Z.t sind sie noch etwas zu reichlich bestückt.
      Je mehr Material man besitzt, desto weniger Zeit hat man zum Leben, das ist unsere Erfahrung. Weil alles verwaltet werden muß, gereinigt etc. - die Zeit, die man dafür regelmäßig aufwenden muß, geht von allem anderen ab, was wichtiger als alles Materielle ist. Aber so einfach ist es nicht, sich von liebgewordenen Gewohnheiten zu lösen.

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Liebe Sara, sehr interessant! Wir haben eigentlich überwiegend weiße Möbel. Das liegt vor allem daran, dass ich farblich nicht so gebunden sein wollte und Dunkles die Räume drückt. Von Wegwerfkissen halte ich übrigens auch nichts. Ich wüsste ebenso wenig wie Du, wo ich diese Sachen unterbringen sollte.

    Lg kathrin

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    1. Danke, liebe Kathrin. Weiß finde ich an sich auch nicht schlecht. Wenn da allerdings völlig die Kontraste fehlen, ist das wohnmäßig schon seltsam, es sei denn, man hat im Haus einen "Ausstellungsraum" nur für Fotos oder so. ;-) Bei älteren Menschen werden Kontraste dann auch immer wichtiger wegen der Augen.
      Bei Deinen Bildern habe ich auch nie den Eindruck, daß ihr im Schneeköniginnen-Reich lebt. :-)
      Das ich im übrigen auch sehr schön finde, nur nicht zum Darin Leben, eher als Kulisse.

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. es sieht sehr gemütlich bei dir aus..
    ich liebe alte Möbel.. auch wenn ich mir keine leisten Kann und in Eiche wohne :D
    heute würde ich sicher ander Möbel kaufen..
    den Horror bekomme ich aber immer wenn ich sehe wie alte Möbelstücke mit feinem Maserungen und Gefachungen.. weiß oder grau angestrichen werden..
    da wird dem Tischler der das einmal liebevoll gefertig hat der Respekt versagt..
    ich empfinde es so..
    die jungen Leute sehen ds eher anders.. "wenn es dann doch nicht weggeschmissen wird ist es doch ok " meinte meine Tochter jüngst..
    aber mir tut es in der Seele weh..
    sicher kann man vom Wohnstil her Rückschlüsse ziehen.. aber man sollte es nicht verallgemeinern..
    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Danke, liebe Rosi. :-)
      Wir haben die alten Möbel gebraucht gekauft aus Haushaltsauflösungen damals. Der alte Schrank vom Foto wäre sonst für uns unbezahlbar gewesen, da waren wir gerade junge werdende Eltern. ;-)
      Manches geht gar nicht - ich hätte es auch nicht ertragen, unseren Schrank in Weiß zu sehen. Das sieht man sich auch schnell über, wenn alles weiß ist. Vor allem fehlen da die Kontraste. Was im Alter gaaaaanz wichtig ist, denn sonst verliert man sehr schnell die Orientierung in der ewigen "Schneelandschaft". ;-) Hell ist ja nicht verkehrt - doch Kontraste müssen sein, die bieten Weißtöne einfach nicht ausreichend.
      Allerdings gibt es bei mir zwei Ausnahmen, die ich ganz unten an Sabine beschrieb. Solche Hölzer tun meinen Augen weh. Die können nur weiß oder auch dunkel werden. Zu viele unterschiedliche Holztöne sehen auch nicht gut innerhalb eines Wohnraumes aus.

      Mit den Rückschlüssen ist es wie bei allen anderen Dingen auch - es gibt so viele Facetten ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Liebe Sara, sehr interessanter Post. Du hast so eine gemütliches Zuhause mit Persönlichkeit. wir baben auch Möbelstücke die uns schon lange begleiten und die auch noch lange bleiben. Früher habe ich mich über jedes Kratzerchen geärgert. Vermeiden kann man sie nicht, gehört irgendwie dazu.
    Wünsche ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina

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    1. Danke, liebe Tina. So ist es mit den Kratzern - einige fügen sie absichtlich hinzu und nennen das dann Shabby Chic oder so. ;-) :-) Nur unsere weißen Möbel streichen wir an den Stellen, wo sie sehr schmuddlig aussehen, dann schon mal über. Ich mag es lieber ordentlich. Aber Kratzer gehören halt dazu ...

      Liebe Grüße und Dir nun auch wieder ein schönes Wochenende
      Sara

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  7. Bei uns ists auch ein Mix, der uns seit jahrzenten begleitet, vieles vom Flohmarkt oder gebraucht gekauft.
    Kissenbezüge nähe ich fast immer aus preiswertem Stoff selber.
    Die Kisseninlets bleiben immer dieselben.
    Sehr interessanter Beitrag!
    Lg Carmen

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    1. Schön! :-) Ich mag es, wenn Wohnen individuell und heimelig ist. Diese Null-Acht-Fuffzehn-Standard-Einrichtungen, die jeder hat, finde ich kalt. Damit würden wir uns nicht wohlfühlen.
      Leider habe ich schon lange keine Kissenbezüge mehr genäht, aber früher habe ich das öfter gemacht. Vielleicht, weil ich eh nicht besonders gut nähen kann. ;-)

      Danke und liebe Grüße
      Sara

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  8. Sieht sehr gemütlich aus bei Dir. Es würde mir nicht in den Sinn kommen, gute alte Möbelstücke weiß zu lackieren, es sei denn, sie sind sanierungsbedürftig und würden ansonsten auf dem Müll landen. Ich mag die Mischung aus alt und neu, und ich mag den skandinavischen Stil. Von daher bin ich gern und regelmäßig beim Möbelschweden. Die Wände sind unterschiedlich. Weiß oder farbig gestrichen. Als Hingucker mag ich auch Tapeten, aber nicht wie früher alle Wände damit zugekleistert.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Danke, liebe Sabine.
      Kommt drauf an, was man möchte. Aber richtig schönes altes Holz würde ich auch nicht überstreichen, mit einer Ausnahme, dieses unsägliche gelbstichige Holz der Kiefern oder das k....braun einiger Hölzer, das kann ich absolut nicht leiden. Bei uns soll es nur dunkles Holz und helles Holz plus Weiß geben. Was gelbstichig oder von diesem komischen Braun ist, wird weiß gestrichen, das wirkt dann gefälliger. Aber sonst käme ich auch nicht auf die Idee. ;-) Man kann sich auch zuviel und unnötige Arbeit machen.

      Wobei - was ist skandinavischer Stil? Darüber habe ich erst vor kurzem etwas gelesen - der kann wohl auch recht unterschiedlich sein. Und Ikea ist ja keine schwedische Firma mehr in dem Sinne - mit Produktion hauptsächlich in China. ;-)

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/250859/umfrage/wichtigste-produktionsstandorte-von-ikea/

      Allerdings kaufe ich da auch immer noch das eine oder andere, wie z.B. die Lampe ganz oben, die ich genial finde. Ich mag, wenn das Licht auf besondere Weise an die Wand fällt.
      Unsere Wände sind alle weiß. Farben habe ich mir schon lange übergeguckt. Seit der Volldröhnung der 70er war ich bedient. ;-) ;-) Und da wir es sonst auch farbig haben, finde ich die ruhigen weißen Wände nicht schlecht. Ansonsten hätte ich sicher auch mal eine einfarbige Wand, z.B. in einem helleren Blau oder Rot ... Tapeten liebe ich wiederum gar nicht. Am liebsten hätte ich nur den rohen Putz oder Natursteine. Leider haben wir aber Tapeten, weil die schon im Haus waren ...
      Da bräuchten wir mal SEHR langen Urlaub, um das zu ändern. ;-) Wird wohl vorläufig nix.

      Liebe Grüße
      Sara

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