Sonntag, 29. Mai 2016

Sommer-Stiefeletten und Kommentierverhalten


Endlich habe ich ähnliche Sommer-Stiefeletten gefunden,
die zudem auch wirklich bequem sind,
d.h. die Sohle nicht knallhart sondern biegsam!

Fran spricht in ihrem Post die Kommentier-Unfreudigkeit mancher Blogger an.
Wie ich bei Fran bereits in den Kommentaren schrieb, komme ich noch aus den Anfängen des Bloggens und zu der Zeit war es sogar verpönt, innerhalb des EIGENEN Blogs Kommentare zu beantworten! Kaum jemand kam ein zweites Mal in den selben Post zurück, um dort noch einmal nach einer Antwort zu fahnden. Reine Zeitverschwendung! Geantwortet wurde - wenn überhaupt - nur im Blog des anderen Bloggers beim Gegenbesuch!

Ansonsten wurden Blogs eher wie andere Webseiten aufgefaßt bzw. die der ganz großen Medien. In Zeitschriften wird auch kommentiert, doch kaum einmal auf 'einzelne Kommentare geantwortet.

Später begannen Blogger - vor allem BloggerInnen nur denen zu antworten, mit denen sie in besonderer, also näherer Verbindung standen. Oder wenn jemand ohne Blog kommentierte, dem man anders nicht hätte antworten können.

Ich selbst halte es so, daß ich NICHT IMMER Kommentare in meinen Blogs beantworte. Wenn es allgemeine Kommentare und reine Nettigkeiten sind, bedürfen sie aus meiner Sicht nicht unbedingt und in jedem Falle einer Antwort unterhalb des jeweiligen Kommentares. Es reicht aus, wenn ich irgendwann den betreffenden Blog besuche und dort nach Neuem schaue und evt. dann kommentiere. Dann bedanke ich mich (wenn ich dran denke - denn das ist bei so vielen Blogs nicht immer leicht!) für den vorangegangenen Kommentar.

Wer nur so eine Handvoll Blogs "hat", die er regelmäßig besucht, ist da fein aus dem Schneider. ;-) Alles überschaubar, alles kein Problem!

Kommentare kann man nicht einfordern, ebenso die Antworten darauf! Das ist meine Meinung!


Die mit dem Herzchen verzierten Stiefeletten hätte ich sogar noch lieber gehabt -
denn ich liebe aus rein optischen Gründen diese rückwärtigen Reißverschlüsse -
besaß vor Jahren einmal ein ähnliches Paar, das ich wirklich kaputtgetragen habe. :-)
 Doch leider gab's das nicht mehr in meiner Größe. Im Internet habe ich es allerdings nicht versucht.
Ich kaufe gern vor Ort in den Läden. Erspart Zurückschickerei und ist zudem
ein sinnliches, kommunikatives Erlebnis.
Diese Art der Stiefeletten sind genau mein Style ...


Wenn es speziellere Kommentare sind, antworte ich oft unterhalb dieser Kommentare. Oder wenn Fremde zum  Beispiel Fragen oder Anliegen haben, bemühe ich mich ebenfalls, zeitnah zu antworten.

Mit je mehr Blogs man jedoch in Verbindung steht, desto schwieriger wird es mit dem Antworten. Guter Wille reicht da leider nicht mehr aus. Nicht ohne Grund haben Stars ihre Agenten, die deren Fanpost beantworten. Es gibt wohl einige Promis, die selbst auch z.B. bei Twitter oder Facebook aktiv sind, doch dann müssen sie auch in ihrer kargen Freizeit ständig auf ihr Handy schielen. Das funktioniert meist nur eine Weile - irgendwann fordern die Genickstarre oder der arthrotische Daumen ihren Tribut.

Ich verstehe also voll und ganz, wenn ab einer gewissen Frequenz das Antworten kaum mehr möglich ist! Schließlich wird niemand gezwungen, in diesen Blogs zu lesen. Daß diese Blogs dennoch sehr interessant sind, beweisen schließlich all jene Posts über solche meist bekannteren und stark frequentierten Blogger!



Auch diese Stiefeletten sind von der Machart her genau meins -
ich habe sie 2010 mal in irgendeinem Laden entdeckt.
Und wenn diese Teile nun wirklich Flachtreter sind,
so ist das für mich DIE ganz große Ausnahme,
denn ich trage sonst wirklich viel lieber Absatz!

Wenn ein Blog also etwas zu bieten hat, was die Leute suchen, wird er auch ohne viel Kommentare oder Kommentar-Antworten interessant bleiben.

Selbst bin ich  seit meiner Blog-Anfangszeiten vor ca. 10 Jahren an privater Kommunikation (und dem damit einhergehenden ggs. Lern- und Inspirationsprozess) innerhalb der Blogs interessiert; meine Kommentare fallen daher auch gern etwas ausführlicher aus. Würde ich jetzt Kommentare einfordern wollen, müßte ich auf ebenso ausführliche Antworten bestehen.  Das ist selten einmal der Fall. Es sind nur wenige BloggerInnen, die sich diese Mühe machen! Unbeteiligte Kurzkommentare kann eben jeder. Und an der Antwort erkenne ich schließlich, ob mein Post bzw. Kommentar auch tatsächlich gelesen wurden oder nur höflich als Gesamtes zur Kenntnis genommen.
Zudem sind manche Posts auch sehr lang (nicht nur bei mir!), so daß nicht jeder imstande ist, alles Zeile für Zeile zu lesen. Besser wäre in dem Falle, gar nicht zu kommentieren, als einen Allgemeinplatz loszulassen.

Anhand der für mich relativ hohen Leserzahlen erkenne ich jedoch, wie viele Leser tagtäglich über meinen Blog flanieren - die meisten jedoch, ohne einen Kommentar zu hinterlassen. Aber gut, nicht jeder hat zu jedem Thema etwas zu sagen, das geht mir genauso und nur Bla Bla zu hinterlassen, nur um zu zeigen, da man "da" war, liegt mir persönlich auch nicht!

Nur intimere Dinge, von denen nicht jeder wissen muß, schreibe ich per E-Mail. Für E-Mails ist mein Zeitfenster jedoch sehr klein, d.h. ich sehe mich außerstande, mit diversen Bloggern regelmäßig in Mailkontakt zu stehen, und aus diesem Grunde nutze ich Blogs zur Kommunikation. Es gibt aber Blogger, die ein derartiges Vorgehen nicht mögen und bei etwas längeren Ausführungen lieber E-Mails schreiben wollen. Das ist also so unterschiedlich, wie Menschen nur unterschiedlich sein können.
Was ich jedoch nicht verstehe ist, daß es Menschen gibt, die nicht begreifen, WIE andere bloggenBzw. sich einfach nicht die Mühe machen (wollen?), sich da einmal hineinzudenken, die nur von sich Selbst ausgehen, wie andere zu bloggen haben!

Mein Gartenblog stellt mein Garten-Tagebuch dar, und darin halte ich naturgemäß möglichst alles fest, was der Garten gerade hergibt. Das tue ich nicht in erster Linie für andere Blogger sondern vor allem für mich selbst! Wie ich es unter dem Link und auch an anderen Stellen bereits mehrfach ausgeführt habe. Denn ich möchte auch in anderen Jahren rekonstruieren können, wie an welchen Tagen das Wetter war, wann außergewöhnliche Wetterlagen vorherrschten, wann die Blütezeit bspw. der Rosen auf den Tag genau begann und die Jahre später miteinander vergleichen im Kontext der Randbedingungen. Mögen manche Blogger oder Garten-Blogger das auch nicht verstehen, doch diese Vergleiche lassen Rückschlüsse zu und geben Hinweise für das weitere Vorgehen im Garten.

Aus diesen Gründen poste ich sogar  zeitlich-rückversetzt, d. h. in der Vergangenheit datiert. So finden sich in meinem Garten-Blog sogar Posts von 1983 und 1986 - einer Zeit, in der an Blogs überhaupt noch nicht zu denken war. Blogger macht's möglich. :-) In diesen Posts erwarte ich keine Kommentare, freue mich aber natürlich, wenn sie jemand entdeckt und dennoch ein paar Takte dazu schreibt.

Nun könnten andere einwenden, wieso ich dann öffentlich blogge. Ganz einfach . . .   gäbe es ein Blog-System nur für den häuslichen PC, hätte ich wohl von Anfang an nur für mich geschrieben. ;-) Da es das aber nicht gab und ich natürlich durchaus am Austausch mit anderen Gartenfreunden interessiert bin, an Tipps und Hinweisen, an Inspiration und gern in diesem Bereich Neues lerne, lag es auf der Hand, mit dem Gartentagebuch öffentlich online zu gehen.  Das bedeutet jedoch nicht, nun umgehend jeden Kommentar beantworten zu MÜSSEN. Ich tue es zwar häufig und opferte dafür sogar manche nächtliche Stunde. Doch möchte ich das nicht zur Regel machen müssen. Wer bei mir nicht ggfs. mal ein paar Tage auf Antwort warten kann, ist bei mir leider nicht an der richtigen Adresse!
Ich weiß aber auch, daß Blogger AUCH deshalb kommentieren, weil sie ihren eigenen aktuellen Post bekannt machen wollen. Hinter Kommentaren stecken also oft auch "egoistische" Gründe. Das ist legitim, aber es verpflichtet mich auch nicht, sofort Gewehr bei Fuß zu stehen! 

Meine Gedanken über Blogs habe ich u.a. hier auch schon niedergeschrieben.



Und die guten Stücke einmal von der Seite .... schön luftdurchlässig, 
so wie es in der wärmeren Jahreszeit sein soll. 
(Bei 40 Grad im Schatten laufe ich auch nur noch barfuß in Pantinen ;-))
Tjha, da isse doch mal wieder 'schwach' geworden, obwohl sie - eigentlich -
auch nix Neues mehr kaufen wollte .... nun gut, nur solche Stiefeletten suche ich schon "ewig"!



Vor Jahren gab es immer wieder Blog-Studien und Befragungen von Bloggern, das war stets sehr aufschlussreich. Seit damals scheint sich in den Köpfen der Blogger, zumindest der heutigen Blogger, doch Einiges verändert zu haben.

Hier kann bspw. die Blogstudie 2007 heruntergeladen und mehr über die Nutzungsmotive der einzelnen Blogger erfahren werden - die Beweggründe sind recht unterschiedlich, jedoch in einem ähneln sich fast alle - Blognutzer sind investigative Multiplikatoren - Konsumenten, die mehr wissen wollen und das vor allem schnell. Oder die Blogstudie 2014 (Corporate-Blogs).

Blogger 2014 
Das Selbstverständnis von Themenbloggern und ihr Verhältnis zum Journalismus

2013 verdient übrigens die Mehrheit der Blogger Geld mit ihren Blogs, meist jedoch nicht genug, um den Lebensunterhalt damit zu bestreiten.


Berufs-Journalisten sind freilich immer an Bloggern interessiert, schon auch deshalb, um von ihnen zu lernen :-) - denn wenn sie das nicht tun, werden sie irgendwann auf der Strecke bleiben .... Papier war - leider - gestern ... (wenn es auch nicht ganz aussterben wird!) und die ursprünglich als Graswurzel-Journalisten betitelten Blogger laufen ihnen mittlerweile den Rang ab.

Graswurzeljournalisten erobern das Netz 
Was Journalisten über Weblogs und ihre Macher wissen sollten
Schon aus diesem Werk geht hervor, wie unterschiedlich Blogger ticken - einige bloggen  zum reinen Zeitvertreib, andere wollen mit Freunden und Bekannten über den Blog in Kontakt bleiben, wieder andere öffentlich Tagebuch führen oder Kritik üben, ihr Wissen mit möglichst vielen teilen (S. 165) ...

Ich bleib' jedenfalls meiner Linie treu. Ganz gleich was andere darüber denken - und ich muß auch keine Nachtschichten einlegen, um noch alle Antworten zu "schaffen", denn wir sind hier nicht auf einem Wettbewerb!

Und ich bin es - ganz ehrlich - auch leid, immer wieder zu lesen: "Ich komme mit Lesen und Kommentieren bei Dir nicht nach, Du hast ja SCHON WIEDER gepostet!" Nein, es braucht niemand "nachzukommen" und ich habe nicht schon wieder für jemand Spezielles gepostet, nicht für Dich oder Dich oder Dich, sondern weil ich noch tausendundeine Gartensituation im Garten-Tagebuch verewigen wollte.

Wäre interessant, wie all Ihr anderen über dieses Thema denkt. Aber nur, wenn Ihr Lust und Zeit habt ...

Herzlichst



Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    für mich wäre MEIN Blog ohne Kommunikation langweilig. Das muss aber nicht heißen, dass alle Blogger es so halten müssen. Ich denke, die gesamte Blogszene hat sich seit den Anfängen ganz schön verändert und weiter entwickelt. Wenn Du Deinen Gartenblog hauptsächlich für Dich schreibst, dann ist das völlig in Ordnung. Ich persönlich erwarte von niemandem einen Gegenbesuch, bloß weil ich irgendwo einen Kommentar hinterlassen habe. Man sollte sich nicht zu sehr unter Druck setzen. Sonst macht das Ganze keinen Spaß mehr. Und das ist es ja eigentlich, was das Bloggen ausmacht. Der Spaß an der Freud.

    Jetzt werde ich mir erst einmal den Artikel mit den Graswurzeljournalisten zu Gemüte führen.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Im Prinzip sehe ich das auch so, liebe Sabine. Es geht halt nur um einen latenten Zwang - dieses Thema macht in den Blogs, seit ich blogge, immer wieder die Runde. Und gerade auch unter Bloggern, die kommunizieren, kommentieren, aber eben auch Zeiten haben, in denen sie nicht viel zum Kommentieren kommen, jedoch neue Posts weiterhin hochjagen .... das stößt bei manchen auf wenig Verständnis, denn wer Zeit zum Posten hat, hat doch auch Zeit zum Kommentieren zu haben .... das nun sehe ich im Kontext anders. Man sollte immer den betreffenden Blogger in seiner Gesamtheit betrachten. Hat er sie nie geantwortet, kommentiert - ist das jetzt nur eine Phase, während der er/sie zwar bloggt, jedoch nicht kommentiert aus den und den Gründen .... Und ich nehme an, besagte Bloggerin wollte generell nicht kommentieren und hat noch nie kommentiert, so wie ich das verstanden habe. Manche lehnen das halt ab, ist aber, soweit ich die Blogstudien verstanden habe, nur ein geringer Prozentsatz. Die anderen bemühen sich zumindest.

      Es freut mich, daß Du das so locker siehst und mir gehts genauso . . . ohne Freude am Bloggen - dazu gehört auch ein zeitweilig gewisser Freiraum (ist übrigens wie in jeder guten Ehe!) ist das ganze Bloggen nichts. ;-) :-)

      Nun überlege ich gerade, wann ich von den Graswurzlern das erste Mal gehört habe. Müßte mal meine alten Blogs auf Festplatte danach durchforsten, ich glaube aber 2004 war das. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Wer Zeit zum Posten hat, hat auch Zeit zum Kommentieren. Das wäre schön. Im Winter habe ich mehr Zeit. Im Sommer bin ich viel unterwegs. Ich hab auch keine Lust, mich immer und überall rechtfertigen zu müssen.

      Denke ich auch, immer schön locker bleiben.

      Liebe Grüße Sabine

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  2. Keiner muss kommentieren, liebe Sara, und viele Leser kommen einfach nur vorbei, was in Ordnung ist. Der Stein des Anstoßes war wohl eher die Art und Weise, wie geschrieben wurde, dass ein Austausch von der Bloggerin nicht gewünscht sei. Vielleicht war es auch ganz anders gemeint, klang aber wenig ansprechend.
    Ich antworte auf Kommentare, was ich früher nicht so viel gemacht habe, wenn ich die Zeit dafür finde. Ob das immer gelesen wird, weiß ich nicht. Aber ich freue mich einfach, dass mein Blog wahrgenommen wird und Menschen sich die Mühe machen, etwas zu schreiben.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Ja, das verstehe ich schon, liebe Andrea. Und im Laufe der Jahre, die ich schon blogge, sind mir auch einige untergekommen, die sogar dauerhaft ihre Kommentarfunktion abstellten, aus dem gleichen Grunde. Teilweise waren das - früh schon - kommerzielle Blogs, die auf den ersten Blick aber nicht so wirkten. Die wollten sich scheinbar die Arbeit nicht machen. Manche sind dennoch erfolgreich .... wem das ausreicht .... okay ....
      Ich selbst hab' das Bloggen auch mal angefangen, weil ich gern im Austausch mit Anderen sein wollte. Zeitweilig ist das schon stressig - vor allem im speziellen Fall meines Gartentagebuches, das ich zeitweilig, wenn sich sehr schnell Veränderungen im Garten ergeben, täglich sogar mehrmals bestücke. Dieses Vorgehen verstehen manche einfach nicht, die glauben, ich würde sie mit dem häufigen Posten gar unter Kommentierdruck setzen und eben diese ganze Diskussion darum ist man irgendwann leid, denn mehr als MEINE Art des Postens darzulegen, was speziell den Gartenblog betrifft, kann ich nicht.

      Mit diesem Blog hier ist es was anderes und ich hatte ihn auch vor einer Weile auf unsichtbar gestellt, als mir die Sache mit dem Rücken passierte. Doch das Thema hat mich nun mal wieder "gereizt" :-) im positiven Sinne, so daß ich hier auch gern wieder ein paar Takte dazu schreiben wollte. Denn auch mir ist generell am Austausch gelegen und ich freue mich, genau wie Du, wenn mein Blog oder meine Blogs wahrgenommen werden. Doch beim Gartentagebuch setze ich eben nicht voraus, daß jeder Post kommentiert wird oder im Minutentakt, wenn ich mal häufiger dort poste. ;-) Genauso kann ich auch nicht - nur weil ich an einem Tag sagen wir 5 Posts hochgejagt habe, nun fünfmal häufiger in anderen Blogs kommentieren, doch das glauben manche Blogger leider.
      Ich hoffe aber, daß erkannt wird, daß ich mich bemühe, zu antworten und Kommunikation und Inspiration nicht abgeneigt bin.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Sara, es ging mir nicht darum, dass ich Kommentieren zum Zwang erklären möchte ;-) Aber deutlich zu sagen, dass man an Austausch nicht interessiert ist, steht für mich - und andere mögen das gern anders sehen - im Gegensatz zum Sinn des Bloggens.
    Und was das Lernen von Bloggern angeht. Ah ja. Zumindest im Modebereich habe ich noch keinen Blogger gefunden, von dem ich in Sachen Journalismus etwas lernen könnte. Selbst die wirklich großen Modeblogs sind journalistisch häufig ein Totalausfall. Die einzige Ausnahme, die mir da auf Anhieb einfällt, sind die Mädels von Jane Wayne.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. So einseitig habe ich das schon nicht verstanden, liebe Fran. Und doch gibt es zahlreiche BloggerInnen, die sich stets ein schlechtes Gewissen machen und umgekehrt, wenn sie mal nicht kommentieren können. Das ewig alte Thema. Und es gibt auch die, die wirklich nie und teils bewußt nicht antworten, weder bei sich noch bei anderen, jedoch andere Themen durchaus kommentieren - die Palette ist da breit, und ich persönlich halte es so ... sagt mir der Blogger/in und seine Themen sonst etwas, nehme ich es hin, daß nie geantwortet wird. Manchmal ist das jedoch in E-Mails möglich und der Fall .... ich sehe schon, ein schwieriges Thema, über das man nächtelang bzw. besser per Angesicht diskutiert.
      Das mit den Graswurzeln-Bloggern war Thema schon vor Jahren und wohl eine latente Angst der Branche. Aber gut, ich will das nicht bewerten! Habe hier nur die Fakten, die im Netz zu finden sind, verlinkt. Und doch lernen auch Zeitungsleute von Bloggern, das weiß ich aus erster Hand. Wobei ich Dir durchaus zustimmen kann - mir sind auch schon einige und "große" Blogs (jetzt nicht unbedingt in Sachen Mode) unter die Augen gekommen, die journalistisch das sind, was Du beschreibst. Andererseits .... schau Dir B.I.L.D an ;-) ;o) .....
      Aber WER ist Jane Wayne??? In Sachen Mode surfe ich, wie man sieht, nicht sehr viel herum ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Hallo Sara,
    ich habe es mir zu einer Gewohnheit gemacht, morgens bei einer Tasse Kaffee in den neuesten Blogs zu stöbern. Oft habe ich keine Zeit, um zu kommentieren. Diejenige Blogs, in denen ich einen Kommentar hinterlasse möchte, besuche ich deshalb zu einem anderen Zeitpunkt (eventuell abends) noch einmal. Wenn jemand täglich bloggt, dann kann es vorkommen, dass ich zwar mitlese, aber für einen Kommentar keine Zeit fand.
    Das versteht sich auch bei meinem eigenen Blog. Klar, jeder freut sich über Kommentare. Aber es ist bestimmt auch allen bewusst, dass alles ein Hobby ist und mal mehr und mal weniger Zeit dafür vorhanden ist.
    Ich lese Deine Beiträge gerne und mache mir auch gerne meine Gedanken darüber. Aber es gibt Tage, da ist einfach keine Zeit, um zu kommentieren.
    Bleibe wie Du bist, dann machst Du alles richtig.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Danke auch Dir, liebe Ingrid. Morgens schaffe ich es meistens nicht, in den Blogs zu stöbern, weil dann andere Aufgaben bei uns anliegen. Meine Zeit fürs Internet ist sehr unterschiedlich, da ich keine vorgegebenen Arbeitszeiten habe, mein Mann ebenfalls nicht. So kommt es, daß ich auch nachts durchaus kommentiere und lese. ;-) Nur möchte ich mir das nicht zur Gewohnheit machen. In den letzten Tagen kam ich aufgrund des Geburtstages meiner Mutter auch wenig dazu. Es ist so, wie Du es auch schreibst - jeder hat sein Leben - Bloggen ist ein schönes Hobby und das reale Leben und die eigene Familie kommen eben immer an erster Stelle.
      Jetzt komme ich aber rasch mal in Deinen Blog. Hab' immer dran gedacht, nur in den letzten Tagen keine Zeit gefunden.

      Liebe Grüße und danke!!!♥♥
      Sara

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  5. ein gutes Thema, ein guter Post liebe sara♥..
    auch ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht:
    warum wird kommentiert oder nicht, lesen die Leser überhaupt wenn man auf einen KOmmentar antwortet, sich bedankt oder wenn ein Kommentar eine Anregung, Kritik, ein Lob oder ähnliches enthält. ich denke, viele haben weder die zeit noch das Interesse einen schon einmal gelesenen Post ein 2. Mal aufzurufen.
    Wenn interessante Beiträge entstehen ist es schön wenn man mitkriegt dass sie auch von anderen gelesen und wahrgenommen werden. *Höflichkeitskommentare sind nett, zeigen wer da war, sind aber nicht wirklich wichtig sondern meist nur der rege Austausch darüber dass man ein Thema wählte das auch andere interessiert.
    ich finde es interessant wenn ich die vielen unterschiedlich gefüllten Themenbereiche auf den Blogs anklicke und verweile gerne darin (auch mit Kommentar)und denke gerade deshalb hat man ja auch die interessanteren die man regelmässig aufsucht in seiner Liste gespeichert(für sich und seine Gäste.)
    einen guten Morgen zu dir..
    herzlich Angelface

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    1. Danke, liebe Angel.
      Das ist sicherlich sehr oft der Fall. Ich beobachte die Blogosphäre ja seit ihren Anfängen seit nunmehr 10 Jahren (wobei das anfangs nur chronologisch geschriebene Webseiten waren ohne Kommentarfunktion (diese wurden per E-Mail oder einfach ins Gästebuch der betreffenden Website geschrieben). Und aus dieser Erfahrung heraus und weil ich mich studienhalber seinerzeit auch mit Blogstudien befaßte, weiß ich auch aus den Angaben der Blogger selbst, wie sie das handhabten und handhaben ...
      Es ist aber auch logisch, daß, wer unzählige Blogs nicht nur verfolgt sondern auch "liest", kommentiert, kaum Zeit haben wird, in allen diesen regelmäßig Kommentare zu hinterlassen bzw. die Kommentare, die dann in seinem Blog von diesen Bloggern auflaufen, auch ALLE zu beantworten und dann noch regelmäßig weiterhin all diese Blogs zu lesen.

      Regelmäßigkeit, mehr oder weniger jedenfalls, funktioniert immer nur bei einem relativ kleinen Kreis von Lesern. Das ist im ralen Leben nicht anders. Niemand kann 100 Freunde gleichzeitig gut versorgen. Das übersteigt jegliche Kapazität. Die meisten haben nur wenige allerbeste Freunde. Mehr geht eben nicht. Das andere sind mehr oder weniger Bekanntschaften, die man mehr oder weniger pflegt.

      Mit meinen wichtigsten Blogfreunden habe ich regelmäßiger Kontakt, mit den anderen seltener. Leider muß man da Prioritäten setzen. Es gibt eben auch Leute mit viel mehr Zeit fürs Bloggen, z.B. jene, die am Arbeitsplatz wenig zu tun haben und nebenher fleißig bloggen und kommentieren können, manche Rentner oder Kranke, die nur Zuhause sind und für die das Internet den Kontakt zur Welt herstellt oder manche Arbeitslosen .... all das gaben auch Blogstudien her, damit schreibe ich also nichts Neues. Wer so viel Zeit hat, betrachtet oft aus seinem eigenen - einseitigen - Blickwinkel auch die anderen Blogger und meint, daß sie ebenso viel Zeit haben müßten ... da sollte also jeder über seinen eigenen Tellerrand hinausschauen ... bevor er über andere urteilt .... Aber es ist schon so, wer Unterhaltung und Kommunikation sucht, wird nicht Hunderte in seinem Blog haben wollen, mit denen diese Art des Austausches niemals möglich ist!

      Was die Höflichkeitskommentare betrifft, da hast Du vollkommen recht und das tun häufig auch Blogger, die miteinander befreundet sind, also ein ziemlich kleiner Kreis. Ist an Arbeitsplätzen oder bei Freunden im realen Leben ja nicht anders ... Gehaltvoller sind aber in der Tat Kommentare, die gezielt das Thema angehen und das sind auch mir die liebsten. So halte ich selbst es oft auch, deshalb fallen meine Kommentare häufig auch etwas länger aus.

      Selbst lese ich - wie Du - auch mehr als ich kommentiere. Denn nicht zu allem habe ich etwas zu sagen, manchmal lese ich nur per tablet, darauf ist Tippen ohnehin nur etwas für Notfälle. Und ich MUSS auch NICHT zu allem und jedem meinen Senf dazugeben. Das ist heute schon zur Sucht geworden, etwas zu SAGEN zu haben. Ich und auch Du kommen noch aus einer anderen Generation - ich kann einfach etwas auch mal nur so stehen lassen. Aber klar, ein Thema, für das man sich selbst engagiert, das einen stark anspricht, ist nochmal was anderes.

      In meiner sog. Blogroll habe ich insgesamt sicherlich ein paar Hundert Blogs, das zeigt schon meine vielfältigen Interessen (dazu rechne ich meine Blog-Sammlung)

      http://herz-und-leben-blogliste.blogspot.com/

      Doch all diese Blogs besuche ich eher sporadisch und in einigen habe ich wohl noch nie kommentiert. Dann bräuchte ich einen Sekretär *lach* wie manche Promis sich das leisten. Daher regelmäßiger immer nur im kleineren Kreis ...

      Danke für Deine Gedanken zu diesem Thema und liebe Grüße
      Sara

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  6. @ all und keiner sagt was zu meinen Stiefeletten *grins*

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  7. Liebe Sara,
    ich sag als erstes was zu den Stiefeletten. Sie sind hübsch aber nicht mein Fall, ich sag es ehrlich. Ich bin für das sportlich Robuste. Ungeheuer bewundern tue ich deine tollen, langen ausführlichen Posts. Da fehlt mir einfach die Geduld mich so ausführlich über ein Thema auszulassen, obwohl es sehr interessant ist. Am Beginn meiner Bloggerzeit hatte ich auch mehr Kommentare. Habe aber auch nicht viele Leser. Jetzt hab ich mal bei einer Bloggerin über 700 Leser entdeckt, Wahnsinn. Meine Liste derer zu denen ich reinschaue ist nicht so lang, aber täglich da reinschauen und kommentieren, das schafft man nicht. Hatte jetzt auch mal vier lange Wochen überhaupt keinen Bock. Dazu kommt ja noch facebook wo man reinschaut. Alles also auch eine Zeitfrage. Ich dachte auch schon mal ans Aufhören, aber ich habe so schöne (wenige) Kontakte, da täte es mir leid nichts mehr davon zu lesen. Ich sehe es auch so mehr als Tagebuch. Was ich auch noch nicht gemacht habe, auf Kommentare zu antworten, denn ich weiß ja nicht, ob diejenige wieder beimir wegen der Antwort reinschaut. Da antworte ich dann auf dem entsprechenden Blog. Deine Gartenbeiträge sehe ich ja auch über FB. Mich belastet zur Zeit das fehlende Wasser bei uns. Heute nur grauer Wolkenhimmel, aber keinTropfen kommt raus. irgendwie verrückte Welt.

    Liebe Grüße
    Brigitte

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    1. Für mich kein Problem, das Schreiben, liebe Brigitte, so ich mir denn mal die Zeit dafür nehmen kann und mein Rücken mitspielt. ;-)
      Wenn Du viele Leser haben willst, mußt Du viel kommentieren oder die Thematik muß so interessant sein, daß einen schon deshalb viele lesen. Das schaffen nur wenige. Bloggen soll ja eher ein schönes Hobby sein, für manche dient es auch überwiegend zum Kontakteknüpfen, weil sie das Haus nicht oft verlassen können oder aus anderen Gründen Mangel daran haben.

      Das Antworten auf Kommentare ist heutzutage "in" - in den Anfangszeiten der Blogs war es eher verpönt, eben aus dem Grund, den Du auch anführst. Ich handhabe das unterschiedlich. Denn es ist dann wirklich vergebliche Mühe, wenn Blogger nicht mehr nachschauen. Das kann man sich dann tatsächlich sparen. Man kann die Kommentare hier allerdings auch abonnieren, dann entgeht einem nichts, aber man hat die Arbeit mit den vielen E-Mails!

      Danke auch für Dein Statement zu meinen Stiefeletten. Diese sind jedoch sehr bequem, allerdings habe ich auch Robuste, das sind dann meine Wald-und-Wiesen-Stiefel. :-) Zum Einkaufen oder auf Straßen laufen brauche ich keine so robusten, da sollen es hübsche und leichte sein, wie diese. Die ich vorher anprobiert, hatten aber durchweg zu harte unflexible Sohlen. Solche Schuhe trägt man 3 x und dann landen sie auf dem Müll. Die Sohlen dieser sind jedoch prima!

      Bei uns regnet es immer wieder, auch heute. Gestern kam ein ordentlicher Wolkenguß vom Himmel.

      Liebe Grüße
      Sara

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*¨¨* ♥♥~♥ Vielen ♥♥lichen Dank für Deinen Kommentar! Ich freue mich immer sehr über jede Zeile. Jeder Deiner Sätze ist Inspiration und Erbauung für mich. Herzlichst 【ツ】 *¨¨* ♥♥~♥