Donnerstag, 24. März 2016

Seifenschalen . . . Nagelbürsten aus Thermo-Holz





Vor einer Weile fand ich einen Blog, in dem sehr anschaulich der Werdegang zur perfekten Seifenschale dargestellt wurde. Ich bin auch noch auf der Suche. Denn inzwischen bin ich ja wieder zur Seife zurückgekehrt, genauer zur Aleppo-Seife!
Aber andere Seifen, wie z.B. die schöne Duftseife von Heidi erfreuen natürlich auch mein Gemüt. :-)




Hand Soap Pump clip art - vector clip art online, royalty free ...


Dennoch steht - für Gäste - ein Seifenspender stets parat, denn viele mögen nicht in ein Stück Privat-Seife fassen oder gar in unappetitlichen Seifenglibber. ;-) Und dafür habe ich vollstes Verständnis!

Und mit Seifenschalen ist das eine Sache für sich. Sie werden oft sehr schnell glitschig und unschön, so daß man sie alle paar Tage in die Spülmaschine geben muß. Bei Holz hätte ich da so meine Bedenken - es wäre schade drum, wenn es faulig würde. Und regelmäßig mühsam per Hand die Schale unterm Wasserstrahl sauberbürsten, dafür fehlen mir einfach Zeit und Geduld!
Trotzdem möchte ich die Seife in der Schale bzw. mitsamt Schale stets ansehnlich haben.

Für die Seifenreste fand sich ja bereits die Lösung in Form eines durchlässigen Beutelchens, denn Seifenglitsche aus Resten in der Hand ist nun wirklich nicht jederfraus Fall!

Also, wie macht Ihr das denn? 


Vielleicht hat ja jemand eine optimale Seifenschale gefunden? Vielleicht aus - echtem - Stein?? Oder auch Glas - doch bei beiden hätte ich Bedenken wegen des Porzellan-Beckens. Schwere Teile verursachen leicht Beschädigungen.

Meine Freundin, die ich kürzlich besuchte, verwendet für ihre Seife eine Art Schwamm als Unterlage, evt. ein Konjac-Schwamm (ich vergaß leider zu fragen ...)
Auch nicht verkehrt, jedoch möchte ich auch keine Keime am Waschbecken züchten. Und aus meiner Heilpraktikerausbildung weiß ich, wie unglaublich viele Keime sich auf den Gerätschaften im Badezimmer tummeln! Das kann man zwar nie ganz verhindern und ist auch nicht in jedem Falle bedenklich, denn im häuslichen Milieu herrschen vorwiegend "bekannte" Keime vor, die einem selbst kaum schädlich werden. Doch wer zum Beispiel häufig Besucher beherbergt, bei dem sieht die Sache schon wieder ganz anders aus!


Doch das ist noch nicht alles - ich stieß auch noch auf Hand- bzw. Nagelbürsten aus Thermo-Holz. Solche, die man am Waschbecken liegen hat, um seine Hände zu schrubben. Dieses Holz wird quasi gebackenUnd es soll dort, wo es viel oder oft Feuchtigkeit ausgesetzt ist, viel schneller trocknen als geölte oder naturbelassene Hölzer. Daher ist auch keinerlei Beschichtung notwendig.


Bildquelle: http://www.gardenista.com/products/iris-hantverk-wood-nail-brush


In den letzten Jahren habe ich - muß ich leider zugeben - immer solche aus Plastik benutzt, war damit aber schon lange unzufrieden. Denn wenn das Plastik erst einmal dreckig sind, bekommt man diese Bürsten kaum mehr richtig sauber! Also ein  reiner Wegwerfartikel mit hohem Umwelt-Vermüllungsfaktor!

Doch die einfachen Bürsten aus Holz wollte ich nicht nehmen, denn die werden nach einer Weile ebenso unansehnlich, das Holz ist minderwertig, bildet schnell Risse im feuchten Milieu und fängt an zu faulen. Das wollte ich auch keinem zumuten! Wir modernen Menschen von heute sind eben doch - leider -verwöhnt! In meiner Kindheit war das eben so, daß man Holzbürsten hatte und die sahen eben irgendwann nicht mehr so appetitlich aus. Dennoch wurden sie nicht schon bald wieder entsorgt ...

 Aber es gibt ja Abhilfe - hoffe ich - in Form dieses Thermo-Holzes. Diese Bürsten sind zwar teurer als die aus der Drogerie und ich verlinke hier ganz bewußt mit noFollow mehrere Anbieter, da ich hierfür keine bezahlte Werbung mache sondern das, was ich darüber erfahren habe, ganz einfach teilen möchte.

Schade nur, daß selbst diese hochwertige Bürste dann aber nach kurzer Zeit schon Risse bekommt!

Ich würde eine Thermo-Holz-Bürste erst dann kaufen, wenn ich wirklich sicher sein kann, daß die Qualität auch top ist und das Holz eben nicht gleich reißt!




Überhaupt Holz und die Hygiene ....

vor allem die Hygiene im Krankenhaus .... denn bis vor einiger Zeit war man doch der festen Überzeugung, nur  Kunststoff sei hygienisch, auch ich glaubte das! Doch inzwischen gibt es andere Stimmen, auch was Holz im Krankenhausbereich betrifft.


Schon 2004 hieß es Nutzung von Holz im Krankenhaus wäre unbedenklich. Studie weist antimikrobielle Wirkung von Kiefernkernholz gegen Erreger von Krankenhausinfektionen nach! - Ein sehr interessantes Dokument, wer es sich einmal zu Gemüte führen mag! - Ohne Anwendung von Desinfektionsmitteln waren sogar auf den Keifernkernhölzern deutlich weniger Keime nachweisbar als auf den Kunststoffoberflächen!
Das besagt alles!

Wie hygienisch und sinnvoll ist Holz in Patientenzimmern?


Der Grund für die Ablehnung von Holz lag vor allem im  Lebensmittel/Fleischereibereich - hier wurde früher oft Holz als ausgesprochen unhygienisches Material dargestellt und Untersuchungen publiziert, in denen  Holzbrettchen höhere Keimzahlen aufwiesen als die aus Kunststoff. Daß aber auch mit Kunststoffen im Lebenmittelbereich spezielle Probleme verbunden sind - z.B. Riefen/Kerben bei Gebrauch, Neigung zu Biofilmbildung und Verfärbung, kam nicht zur Sprache. Die Verwendung von Holz in der Lebensmittelbranche wurde untersagt - so etwas setzt sich in unseren Köpfen fest!

Seit 1994 soll dieser Trend rückläufig sein, seitdem gab es mehrere Untersuchungen, in denen Holz hygienisch besser abschnitt als Holz. Eine wesentliche Rolle spielt die Baum-Art (manche Hölzer besitzen ausgesprochen biozide Eigenschaften und töten so die Keime im Holz effektiv ab!) - aber lest selbst im Dokument nach ...

Antibakteriell wirken insbesondere die Eiche (Quercus sp.) und das Kernholz
der Gemeinen Kiefer (Pinus sylvestris). Bei der Lärche (Larix sp.) waren die Ergebnisse widersprüchlich. Die Ergebnisse können mit der Resistenzklassen-Einteilung von Bauhölzern (Befall mit holzzerstörenden Pilzen) in  Bezug gesetzt werden.


So genug recherchiert für heute.

Eines ist jedoch klar - Kunststoff ist keineswegs so hygienisch wie man uns jahrzehntelang glauben machen wollte! Ganz im Gegenteil!

Bis bald, ich hoffe, ich schaffe noch einen Post vor Ostern ...
Eure







23.3. -23:59

Kommentare:

  1. Guten Morgen Sara,
    wir benutzen nur Flüssigseife im Spender. Meine geschenkten Duftseifen-Stücke lege ich in den Wäscheschrank als Duftspender.
    Im Badezimmer möchte ich kein Holz haben. Unsere Nagelbürsten sind aus Kunststoff und die meisten schon viele Jahre alt. Sie werden täglich benutzt. Es sind einfache Bürsten vom Einkaufsmarkt.
    Ich habe gelesen, dass man bei Schneidebrettchen in der Küche Hainbuchenholz wählen soll, weil dieses sehr hygienisch ist. Inwieweit dies für Krankenhzimmer geeignet, kann ich leider nicht einschätzen.
    Liebe Grüße von Ingrid

    AntwortenLöschen
  2. Meine Schwester hat letztens die perfekte Seifenschale in der Tutanchamun Ausstellung gefunden. Eine Seifenschale aus Alabaster...wunderschön flach und praktisch. Die kann man einfach unterm Wasserhahn abspülen und schon sieht sie wieder perfekt aus. Ich mache das aber auch so, dass auf der Gäste-Toilette eine wiederbefüllbarer Seifenspender steht. Ist einfach hygienischer. Im Bad nehme ich lieber die Seife und sie hat ja dort auch genug Zeit zum Trockenen, um nicht glibberig zu werden. Seife ist das Ideale, wenn man Plastikmüll einsparen möchte...:-)
    LG Sigrun

    AntwortenLöschen
  3. Bürsten die zum Reinigen sind , sind aus Kunststoff , Die für die Pilze ist aus Holz . Seifenschalen habe ich aus Fimo und Kunststoff . Da hatte ich mal Holz . Das war aber supoptimal . Und flüssige Seife habe ich auch och da , die ist allerdings auch älter . Wird auch sehr selten bis gar nicht benützt ;)
    LG Heidi

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Sara,
    ich benutze ebenfalls Aleppo-Seife. Bei Zhenobya habe ich dazu sehr schöne und praktische Seifenschalen gefunden. Sind eigentlich keine Schalen, sondern mehr geriffelte Seifenuntersetzer aus Keramik. Nicht schwer und es ist auch noch nix passiert und sie lassen sich ganz supereinfach und schnell reinigen. Schau mal hier http://villalilla.blogspot.de/2015/03/weniger-ist-mehr.html - da ist auch der Link zu Zhenobya.
    Tja, und in Sachen Bürstchen hab ich auch noch keine wirklich guten gefunden. Trotzdem benutz ich die aus Holz, sie halten ja schon eine ganze Weile.
    Liebe Grüße
    Antje

    AntwortenLöschen
  5. Ich verwende eigentlich nur Seifenspender, ich mag das Glitschige auch nicht. Eine Idee für die perfekte Seife Schale habe ich auch nicht, die werden alle mit der Zeit unansehnlich.

    LG kathrin

    AntwortenLöschen


*¨¨* ♥♥~♥ Vielen ♥♥lichen Dank für Deinen Kommentar! Ich freue mich immer sehr über jede Zeile. Jeder Deiner Sätze ist Inspiration und Erbauung für mich. Herzlichst 【ツ】 *¨¨* ♥♥~♥