Dienstag, 21. Juni 2016

Capsule Wardrobe ...


Als ich von diesem Begriff bei Traude/Rostrose las, kannte ich ihn wohl schon vom Hörensagen, mußte allerdings erst einmal recherchieren, was genau er bedeutet und so stieß ich auch auf diesen  Blog.
Demzufolge bedeutet Capsule Wardrobe eine Grundausstattung von vielseitigen Kleidungsstücken, die man gern trägt und die miteinander kombinierbar sind (Jacken, Mäntel, Schuhe inclusive - jedoch nicht die Accessoires)

Die Stiefeletten hatte ich hier schon gezeigt und die Turnschuhe hier ... zu dem Zeitpunkt stand ich vor der Qual der Wahl ...
Diese Zweifarbigen fand ich auch sehr schön, an meinem Fuß gefielen mir dann doch die anderen besser. Alles sollte möglichst zu Schwarz und Weiß passen . . . meinen Grundfarben ...


Mit der Bloggerin von "Liebe was ist" gehe ich absolut konform, denn in jüngeren Jahren war ich auch schon mal in der Situation, mir Sachen zu kaufen, die dann doch bloß ungenutzt im Schrank herumhingen, bis ich erkannte, daß sie nicht wirklich zu mir und den von mir geliebten Kleidungsstücken passen.
Seither kaufe ich nur noch das, was mir (aus meiner Sicht) steht, ich wirklich gerne und häufig trage und was auch zu meinen anderen Kleidungsstücken paßt. Da ich überwiegend schwarze schmale Hosen trage, ist das kein allzu großes Problem, denn zu Schwarz passen ja eigentlich alle Farben. :-)

Das ist auch mit ein Grund, warum ich vor vielen Jahren - als meine Kinder schon etwas größer waren, zu Schwarz gegriffen habe, abgesehen davon, daß es mir ausgezeichnet steht, selbst in meinem Alter, in dem manche durch Schwarz blass und krank wirken und es schon aus diesem Grunde nicht mehr wagen, anzuziehen.
Durch meine Art des Umganges mit Kleidung benötige ich auch nicht so sehr viele Kleidungsstücke, denn fast alles paßt zu allem, ist unkompliziert und das Schöne daran, ich kann die Sachen oft sogar AUFTRAGEN!
So bin ich nie gezwungen, Unsummen für Kleidung auszugeben, die dann doch entweder im Schrank als sog. 'Schrankmonster' vor sich hin schimmelt oder die ich ohnehin fortgeben müßte, denn ich habe nicht gern einen überfüllten Kleiderschrank. Spart viel Geld und vor allem kostbare Lebensenergie, die man zum Geldherbeischaffen allein nur für Kleidung schon benötigen würde. ;-) ;-) Es sei denn, man ist in ein goldenes Nest geboren oder hat hineingeheiratet ;o)

In letzter Zeit bemühe ich  mich allerdings, wegen meiner Mutti zumindest obenherum ab und an etwas hellere Kleidung zu tragen. ;-) Es ist bestimmt nicht angenehm, wenn ein so alter und kranker Mensch immer nur "Schwarz" sieht. ;-) Andererseits ist sie das von ihrer Tochter schon gewöhnt ;o) Auch schrieb ich schon über Kleidung im Alter, Senioren-Mode und heute zeige ich mal einen Ausschnitt von meiner 87j. Mutti, die ein für sie wunderbares Shirt gefunden hatte. Durch die dunklen Strass-Steinchen bekommt die großformatige Blume eine lebendige Optik. Das kann man per Foto gar nicht rüberbringen. Auch die Farbe steht ihr ausnehmend gut.
Auch im hohen Alter möchten Damen hübsch und modisch aussehen und manche liebt auch im Alter noch ein wenig Glitzerkram. Röcke trägt meine Mutti schon sehr lange nicht mehr, obwohl sie sehr lange ausgesprochene Rock- und Kleidträgerin war. Hosen hätte sie damals NIE angezogen! Doch Hosen sind im höheren Alter und bei Krankheit einfach bequemer an- und auszuziehen, wärmer und pflegeleichter. Aber was schreibe ich - diese Erfahrungen muß und wird jede für sich selbst machen müssen . . .
Hier waren wir vor einer Weile Kaffeetrinken ...



Und nun noch ein paar Sachen, die mir rein optisch gefallen würden und die ich in einem Schaufenster fotografierte ... gekauft habe ich mir die Teile allerdings nicht, denn erst einmal muß wirklich Bedarf bestehen. Und wie ich die Sachen einschätze, halten sie auch nicht sehr lang.


Das Oberteil ist nicht so sehr meins, das würden bestimmt Einige von Euch so tragen mit den verschiedenen Lagen.  ;-) Ich hab's meistens gern eher schlicht und einfach, also unkompliziert. In Hose und T-Shirt reinschlüpfen und fertig. ;-)





In diesem Blog ist außerdem noch von saisonübergreifenden Kleidungsstücken die Rede, was Capsule Wardrobe betrifft und auch von einer überschaubaren Anzahl!
Die Modedesignerin Donna Karan wird außerdem angeführt, die das Prinzip 'Capsule' aufgenommen hat und ihre "Seven Easy Pieces Collection" daraus entwickelte, die sie später "Essentials" nannte mit Kombinationsmöglichkeiten für Business- und Abendmode. Auch Donna Karan bevorzugte Schwarz als Basisfarbe. Und genau das entspricht auch meinem Gedankengut ... aber vielleicht habe ich  mich damals - zumindest unbewußt - sogar von Donna Karan beeinflussen lassen. ;-) Denn für Mode im Speziellen interessierte ich mich noch nie so sehr, aus diesem Grunde sind mir auch viele Modebegriffe nicht geläufig. ;-)

Donna Karan beweist einmal mehr, wie gut Schwarz g'standenen Frauen steht.

Ansonsten halte ich es so wie im zweiten Blog beschrieben - Shoppen überwiegend nur zum Saisonwechsel, wenn wirklich etwas Neues GEBRAUCHT wird, da das Alte zu schäbig war oder nicht mehr passte oder ICH das einfach nicht mehr bin, denn das gibt es auch, wenn ich jahrelang ein Teil getragen habe, mich damit aber auf einmal nicht mehr identisch fühle. Hier verwende ich gern das Beispiel Konfirmandenanzug, denn wohl keiner wird jetzt noch seine Konfirmandenkleidung tragen wollen. ;-) Das ist man nicht mehr, man ist über sich hinausgewachsen - das wäre so, als wollte man den Schmetterling wieder zurück ins Puppenstadium versetzen, ihn wieder in seine alte Hülle stecken. ;-)


Ich persönlich glaube allerdings - und das war ja auch das Konzept der Donna Karan - daß es bei Capsule Wardrobe durchaus darum geht, insgesamt nicht zu viele Kleidungsstücke zu besitzen, denn das führt zu Unübersichtlichkeit und auch Überfluss, der niemand gut tut.

Aber gut, eine Entschuldigung braucht frau immer, um sich Neues kaufen zu können, gell! ;-) Geht mir zeitweilig nicht anders. So sind wir eben, wir Frauen. ;-) Wobei sich das bei mir noch in Grenzen hält - siehe oben!



Zum Schluß fällt mir noch ein ... meine lieben Damen und Herren Modeschöpfer ... Rücken- und HWS-Probleme werden noch viele der Computer-Internet-Generationen mit zunehmendem Alter bekommen. Und dann geht eigentlich nur noch Rucksack. Zumindest, wenn man wie ich, einiges unterwegs dabei haben muß, wenn man lange Zeiten außer Haus verbringt.

Warum müssen diese Mini-Rucksäcke immer ein so wandermäßiges oder sportliches Aussehen haben? Wer will denn schon immer wie auf dem Outdoor-Trip wirken? Geht da nicht auch mal was in elegant, hübsch oder niedlich oder was auch immer? Mit Glitzersteinchen dran *lach*

Leider fuktionieren all diese ledernen Pseudo-Rucksäcke, die es in den Kaufhäusern so gibt, nicht wirklich bei Wirbelsäulenproblemen der oberen Segmente. Leder hat oft ja auch noch ein zusätzlich hohes Gewicht und gerade der Zug am Nacken ist es, der nicht sein soll.
Ein funktionales Leichtgewicht also nach dem Muster dieser Walking- oder Nordic-Walking-Rucksäcke, klein aber fein,  hmm?!? Dann wäre ich sofort dabei!


So meine Lieben ich verabschiede mich wieder in den Garten und hoffe, daß ich auch demnächst zum Lichtparcours kommen werde, um Euch ein paar Eindrücke mitzubringen. Im Aufbau habe ich die Objekte schon gesehen ... doch das Wetter spielte so oft nicht, denn wer mag da schon bei strömendem Regen hingehen?

Ich finde es übrigens immer noch sehr bedauerlich, daß die Rosen-Brücke von Yvonne Goulbier nicht zu einer festen Installation wurde.  Es gibt inzwischen zwar eine weitere "Rosen"-Brücke, die zu einer festen Installation geriet, doch "Evokation in Rot" ist bei weitem nicht so traumschön, wie die Brücke im Rosental! Über die Rosenbrücke zu gehen, war einfach ein märchenhaftes Ereignis und nicht nur wir trauern dieser Inszenierung immer noch nach! Man hätte sie zu einer festen Einrichtung machen sollen! Allerdings hatten sich seinerzeit die Anwohner beklagt, so hieß es, wegen des heftigen Andranges (zur Zeit der EXPO 2000 in Hannover) - das sind dort nur kleine enge Straßen und man stelle sich vor, wenn spätabends oder gar nachts Massen von Besuchern in diese Straßen strömen, nur um die Brücke zu bewundern! Allerdings hätte der Besucheranstrom mit der Zeit nachgelassen . . .
Schaut Euch aber mal auf der Homepage von Frau Goulbier um, ihre Lichtkunst ist einfach ein Traum!



Soviel für heute . . .
und herzliche Grüße


Kommentare:

  1. Puh. Das ist schwierig. Schwarz steht nunmal nicht jedem. Auch wenn viele dich das wünfschen würden. Ich finde man sieht es nicgt jedem Kleidungsstück an, wie lang es hält. Und wenn man genug hat, trägt man es auch nicht zu oft. Wenn ich nur das tragen würde, was mir sm allerbesten steht, hätte ich auch nur wenige Stücke. Aber nach 2 Monaten wäre ich mir selbst, meinem Aussehen und meinem Spiegelbild überdrüssig. Und. Ich müsste schnell Ersatz beschaffen, was nicht immer leicht ist. LG Sunny

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für Deinen Kommentar aus dem Urlaub, liebe Sunny. Irgendwie eine tolle Erfindung, von so weit weg mal eben einfach ein paar Zeilen über den Äther zu schicken :-)
      Was Schwarz betrifft, stimme ich Dir durchaus zu. Wenn man kränklich darin aussieht, besonders bei schon etwas älteren Semestern, schaut das nicht so toll aus. Ich ziehe es - zumindest obenherum - auch nicht an, wenn ich mal nicht so in Form bin. ;-)
      Aber ansonsten trage ich nur das, was ich am liebsten mag und mir aus meiner Sicht am besten steht. Farben, die nicht "meine" Farben sind, also zu meinem Hauttyp passen, kaufe ich mir heute gar nicht mehr. Das habe ich in jüngeren Jahren noch gemacht und es war immer ein Reinfall. Denn damit fühle ich mich absolut unwohl.
      Ich muß ja nun nicht mehr täglich ins Büro - dann hätte ich auch mehr Klamotten - nicht nur des Waschens wegen. Doch so überproportional viel war das noch nie bei mir. Mich hat ein "Zuviel" eher nervös gemacht. Kleidung erfordert ja auch Pflege, der Kleiderschrank muß regelmäßig gereinigt werden, die Kleidung bspw. auf Mottenbefall kontrolliert usw. usf. - und wenn ich da mehrere Meter Kleiderschrank hätte, bräuchte ich garantiert regelmäßig eine Zugehfrau.
      Überdrüssig - dieses Gefühl kenne ich eigentlich so schnell nicht. Heute trage ich sogar "olle" Lieblingsklamotten freiwillig in der Freizeit und fühle mich sauwohl darin. Vielleicht ändert sich auch einfach vieles im Leben ... wenn man früher unter dem Zwang stand, ist man später oft froh, sich kleiden zu können, wie man will und wenn es die popelige Jogginghose ist (die ich allerdings nicht besitze!)
      Hach, morgen ist Friseurtermin .... ich bin wirklich gespannt ... lange genug hats ja gedauert, da einen Termin zu bekommen. ;-)

      Ich wünsch' Dir schöne Urlaubstage, erhol Dich gut! Und lass mal Fünfe gerade sein!

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  2. Liebe Sara, ich habe früher viel schwarz getragen. Sagen wir mal der Grund war als Dicke nicht aufzufallen und schwarz macht ja bekanntlich schlank. Dem wurde ich irgendwann überdrüssig und seitdem trage ich gerne auch alle Farben die mir gefallen. Im Moment mag ich gern marineblau. Rot finde ich toll. Braun möchte ich immer mal wieder kombinieren, stelle aber fest, dass ich braun beige so gar nix habe. Meine Gardarobe basiert also hauptsächlich auf Blautönen.
    Ich kaufe auch weniger und dafür lieber etwas hochwertiger. Ich bin wählerisch geworden und das ust gut so. Letzte Woche habe ich mir für heisse Tage 3 Teile zugelegt die eher günstig waren, einfach weil dan Material stimmte und hier eigentlich nie lange heiss ist. Das ist aber eher die Ausnahme.
    Mit den Rucksäcken hast Du recht. Ich habe mich kürzlich in einen kleinen retro angehauchten Rucksack von Herschel verliebt.
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

    AntwortenLöschen
    Antworten


    1. Liebe Tina,
      der Effekt ist natürlich ideal. Weiß trägt doch deutlich mehr auf. Ich würde mich allerdings darum auch nicht scheren, wenn ich die Farben gern tragen wollte.
      Mehr Farbe, sogar Rosa und hellblau *lach* habe ich eigentlich nur getragen, als meine Kinder noch Kinder waren. Damals hätte ich den Kleinen nicht zumuten wollen, nur auf Schwarz zu blicken. Kinder brauchen noch Farbe um sich herum. Aber ich verfolge mit dem Schwarz ein Konzept. Schwarz ist unempfindlich, ich bin viel unterwegs (u.a. mit meiner betagten Mutter) und kann mich dann kaum umziehen. Man schaut immer gut aus. Ich stelle mir gerade vor, wie ich aussehen würde, wenn ein Fleck eine hellgrüne Hose zieren würde. Grauenhaft! Dabei muß ich gerade an eine frühere Kollegin denken, deren weiße Hose Blutflecke "zierten" - wenn man das weiß, zieht man sich doch eher was Dunkles an ...

      Ich trage nicht ausschließlich Schwarz, T-Shirts im Sommer sind durchaus schon mal lindgrün oder so. ;-) Aber doch überwiegend.
      Und auch meiner alten Mutter zuliebe ziehe ich obenherum zumindest manchmal etwas Helleres an .... was soll ein so alter kranker Mensch denken, wenn er auf komplett Schwarz blickt? Zumal diese Generation ja noch mit Schwarz den Tod assoziiert. ;-) ;-) Dabei ist Trauerkleidung in anderen Gesellschaften auch weiß. ;-) Alles in allem werde ich aber bei Schwarz bleiben. Ich finds einfach auch praktisch so. Man ist immer gut angezogen ...
      Hach ja, die Rucksäcke .... bis es mal was gibt, was mit zusagt und ergonomisch für mich ist, werde ich eben einen auf Outdoor machen. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  3. Liebe Sara,
    ich muss gestehen, ich liebe schwarz, denn ich fühle mich wohl darin, aufgepeppt mit schönen anderen Farben (aber kein pink und nichts grelles ...*lach* )...aber, ansonsten halte ich es so, daß auch nur was gekauft wird, wenn bedarf besteht. Was nützt ein Kleiderschrank voller Klamotten, die man gar nicht trägt ....
    Danke auch für die tollen links zu wunderbaren Seiten, die wered ich mir später anschauen, wenn ich Zeit und Ruhe dafür habe!
    Nun wünsche ich Dir einen wunderschönen und sonnigen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥
    P.S. Hast Du meine Mail gestern bekommen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dann kennst Du das auch, liebe Claudia. Mir gehts genauso, ich fühle mich absolut wohl in Schwarz. Schwarz ist auch schon immer die Farbe der Künstler und Medienleute ... vielleicht weil deren Leben ansonsten so bunt ist - da braucht es eines Gegensatzes .... und ebenso empfinde ich.

      Stimmt - ein Kleiderschrank voller Klamotten würde mich total nervös machen. Mir ist mein Kram schon zu viel im Grunde, aber eine gewisse Ausrüstung braucht frau ja nun mal.
      Danke auch für Deine Mail, die ich vorhin erst gesehen habe. Ich antworte noch.

      Liebe Grüße und bis bald
      Sara

      Löschen
  4. in langen hosen und t-shirt würde ich aussehen und mich fühlen wie ein fisch mit einem fahrrad :-)))
    leider kann ich gar nicht beurteilen wie du in deiner "capsule" wirkst - mangels fotos! aber dass du dich darin wohlfühlst haste ja schon oft sehr deutlich beschrieben. und das ist wohl am wichtigsten - dieses gefühl: das bin ich. und wenn es authentisch ist dann wirkt es auch nie deplaziert - finde ich jedenfalls.
    ein bisschen tun mir ja die frauen (und männer) leid die hinter jeder durchs dorf getriebenen sau her rennen (müssen) und dann trotzdem aussehen als wären sie lieber gerade ganz woanders als in ihrem aktuellen anzug.....
    heute ist "hotpants"-wetter - mal keinen rock - in so kurz und luftig kann sogar ich hosen leiden :-)
    xxxx

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Witzig. So ist eben Jede anders und das ist ja auch gut so. Sonst würden wir uns alle gleichen wie ein Ei dem Anderen ...
      Bei Schwarz gibts nicht viel zu zeigen *lach* Und das Eine oder Andere gabs hier schließlich schon zu sehen. Neues kam bislang nicht hinzu. Aber ich stelle mich jetzt nicht hin und ziehe der Reihe nach meinen ganzen Kleiderschrank an, nur um die Sachen im Blog zu zeigen. Bin froh, daß mich auf der Straße nicht alle gleich erkennen. ;-) Das kann sehr lästig sein.

      Und stimmt, das ist genau das Gefühl, das ich mit Schwarz verbinde - das bin ich! Wobei ich durchaus Farbe liebe, aber eben nicht zu viel an mir. Schwarz wird gern mit Trauer verknüpft, mit Seelenzuständen & Co. ... Für mich hat Schwarz einfach auch eine ungemein praktische Seite, die ich gerade in den Kommentaren hier schon angeführt habe. Und darauf möchte ich nicht verzichten. Ich lege großen Wert auf ordentliche und saubere Kleidung. Aber wenn Du mit einer betagten Mutter unterwegs bist, hast Du immer mal Flecke an der Kleidung, das ist so ähnlich wie mit Kindern. Wer was anderes sagt, hat sich nie selbst um Eltern und Kinder gekümmert. ;-)
      Zudem ist Schwarz ideal bei Regen - die Matschspritzer sind an dunklen Hosen kaum zu sehen. Das habe ich schon in meiner Jugend festgestellt und schon damals gern schwarze und dunkelblaue Hosen getragen, natürlich auch Blue Jeans.

      Tja, liebe Frau Bahnwärterin, Du mit Deinen langen Beinen kannst Hotpants auch super tragen. Darin bin ich auch sehr genau ... ich mags einfach nicht an mir leiden. Für mich ist Sylvie v.d.V. eine der ganz wenigen kleinen Frauen, die sowas tragen kann. Die Figur habe ich leider nicht. Man kann auch klein sein und "Beine bis zum Himmel" haben .... oder der Body dominiert .... je nachdem, wie es der liebe Gott gewollt hat ... Aber ich trug heute sogar mal Kleid oder das was man so Kleid nennt ... eher ein Longshirt ... naja .... ist nicht gerade mein Ding, darin fühle ich mich immer eher deplaciert. Aber bei den Temperaturen sind selbst mir lange Hosen zu warm. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  5. Liebe Sara,
    ich freu emich sehr, dass du das Thema Capsule Wardrobe weiter"gesponnen" und uns auch einiges über deine Mix-Methode erzählt hast. Ja, Schwarz ist wirklich eine tolel Kombi-Farbe, ich glaube, du weißt schon (entweder aus meinem Blog oder aus einem meiner Kommentare an dich), dass ich früher ebenfalls sehr viele schwarze Stücke trug. Manche davon "leben" noch und werden von mir nach wie vor in meine Garderobe integriert - aber es hat sich bei mir im Lauf der Jahre etwas verändert, die Lust auf Buntes, Helles und sogar auf Weißes (früher UNDENKBAR für mich!) ist dazugekommen, und inzwischen wäre meine so intensiv in Schwarz gehaltene Garderobe von einst für mich so, wie du es im Zusammenhang mit dem Konfirmandenanzug treffend beschrieben hast: Das bin ich nicht mehr - wobei es bei mir sicherlich nichts mit dem Alter und dem Gefühl, mir stünde Schwarz nicht mehr, zu tun hat. Ich denke, zum Großteil hat es mit unseren vielen Reisen in Länder zu tun, in denen sich die Menschen farbenfroh oder sehr hell kleiden - das hat mich inspiriert und ist jetzt eben zu einem Teil von mir geworden... Praktischer war es allerdings vorher ;o))
    Dein Artikel passt meiner Meinung nach auch wieder sehr gut zu ANL - er greift ja auch ein Thema auf, das darin behandelt wird. Über eine Verlinkung unter diesem Post http://rostrose.blogspot.co.at/2016/06/a-new-life-6-zwischenbilanz.html würde ich mich freuen.
    Hab noch einen schönen Abend! Und danke für deine Kommentare und (falls ich es noch nicht geschrieben habe) für deine bisherigen Verlinkungen bei ANL!
    Herzliche Rostrosengrüße von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/06/ziemlich-kurzer-kurzurlaubs-und.html

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, liebe Traude, das habe ich in Deinem Blog gelesen.
      Und Bunt trug auch ich, als meine Kinder noch Kinder waren, einfach ihnen zuliebe und damals gefiel es mir auch. Es war so niedlich - jedes meiner Kinder hatte eine Lieblingsfarbe, Blau, Rot, Grün ... aber einer meiner Söhne ist auch ein Schwarz-Typ und ähnelt mir auch sehr :-) So ist es wohl schon Veranlagung, denn die anderen fahren nicht so sehr auf Schwarz ab.

      Meine Großmutter sagte immer, sie würde nie wie ein "Papagei" herumlaufen und so empfand ich es dann später wieder - ich fühlte mich irgendwann unwohl in Bunt.... alles hat seine Zeit ... man muß sich identisch mit sich selbst fühlen.
      Und da sind wir dann auch wieder beim Konfirmandenanzug ... Du hattest Deine "schwarze Phase" zu einer anderen Zeit, dann ist jetzt mal was anderes dran. Wer weiß, wie es wäre, wenn ich Enkelkinder hätte .... aber ich denke, aus praktischen Gründen werde ich überwiegend immer auch weiterhin am liebsten Schwarz tragen. Ich mags ganz einfach und das schon sehr lange jetzt. Man schaut immer gut oder auch elegant aus und selbst wenn man mal nicht so gut ausschaut, geht Schwarz eben immer. Und mit Jeans oder weißer Bluse sowieso ...

      Und wo Du die Farbenfreudigkeit anderer Kulturen beschreibst .... ich mag die bunten Stoffe schon auch sehr, nur könnte ich mich kaum überwinden, auch so gekleidet zu gehen, selbst in anderen Ländern nicht. Wenn ich mir einmal bunten Stoff gekauft habe, dann eher, um anderes damit zu nähen, z.B. Kissen. ;-) Meine bunte Hose hängt jetzt im Schrank, da habe ich jetzt echt ein Schrankmonster, fällt mir gerade ein. Obwohl sie wirklich schön ist! ;-) Da bin ich eben doch echt ein Gewohnheitstierchen und eine alte Rockerlady *lach*

      https://herz-und-leben.blogspot.de/2015/05/zum-ersten-mai-in-bunten-hosen.html

      Gern verlinke ich meinen Post noch bei Dir.

      Viele liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  6. ich habe mir noch nie Gedanken um meine Garderobe gemacht ;)
    ich habe gekauft was billig war denn bei einer großen Familie
    kommen erst mal die Anderen dran.. und dann konnte man vielleicht 2 x im Jahr etwas kaufen..mal für den Sommer mal für den Winter..
    und angezogen hab ich was gerade da war.. den nackelig konnte ich ja nicht gehen ;)
    manche meiner Sachen sind weiß über 20 Jahre alt und ich trage sie noch immer .. sofern ich reinpasse ..denn die Pfunde haben leider auch zugelegt
    ich trage hauptsächlich Jeans (bis sie durch sind ;) ) dann gibt es eine neue..
    schwarz ist absolut nicht mein Ding.. vor allem nicht komplett schwarz..
    das erinnert mich an Beerdigung und an die Kleidung der Witwen früher
    allerdings habe ich auch nie im Berufsleben gestanden..
    musste daher also auch nicht besonders gekleidet sein..
    ich denke jeder sollte das tragen in dem er sich wohl fühlt ;)
    liebe Grüße
    Rosi

    AntwortenLöschen


*¨¨* ♥♥~♥ Vielen ♥♥lichen Dank für Deinen Kommentar! Ich freue mich immer sehr über jede Zeile. Jeder Deiner Sätze ist Inspiration und Erbauung für mich. Herzlichst 【ツ】 *¨¨* ♥♥~♥