Mittwoch, 26. Oktober 2016

Auf dem Jakobsweg ...



. . . befinde ich mich derzeit zwar nicht, doch der fehlt mir noch in meiner Sammlung. Und seit unsere liebe Ella aus Canada ihn im Mai 2011 über 820 Kilometer für einen guten Zweck  ging -  bilde ich mir ein, ihn auch bewältigen zu können ... Allerdings darf ich keine 8 - 15 kg schweren Rucksäcke mehr tragen, nicht einmal mehr über kürzere Strecken, geschweige denn Berge rauf und runter. Der Rücken ...
Und doch muß ich immer an Ellas Worte denken ...  wie sie schrieb, was sie auf dem Jakobsweg lernte ... dass unsere Schmerzgrenze aus Gummi sei und wenn die Notwendigkeit besteht, ließe sie sich unendlich dehnen. Da ist sicherlich viel Wahres dran. Mütter kennen Ähnliches von ihren Geburten . . .  da müssen wir durch, ob wir wollen oder nicht . . .

Und ja, ich habe Hape Kerkelings Buch gelesen!  Als er aufbrach, war er ja nicht in einem Top-Zustand und dennoch hat er es geschafft. Wie viel Wahrheit und Dichtung im Buch steckt, kann ich nicht beurteilen, glaube aber schon, dass es den Tatsachen entspricht.
Das Video lohnt sich in jedem Fall, anzuschauen, es ist unter dem letzten Link zu finden!


Keep on Running - ich halte mehr aus, als ich denke .... sagt Hape am Ende seiner Lesung in Teil 6
Und 1.600,00 Euro für 6 Wochen sind ja ziemlich erschwinglich! ;-) - (Teil 9!)

Allerdings passieren auch solche Dinge auf dem Jakobsweg . . . wie das Schicksal so will ...
Auch las ich die sehr beeindruckende Geschichte dieser jungen Frau, die sich auf den Jakobsweg - und zwar einen der längsten und härtesten Wanderwege der  USA, den 1.600 km langen Pacific Coast Trail machte, nachdem sie ihre Mutter und ihren Mann verlor. Ein guter Weg, die Trauer zu bewältigen . . .


Alle Bilder dieses Posts wurden zwar nicht auf einem Jakobsweg aber doch auf dem Prozessionsweg zu einer Lourdes-Grotte bei Hildesheim am 19. Oktober 2014 noch mit dem Smartphone aufgenommen. Auch in dem Jahr war das Oktoberwetter noch SEHR schön! Ich postete seinerzeit auch auf Instagram ein oder zwei Bilder von diesem Ausflug und berichtete in folgendem Post

Unsere Wallfahrt . . . 




Auf Instagram habe ich mich - nebenbei bemerkt - wieder von einigen, denen ich folgte, getrennt. Denn wenn ich merke, manche  haben genug Follower, dann brauchen sie mich nicht auch noch, oder?! Zumindest halten Einige mit vielen Followern es nicht für nötig, anderen, die ihnen folgen, ebenfalls zu folgen. Oder es besteht kein Interesse. Meinerseits dann langfristig auch nicht. ;.-) ;o)

Hardcore-Pilger und Weicheier auf dem Jakobsweg
Es scheint zu helfen: "Meine chronischen Schulterschmerzen sind seit dem Camino wie weggeblasen", sagt M. aus Karlsruhe. Er ist bereits seit einem Monat unterwegs und pilgert den Camino Francés in voller Länge. Nicht aus religiösen Gründen[...] sondern weil er sich mit 60 Jahren noch einmal an seine physischen und mentalen Grenzen bringen will.
Wieviel  Zeit man für den Jakobsweg braucht

Heute komme ich Euch mit Lebensweisheiten ;-)





Wer es auch gern einmal wagen will . . . Pilger suchen Pilger . . .
Daß die Leute mehrheitlich über 50 und weitaus älter sind, ist wohl üblich, denn in diesem Alter setzt scheinbar bei vielen erst die Selbstreflexion ein. Und wo hat man mehr Zeit und Ruhe als während der Jakobswanderung?!?


Fonts MingLiU HKSCS-ExtB & Ju Gothig LU Light





Im Augenblick ist wohl nicht die richtige Jahreszeit dafür - nicht einmal, wenn man sich nach Santiago de Compostela aufmacht - oder sind Eure Erfahrungen andere?
Wäre gespannt, wer außer Ela schon den Jakobsweg ging oder vielleicht andere - kleinere - Jakobswege . . .  denn davon gibt es inzwischen viele - auf dieser Karte findet Ihr eine Übersicht.




Viele Grüße
Eure





und ich bin gespannt, ob Ihr den Jakobsweg bereits gegangen seid oder Ähnliches vorhabt. Vielleicht können wir uns irgendwann ja sogar gemeinsam auf den Weg machen???

24.10. -23:34

Kommentare:

  1. manchmal ist`s wirklich nötig zurückzuscrollen um gute - interessante und einfallsreiche informative Blogbeiträge wie diesen zu finden.
    ich lese..
    bin froh ihn gefunden zu haben
    bin fasziniert
    und denke zurück
    in eine Zeit der Vergangenheit...
    die andere nicht kennen
    Danke
    liebe sara
    Danke...
    herzlichst Angel

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    Antworten
    1. Liebe Angel,
      das ist allerdings mein aktueller Post. Vermutlich werden die RSS-Feeds mal wieder nicht aktuell angezeigt.
      Danke und liebe Grüße
      Sara

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  2. Meine älteste Tochter war für 3 Tage unterwegs. Eine kurze Zeit, dafür ohne Geld. Mit anderen aus ihrer Firmgruppe. Essen und einen Schlafplätze mussten sie bei fremden Menschen erfragen. Die meisten Leute waren freundlich aber nicht alle. Einige hatten Angst, sie könnten eine Bande sein. Andere waren unhöflich, sie müssten für ihre Sachen schließlich auch arbeiten.
    Dinge nicht als Selbstverständlichkleit zu nehmen war ein Punkt, den sie dort gelernt hat. Ein Dach über dem Kopf, eine Dusche, etwas zu essen.....
    Liebe Grüße
    Andrea

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  3. Liebe Sara,
    der Jacobsweg schwirrt mir auch schon sein einiger Zeit durch den Kopf, seit dem ich das erste Mal von ihm gehört habe, und die Meisten, die ihn geschafft haben, wissen nur positives zu berichten.
    Aber ich weiß nicht, wann?
    Man muss ja auch die Möglichkeit haben, so lange fern zu bleiben von der Arbeit und Allem, was das persönliche Leben ausmacht und bestimmt.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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