Freitag, 4. März 2016

Erfahrungen mit Medizinern . . .


Viele von Euch mag dieses Thema langweilen oder gar nerven - denn oft heißt es, soll in den Blogs nur Schönes, optisch Attraktives, zumindest Entspannendes behandelt werden, das banale Leben sei schon anstrengend genug. Das verstehe ich nur zu gut!
Dennoch ist für mich ein Blog auch ein Publikationsorgan - das bedeutet, hier soll gerade auch auf Probleme aufmerksam gemacht werden, auf Defizite,  z.B. in unserer Gesellschaft. Wenn wir diese wunderbaren Medien nicht nutzen, was denn sonst? Wer von uns geht schon in die Politik, um da an Ort und Stelle etwas zu verändern?? Wer schreibt Zeitungsartikel? Also hier haben wir die allerbeste Möglichkeit, auf Mißstände hinzuweisen, damit sich etwas verändern kann!

Worum es geht ... 
Wie meine langjährigen Leser wissen, steht meine Mutti inzwischen in ihrem 87. Lebensjahr. Im letzten Jahr wurde sie sehr krank und mußte für längere Zeit ins Krankenhaus. Eigentlich war sie ein absoluter Notfall!

Doch nun kommts!

Obwohl alle Anzeichen ganz offensichtlich waren (und das kann ich beurteilen, da ich u.a. eine Heilpraktiker-Ausbildung absolviert habe!), schickte man meine Mutti wieder nach Hause, mit dem Hinweis, man könne NICHTS feststellen. Doch daheim ankommen, wurde es nicht besser - im Gegenteil!

Also wiederum den Notarzt bestellt, der zudem noch lange auf sich warten ließ und dieses mal erkannte selbst diese Notärztin dann, was Sache war - mit Mutti also nochmals in das selbe Krankenhaus. Wieder das gleiche Untersuchungs-Procedere ... und wiederum wollte man sie nach Hause schicken, weil angeblich nichts zu finden war!

Ich war fassungslos!!!

Doch dann BESTAND ich darauf, sie dort zu behalten, was man -  zunächst - widerwillig tat.
Ich mußte mir sogar von einer schnippischen Ärztin ca. Mitte 30 anhören, daß alle alten Leute so wie meine Mutti wirken und sprechen würden. Daaaaa hatte sie sich aber SEHR geirrt, die toppe Frau Oberärztin! Denn durch das akute Krankheitsgeschehen verhielt meine Mutter sich anders als sonst, wo sie auch nicht anders war als Menschen wie du und ich im  halbwegs gesunden Zustand! Und so mußte ich dieser jungen Ärztin erst lange erklären, daß sie wohl uns als Töchtern Glauben schenken könne, wenn WIR SAGEN, unsere Mutter verhielte sich GANZ ANDERS als sonst!

Nun wurden (endlich!!!) weitergehende Untersuchungen vorgenommen und siehe da, man kam der Sache auf den Grund. Aus Rücksicht auf meine Mutti möchte ich hier keine Details nennen! Denn sie möchte  nicht, daß zu  Privates über sie im Internet verbreitet wird!

Da sie nun aber etwas spät behandelt wurde und Tage seit dem fatalen Ereignis vergangen waren, entstanden gewisse Folgen. Zwar nicht so furchtbar gravierend, aber dennoch sind bleibende Beeinträchtigungen da.

Doch die Odyssee geht weiter . . .

Nun muß meine Mutter häufiger zu Ärzten als früher. Und von den Besuchen bin ich manches Mal desillusioniert ... Wie genervt heute viele Ärzte und ihr Personal sind, wie man sogar mit Augenrollen  und ganz schnippischen Antworten abgefertigt wird, nur weil man gewisse Dinge nicht einfach so hinnehmen will!

Ich verstehe durchaus die heutige Arbeitsüberlastung . . . aber mein Eindruck ist eben auch der der Unwilligkeit, denn fürs lange Kaffeetrinken und Klönschnacks zwischendurch bleibt dann durchaus mehr als ausreichend  Zeit!

Wie kann es sein, daß sich Arzthelferinnen häufig beim Aufschreiben der Daten vertun und gewisse Krankheitsstadien verwechseln und wenn man sie und den Arzt darauf aufmerksam macht, man eben dieses Augenrollen erntet? "Ihre Mutter ist 86 ......."

Ja, aber ....

Was hat denn das Alter mit unmenschlicher, mindestens unfreundlicher, hastiger Behandlung, mit Korrektheit der Daten, mit angemessener medizinischer Behandlung zu tun???



Müssen wir nun befürchten, daß mit UNS im hohen Alter - sofern wir es erreichen - auch einst so umgegangen wird?


Alte Menschen läßt man ja oftmals gar nicht mehr ausreden, wendet sich fast nur an die Kinder, übergeht also den Patienten, den es betrifft, völlig. Sieht ihm kaum mehr ins Gesicht ... Was ist denn das für ein Verhalten???!!!


Ich hoffe, daß das nur Einzelfälle sind, denn ich persönlich  habe auch sehr gute Ärzte kennengelernt, die mir sehr geholfen, nicht nur geholfen, sondern mir das Leben gerettet haben und das gleich mehrfach im Leben! Für diese Menschen, die zum Teil nicht mehr leben - und ich nenne sie hier ganz bewußt Menschen, denn sie handelten zutiefst menschlich, empfinde ich meine tiefste Hochachtung und werde sie niemals vergessen!!!

Doch inzwischen muß ich mir fast täglich Aussagen wie .... ihre Mutter ist sehr alt, da können wir das und das nicht mehr verordnen, macht keinen Sinn mehr, die Kassen haben beschlossen . . .
Nur mal als Beispiel Physiotherapie, also Krankengymnastik.

Das macht bei alten Menschen durchaus Sinn, um die Mobilität zu verbessern, wurde sogar im Krankenhaus als Dauermaßnahme für sinnvoll erachtet. Doch ohne den Hausarzt! Der sieht eine Verordnung nicht ein! Man soll sich zuhause selber mobilisieren. Alles gut und richtig. Nur so ein alter Mensch braucht eben doch immer jemand, der das MIT IHM macht. Und so wären zumindest 6 oder 12 Male Krankengymnastik in Intervallen durchaus sehr sinnvoll! Um dann wieder zu pausieren. - Und bis vor einiger Zeit funktionierte das auch. Warum auf einmal nicht mehr? Soll man jetzt trotz langjähriger Krankenkassenmitgliedschaft ALLES selber bezahlen???

Nun kann man in dem Alter auch nicht mal eben diverse Ärzte ausprobieren und dann ist da noch das Hausarzt-Problem - Hausärzte sind nur die im  unmittelbaren Umkreis, d.h. Hausbesuche machen nur Ärzte, die in der Nähe ihre Praxis haben und das sind bei meiner Mutter nur drei, die alle schon durchprobiert wurden und sich, was die genannten Probleme betrifft, kaum unterscheiden. Keine Zeit, unhöflich, zu hohe Medikation oft mit der Begründung der "Angst" - nun - Angst ist niemals ein guter  Ratgeber und gerade die hohe Medikation führte letztendlich bei meiner Mutter zum Eklat!

Ich bin sowas von brastig!

Und ich wäre dankbar, mal von Euren Erfahrungen mit Ärzten und Krankenhäusern zu hören. Gern mit Euren alten Eltern - aber auch andere Erfahrungen von jüngeren Menschen erwünscht!

Heute mal keine Bilder, sorry ...

Danke und liebe Grüße






PS: Ich möchte mich auch für ein paar Tage zurückziehen - meiner Mutter geht es nicht sehr gut.
Man liest sich wieder . . .

Und danke für die vielen Hundert Besucher! Das zeigt mir, daß dieses Thema doch viele bewegt, aber nur wenige trauen sich, zu äußern. Denn wenn man abhängig vom Hausarzt oder anderen Medizinern ist, überlegt man es sich,  jedenfalls, wenn man per Realnamen unterwegs ist, ob man sein Statement hierzu tatsächlich geben sollte, denn der Doc könnte es lesen. ;-) Und dann hat man noch schlechtere Karten .... haben WIR alles schon erlebt!

Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    Ende 2015 fing bei uns genau so eine Odyssee an. Mit einer nahen Verwandten, die aber erst 60 Jahre jung ist. Wir erleben mittlerweile mit dem 3. Krankenhaus !!! einen Horrortrip. Und auch wir haben es mit blutjungen Ärzten zu tun, die meiner Meinung nach für die Chefärzte die groben Arbeiten verrichten, während die Herren sich "weiterbilden". Inzwischen haben wir von allen Krankenhäusern und behandelden Ärzten, die Patientenunterlagen angefordert und auch erhalten. Was dort teilweise steht oder auch nicht!!! - lässt einem die Haare zu Berge stehen. Unterbrechungen von Medikamenteneinnahmen, die sehr sehr notwendig sind, haben zu sehr grossen Problemen geführt. Und es ist noch kein Ende abzusehen. Wir könnten ein Buch darüber schreiben. Mehrmals die Woche müssen wir über 200 km fahren, um unser Familienmitglied zu besuchen und mit Ärzten zu sprechen, Fehler zu verhindern und zum xtenmal das Gleiche zu erklären. Und unser Gesundheitssystem soll das Beste sein ?! Mittlerweile sind wir alle davon überzeugt, dass man sich nur selber helfen kann und man auf gar keinen Fall, grosse Hilfe im Krankenhaus findet. Unsere Nerven liegen mittlerweile blankund wir müssen höllisch aufpassen, dass wir nicht auch noch krank werden. Deshalb kann ich deinen Unmut sehr gut verstehen und wünsche deiner Mutti alles alles Gute.
    Liebe Grüsse Rita (Lebenszeit)

    p.s. K
    Kann im Moment nur anonym kommentieren.

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  2. Liebe Sara,
    es ist die traurige Wahrheit, die Du da schilderst. Ich habe die gleiche Ausbildung wie Du (und hab auch einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet) und ebenso wie Du die gleiche Erfahrung gemacht. Mit mir selbst und auch einigen meiner Liebsten. Nach jahrelangem Leiden hat man mich fast reif für die Klapse erklärt - und nur aufgrund meiner Hartnäckigkeit und eigener Fachkenntnisse konnte ich doch noch selbst eine Eigendiagnose stellen und bestätigen. Da war man dann ärztlicherseits "ein wenig erstaunt". Allerdings muß ich hervorheben, daß ich auch ganz wunderbaren Ärzten begegnet bin, kompetent und sehr zugewandt. Es ist immer wieder schwierig, insbesondere wenn man zudem nicht ganz ahnungslos ist. Ich überlege mittlerweile sehr genau, inwieweit ich mich "oute". Nachhaken oder gar kritisieren kann dann sehr schnell zu einem Drahtseilakt werden.
    Mir ist auch ganz bange vor einer Zeit, in der ich mich möglicherweise selbst nicht mehr so gut vertreten kann.
    Also, laß Dich nicht kopfscheu machen und bleibe weiterhin so wach und kritisch. Ich wünsche Dir viel Kraft, auch weiterhin so kämpferisch zu sein.
    Herzliche Grüße
    Antje

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  3. Mich langweilt es nicht . Würde eher sagen ich habe bisher viel Glück gehabt das ich kaum medizinische Hilfe benötige . Und weil wir nicht in unmittelbarer Nähe zusammen wohnen . Werden Deine /Eure Ärzte nicht meine sein ;)
    Wünsche Dir alles , alles Gute
    LG heidi

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  4. One, liebe Sara Deinen Unmut kann ich gut verstehen. Für vieles fehlt eben mittlerweile das Geld...

    LG kathrin

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  5. Liebe Sara,
    LEIDER passiert so etwas immer öfters!
    Pieter's ältester Bruder wurde so in den Niederlanden auch unhöflich behandelt und gesagt es sei nicht mehr möglich in seinem Alter (so wie deine Mutti) um noch etwas für ihm zu tun.
    Es hat angefangen mit Hautkrebs am Ohr. Da wurde das halbe Ohr einfach abgeschnitten (es sah schrecklich aus, ob den Chirurge da mit Blindtuch vor gearbeitet hatte... Und das war's dann! Keine Kontrolle, keine Nachpflege und am Ende ist es im Kopf hineingewachsen und er ist an Gehirnkrebs gestorben nachdem sein Hausarzt einfach sagte er solle sich vorbereiten auf... Er ist gestorben und ich meine immer hätte er hier gelebt würde er bestimmt noch da sein!
    Schrecklich ist es und das ist der Unterschied beim Sozial Medizin wo viel zuviel von der Regierung her vorgeschrieben wird und ja, es stimmt, die Alten da soll man kein Geld oder Zeit verschwenden...
    Hier ist es zwar sehr teuer aber man bekommt viel bessere, und auch freundliche Hilfe!
    Ab und zu muß man aber selber auch durchdrücken. Sowie Pieter's Knie wofür er vor gut einen Monat schon zum Hausarzt ging. Erst nun hat man ihm nach die spezielle Klinik in der Großstadt verabredet... Danach hatte er schon vor einem Monat gefragt. Jaja, die denken auch schon oft so von die ältere Leute die sagen nur das oder das.
    Selber wil ich nicht mehr ins lokale Krankenhaus da die viel zu hohe Betrage förderten (davon mußte ich ja 20% aus eigener Tasche bezahlen all den Jahren!) und dazu kommt das die von der Versicherung sich VIER Mal für das gleiche bezahlen ließen! Und meine Hand haben die ja auch ruiniert... Fraude gibt es von beiden Seiten, auch von den Versicherungen die in allen Großstädten ja die meist luxuriöse Gebäude haben! Ich habe es alles online rausgefunden aber die meisten Menschen schauen nicht da hinter und damit geht es immer weiter. Bis am Ende kein Service und keine Behandlung mehr gegeben wird and diejenigen die es brauchen.
    Ich hoffe das ich im hohen Alter auch jemanden neben mir habe der für mich kämpfen will!
    Ich hoffe es geht deine liebe Mutti einigermaßen gut. Es ist so ärgerlich und vor allem aus dem Mund von jüngeren Menschen die sie anmäsigen etwas zu wissen! Oft falsch und es stimmt auch mit den Kaffeetrinken oder sogar lange am Telefon sein (?) wenn man eine Frage hat oder reden möchte. Ärgerlich ist es und dar würde ich auch genauso auftreten! Wie eine Mama Bär...
    Ganz liebe Wochenendgrüße,
    Mariette

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    1. Darüber darf man gar nicht nachdenken, liebe Mariette! Unglaublich! Aber solche Fälle kenne ich auch. Brüste von ganz alten Frauen, die einfach abgeschnitten wurden, egal wie es aussah (guckt ja eh keiner mehr hin!) - sowas von menschenverachtend!!!

      Das Korsett von Seiten der Regierung und Krankenkassen wird hier auch immer enger - die Ärzte weigern sich immer mehr, weil letztendlich sie selbst belangt werden und aus eigener Tasche geradestehen dürfen. Kein Wunder, wenn keine Physiotherapie mehr verordnet wird. Vorher war es die leidige Praxisgebühr .... ein Ärgernis, das den ganzen Praxisbetrieb regelmäßig aufhielt. Wie dumm kann man sein???!!!

      Und ja - für so viel anderes ist Geld da - man fragt sich manchmal nach dem menschlichen Verstand!

      Wir wandern aus, liebe Mariette - zu Dir :-) Ja, wenn das mal so einfach ginge .... und meine Mutti möchte gewiß nirgendwo anders mehr hin!

      Ein gewisser Trost - jeder wird mal alt, so er es denn wird, und die meisten werden an Alterskrankheiten leiden, vor allem bei der Lebensweise, der sie sich befleißigen .... leider wird deren Einsicht dann ziemlich spät - für uns wohl zu spät - kommen .... aber sie kommt, da kann man ganz sicher sein! Denn das ist der Lauf der Welt.

      Was macht Dein Mann denn gegen die Knieprobleme? Arthroskopie ist ja auch nicht ideal

      http://www.onmeda.de/g-medizin/arthroskopie-3363.html

      Und ich wär' ja für rechtzeitig begonnene "richtige" Bewegung - denn auch Arthrosen sind - anders als bisher durch die leidige Schulmedizin propagiert - heilbar! Körpereigene Mechanismen .... oh Wunder! Unser Körper ist schon ein Wunderwerk, wenn wir ihn nur lassen!

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2014-27.html

      Schau mal hier (Titel Bewegung gegen den Schmerz!)

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127862133.html

      Ich wünsch' Dir und Deinem Mann alles Liebe
      Sara

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  6. Hallo Sara,
    ich kann Dich gut verstehen. Man ist dem System hilflos ausgeliefert. Ich habe mit meinen Kindern, als sie noch sehr klein waren und meinen Eltern, die mittlerweile nicht mehr leben, so viel erlebt, dass ich ein Buch darüber schreiben könnte.
    Leider kann ich den Ärzten nicht mehr vertrauen und fürchte mich davor, selbst krank zu werden und von Kliniken einverleibt zu werden.
    Danke dafür, dass Du dieses Thema angesprochen hast.
    Übrigens, mein Vater hat seine Erkrankung nicht überlebt. Ihm ging es wie Deiner Mutter, man fand nicht gleich heraus, was genau er hatte. Es war ein Mesenterialinfarkt, der zu spät (3 Tage später) erkannt wurde und nach der Not-OP ging es ihm sehr schlecht. Er starb aber an den Folgen eines Sturzes aus dem Krankenbett. Die inneren Blutungen im Gehirn wurde viel zu spät erkannt.
    Daran leide ich heute noch, denn ich ließ ihn im Krankenhaus einweisen. Hätte ich ihn doch nur in eine andere Klinik bringen lassen! Hinterher ist man immer schlauer.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Dann kennst Du das ja auch, liebe Ingrid. Ich vertraue überhaupt keinem Arzt, ganz ehrlich, habe nur die größte Hochachtung vor einigen Chirurgen, die mir schon das Leben gerettet haben! Denen gebührt mein größter Dank! Und da hatte ich absolut das größte Glück auch an die Besten zu geraten!

      Das mit Deinem Vater tut mir so leid. So grauenvoll, eine solche Fehldiagnose, wo man doch gut hätte helfen können. Das hört man leider immer wieder. Meine SchwieMu starb auch letztendlich durch einen Sturz aus dem Krankenbett. Zuhause war nie etwas passiert. Unglaublich! Und auf unsere Bitte auf ein Bettgitter wurde dies auch noch abgelehnt, obwohl sie selbst es ausdrücklich verlangte!!! Da sie schwach und unsicher auf den Beinen war und einen Sturz aus dem Bett fürchtete. Wie kann das sein, fragt man sich?? Es wird doch sonst nicht so viel "Rücksicht" bei älteren Menschen genommen ..... Wobei es durch aus auch liebevolle Betreuung gibt, auch das hat meine Mutti in Krankenhäusern schon erlebt. Aber die Tendenz dieser "anderen" ist leider steigend!

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. don´t get me started!
    es geht leider nicht nur alten menschen so - auch kassenpatienten werden gern "abgespeist" - während privatversicherte jedes pickelchen untersucht bekommen.
    z.b. im berliner stadtzentrum bekommt man seit den 2000er jahren keinen termin mehr bei frauenärzten wenn man keine privatversicherte ist. oder erst in 3! monaten. da hat man dann garantiert seine .... und kann den termin nicht wahrnehmen. anderes beispiel - ich bin 8! jahre mit einem gerissenen meniskus rumgerannt - bei über 10 ärzten war ich - keiner hielt es für nötig ein MRT zu machen. obwohl die symptome eindeutig waren wurden mir wahlweise rheumamittel, alberne salben oder einfach bettruhe verordnet..... nachdem das lose ende des meniskus dann schon ein schönes loch in den knorpel gerieben hatte und ich gar nicht mehr laufen konnte, hatte eine befreundete heilpraktikerin! erbarmen und lies ihre persönlichen kontakte zu einem orthopäden spielen - MRT - 1A OP - sehr hübsch zusammengenäht hat der doc den meniskus. nur leider den zerstörten knorpel - den bringt keiner zurück.....
    uff. ich hör jetzt lieber auf. die liste wird sonst zu lang!
    deiner mutti schicke ich meine allerbesten wünsche! und dir wünsche ich viel kraft!
    xxxx

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    1. Liebe Beate,
      ich hab' Dir ja bei Dir schon geantwortet.
      Sind schon schlimme Zustände! Ich selbst habe zwar auch schon negative Erfahrungen mit Medizinern gemacht, aber glücklicherweise noch nicht so gravierende. Doch bei ganz alten Menschen spürt man es umso mehr, wie unwillig Ärzte da werden .... das Dumme ist nur, wenn man jahrelang einen wirklich guten Hausarzt hatte, den man selbst dann überlebt! Da wäre es gut, sich beizeiten einen Jüngeren ebensolchen zu suchen, doch DEN erst einmal finden ...
      Da hast Du ja schon was durch und ich hoffe, daß Du trotz allem jetzt beschwerdefrei bist - bei Deinen Bergtouren anzunehmen, oder?

      Liebe Grüße
      Sara

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  8. Liebe Sara,
    während der Krankengeschichte meiner Mutti haben wir praktisch ausschliesslich gute Erfahrungen mit unserem Gesundheitssystem gemacht. Sie wurde in den allermeisten Fällen ausgesprochen höflich, einfühlsam und zuvorkommend behandelt. Man ermöglichte ihr Zugang zu allen nötigen Untersuchungen, organisierte für sie sogar eine Chemotherapie, die eigentlich in der Schweiz noch nicht angewendet wird, und sie war auch immer sehr, sehr zufrieden mit der Qualität der Behandlung während ihrer vielen Klinikaufenthalte. Natürlich begegnete auch sie dann und wann mal einer Pflegenden oder einem Arzt, der vielleicht nicht jedem Anspruch an Freundlichkeit genügte. Aber wir sind alle nur Menschen und haben den einen oder andern schlechten Tag. Nein, ich muss sagen, sie war immer voll des Lobes. Auch bei uns in der Klinik, wo ich arbeite, wird extrem viel getan zum Wohl des Patienten!
    Ich habe aber auch schon von Verwandten aus Deutschland die Aussage gehört, dass euer Gesundheitssystem sich auf dem "absteigenden Ast" befindet und eine extreme 2-Klassen-Medizin betreibt. Da läge es wohl an der Politik, daran was zu ändern und gegenzusteuern! Bei uns gibt es auch 3 Versicherungsklassen, also allgemeine, halbprivate und private. Aber JEDER hat das Anrecht auf die gleichen Abklärungen und Therapien, der Luxus ergibt sich dann nur in der Arztwahl oder der Hotellerie. Nach meinem Autounfall letzthin war das keine Frage, ich bekam innert 4 Tage eine MRI und ein CT gefahren.
    Ich hoffe, diesem desolaten Zustand in eurem Gesundheitssystem wird demnächst mal ein Riegel geschoben. Man hat ja für alles Mögliche Geld, nur für das Wohl des eigenen Volkes offenbar rückt man je länger, je weniger Euronen raus. Das ist doch einfach nur traurig!
    Hab einen gemütlichen Sonntag noch, liebe Grüsse!

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    1. Wir tauschen gern mit Dir, liebe Frau Hummel. Bei uns geht es in den letzten Jahren eindeutig bergab. Hier gehts vor allem um die unfreundliche Behandlung durch die Ärzte, ihre Unwilligkeit und um zahlreiche Extra-Wege, die nicht sein müßten, wenn die Kommunikation zwischen allen Verantwortlichen besser liefe. Ein so alter Mensch kann nun mal nicht jeden Tag eine andere Arztpraxis aufsuchen, auch nicht jede Woche und dann erst einmal einen Termin bekommen, das ist ja schon ein Drama an sich, obwohl jetzt Arzttermine innert 4 Wochen garantiert werden .... aber dann mußt Du auch den Arzt nehmen, der gerade Zeit hat, das sind nicht die besten ;-)

      http://www.derwesten.de/politik/union-und-spd-garantieren-patienten-arzttermin-in-vier-wochen-id8644589.html

      Bei den privaten Versicherungen bekommt man bei uns zwar vorrangig Termine, aber die Leistungen sind nicht die besten. Ich hoffe auch, daß sich diese Zustände einmal wieder ändern.

      Schau mal hier

      http://www.tagesspiegel.de/politik/keine-hueftgelenke-fuer-die-ganz-alten/436080.html

      „Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen“, sagte der Nachwuchspolitiker. Früher seien die Leute schließlich auch auf Krücken gelaufen, erklärte er. (O-Ton Mißfelder!!!) Nur das sind die Menschen, die nach dem 2. Weltkrieg Deutschland wieder aufgebaut haben! Die nicht nur den Krieg erlebten mit all seinen gesundheitlichen Folgen ... besonders die Frauen - Stichwort: Trümmerfrauen - schwerste Arbeiten und das dürfen sie sich heute anhören! Das finde ich schon unheimlich frech und mennschenverachtend - ich wünsche diesem Herrn ja nicht, daß er einmal unerträgliche Schmerzen erleidet mit 85 - ich möchte mal sehen, wie er dann um Hilfe FLEHT!!!Ich wollte gerade sagen, leider werde ich's wohl nicht mehr erleben, aber der gute Mann hat bereits das zeitliche gesegnet ... das war mir jetzt gar nicht mehr so bewusst ... vielleicht redete er deshalb so ..... manche lernen's halt nie!

      Auch wenn es jetzt nicht in das Thema gehört .... Chemotherapie - ich persönlich halte davon gar nichts! Viele sterben dennoch oder gerade! Ich habe da irgendwo eine schöne Statistik gesehen - finde die gerade nicht, aber hier liest Du auch

      http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs-statistiken-ia.html

      Ich würd's ablehnen, wenn es mich beträfe! Der gesamte Organismus wird dadurch vergiftet und geschwächt .... aber wenn das jetzt Schul-Mediziner lesen, würden sie mich steinigen ... ist leider in allen Bereichen der Medizin ähnlich. Nicht ohne Grund vertrauen sich mehr und mehr Menschen den alternativen Heilmethoden an. Ganz klar: Bösartige Geschwülste müssen entfernt werden, doch Chemo und Strahlen stehen auf einem anderen Blatt ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  9. Deine Verärgerung kann ich sehr gut nachvollziehen liebe Sara. So nach dem Motto "lohnt sich nicht mehr" finde ich abartig. Sicherlich muss man einem 100jährigen keine neue Hüfte mehr einsetzen. Allein die Narkose ist ja schon gefährlich. Aber Grundbehandlungen sollten drin sein. Und die Selbstüberschätzung einiger Ärzte finde ich überhaupt nicht gut. Früher hat man das vielleicht hingenommen.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Obwohl auch das manche hochaltrigen Patienten wollen, liebe Sabine, weil sie unerträgliche Schmerzen haben, die kein Morphin mehr lindern kann. Oder sie sind gleich im Dauerschlaf, was einer Schlafnarkose vorm Tod entspricht .... nicht jeder will so etwas .... Mit so krassen Schmerzen ist es wirklich nicht leicht, die richtige Entscheidung zu treffen. Bei andern OPs gibts Kurznarkosen ohne Atemmaske, die wären im hohen Alter idealer. - Man hat echt Bedenken, heute noch so alt zu werden, was dann auf uns zukommt ... das Schlimme ist, man kann nichts dran ändern .... Ärztemangel und Hausärzte mußt Du die in Kauf nehmen, die quasi vor Deiner Haustür sind, das sind nicht immer die besten.
      Hoffen wir das Beste, auch für uns - später mal ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  10. Ganz allgemein noch was dazu und daß es der Papst thematisiert hat, spielt hier absolut keine Rolle, denn es geht um die Sache an sich!!!

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/alte-menschen-der-skandal-am-lebensende/10771536.html

    Alte Menschen
    Der Skandal am Lebensende

    Der Papst hat es zum Thema gemacht: die Vernachlässigung alter Menschen. Wird man einmal von einem Verbrechen an den Alten sprechen?

    Franziskus hat die Vernachlässigung alter Menschen als "heimliche Euthanasie" gegeißelt, hat von einer "Kultur der Entsorgung" gesprochen, die heutzutage herrsche, die Alte ebenso wie arbeitslose Jugendliche und Kinder ausgrenze. Und er hat dringend ein "neues fruchtbares Gleichgewicht" zwischen den Generationen angemahnt, um eine "schwerwiegende geistige Verarmung" der Gesellschaft zu vermeiden.



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  11. Hallo Sara,
    da schicke ich Dir doch viel Kraft und Deiner Mutter wünsche ich eine gute Genesung.
    Das Thema Ärzte beschäftigt mich schon seit unsere Kinder ganz klein sind (ich wollte damals nicht die Jod-Tabletten, nicht jede Impfung wurde durchgeführt - wir sind KEINE Impfgegner, aber manche Impfungen sind einfach unsinnig. )Ich habe Fieber immer begleitet und nicht bei 38° gleich ein Zäpfchen gegeben - okay wir hatten keine fieberkrampfenden Kinder und durch die Selbstständigkeit konnte ich mir die Zeit mit den kranken Kindern einteilen. Aber den Ärger den ich bei beiden Mädchen bei der Einschulungsuntersuchung hatte kann sich keiner vorstellen. Da ist die Pharmalobby ganz stark vertreten, aber es ist zum Glück nicht möglich, deshalb Kinder von der Schule auzuschließen, weil sie keine Keuchhustenimpfung etc. haben.
    Da war ich sehr froh, das unser Kinderarzt mir immer wieder den Rücken gestärkt hat, es gibt sie also noch die "wirklichen richtigen" Ärzte.

    Mein Vater hatte auch das Glück am Ende seines Krebsleidens eine Hausärztin zu haben, die immer wieder zu ihm nach Hause gekommen ist und ihm zum Schluss den einen Rat gab den er befolgte und friedlich "gehen" konnte. Dies ist allerdings auch schon wieder 19 Jahre her, vielleicht wäre es heute ganz anders!

    Meine Mutter hat vorletztes Jahr eine kleine Stelle am Bein gehabt, der Hautarzt sagte Cortison ist immer gut und hat es immer wieder verschrieben. Ernst hat das keiner genommen, stellen Sie sich doch nicht so an - gibt schlimmeres.
    Nach einigen Behandlungen sah ihr Bein immer schlimmer aus und die ganze untere Wade war knallrot - bis lila verfärbt.
    Zum Glück empfahl uns jemand einen anderen Arzt, der konnte helfen, es war eine ziemlich langwierige Behandlung und zum Teil musste sie einges selbst bezahlen, weil die KK für einiges nicht aufkommt.
    Nun ist nach einem Jahr alles wieder beim Alten, der 1. Arzt hat natürlich überhaupt keine Verantwortung übernommen.

    Die Frage die ich mir gestellt habe, wieviele Leute können zum Teil die Sachen die verschrieben werden müssen selbst bezahlen? Und wieviele müssen darauf verzichten? Und meine Mutter ist auch keine Privatpatientin. Die gesetzlichen KK'en streichen immer mehr die Leistungen zusammen, das wird auch noch ein großes Problem (meiner Meinung nach).

    Nun am Ende sende ich Dir dennoch sonnige Grüße und Gedanken, denn die Sonne scheint heute so schön bei uns in Niedersachsen,
    Kirsi

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  12. mein Vater war 90 als er ein neues Hüftgelenk bekam
    der Hausarzt meinte auch das lohnt sich nicht mehr
    allerdings gingen wir dann zu einem Gelenkzentrum und die meinten
    das Alter wäre eigentlich egal und wenn er noch ein paar schmerzfreie Jahre erleben würde
    wäre das es alleine schon wert
    er wurde zwar dann von dem OP Tisch wieder "runter" genommen weil sein Kreislauf zu schwach war
    in selbiger Klinik bekam er sofort einen Herzschrittmacher und 4 Wochen später sein Hüftgelenk..die Ärzte dort waren alle sehr nett
    jetzt ist er 96 und überlegt eine Knie OP ;)
    aber ich weiß nicht ob er das machen lassen sollte
    liebe Grüße
    Rosi

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  13. Ich hoffe, dass es Deiner Mutter inzwischen wieder etwas besser geht, denn ich habe ja wieder Kommentare von Dir entdeckt ;-)

    Wolfgangs Mutter hatte damals den Vorteil, dass sie einen gut zahlende Kranken-Zusatzversicherung hatte. Daher kam es uns teilweise so vor, dass manche Untersuchungen gern häufiger durchgeführt wurden, obwohl es teilweise vielleicht nicht nötig gewesen wäre. Aber da die Ärzte psycholgisch nicht richtig an sie herankamen, war das wohl die beste Möglichkeit herauszufinden was mit ihr nicht stimmt.
    Aber ohne jemanden an der Seite, der gezielt nachfragt, vielleicht nochmals laut und deutlich erklärt und mit überlegt ob die vermuteten Diagnosen zutreffen können, ist man als alter Mensch wahrscheinlich den Ärzten hilflos ausgeliefert. Denn ab einem bestimmten Alter wird man leider wohl nicht mehr ernst genommen.

    Wann das bei meiner Großmutter kippte, kann ich nicht mehr genau sagen - so ab 85 sicherlich. Bisweilen war es schon erschreckend, wie der Hausarzt sie veralberte und sich dann über sie hinweg mit meiner Mutter unterhielt. Das hatte wirklich etwas von einem Besuch beim Kinderarzt …
    LG Silke

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    1. Ich schreib' Dir bei Gelegenheit mal per Mail, liebe Silke.

      Das Verhalten der Ärzte alten und oft auch hilflosen Menschen gegenüber ist oftmals nicht nur peinlich sondern zeugt von einer sehr schlechten Kinderstube!

      Bei allem Stress .... doch die Ärzte in früheren Zeiten hatten auch gut zu tun - das kann man nicht nur der heutigen schnellebigen Zeit anlasten. Denn es gibt sie ja noch, die Mediziner, die auch auf alte kranke Menschen eingehen.

      Wie gesagt, schlechte Kinderstube und das muß man denen immer wieder vor Augen halten, auch auf die Gefahr hin, daß man es sich mit denen verscherzt und einen etwas weiteren Weg in Kauf nehmen muß. Denn wenn wir alles immer so hinnehmen, wie soll das weitergehen??? Wie soll es uns selbst einmal ergehen?

      Liebe Grüße und danke für Deinen Kommentar zu diesem wichtigen Thema.
      Sara

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  14. liebe sara
    an und für sich müsste man,(tuts zwar meist nicht)
    einen Tag lang all die Post`s verfolgen und lesen die ein Link zum Blog hergibt statt auf alle die man verlinkt hat um die neuesten Beiträge zu lesen um sie ggf.zu kommentieren!
    Wenn man (in diesem Fall ich) Ersteres tut, entdeckt man so wichtige beiträge wie diesen von dir und ich bin froh ihn gefunden zu haben, was mich um Eingangsthema bringt.
    Unser gesundheitssystem ist verroht und marode, ohne Zweifel. Das haben viele Patienten schon feststellen können, Beispiele ohne Ende gibt es entwürdigende genug.
    Nicht ernst genommen zu werden
    "es lohnt nicht mehr" - Aussagen
    weggeschickt ohne richtig untersucht zu werden
    passiert vielen Patienten die sich ohne Ahnung wo sie "landen" in ein KH begeben, in der Hoffnung dass man sich dort um ihre Beschwerden kümmert.
    Sie gut betreut und versorgt werden.
    ich erinere mich vor einigen Monaten selbst dieses Thema ausgewählt zu haben...
    es ist also ein Thema das sich von vielen anderen die wir ansprechen, unterscheidet.
    Krank oder gar alt zu werden ist kein Vergnügen, nix für Feiglinge wie schon ein Film mit Hannelore Hoger zeigte der vor einigen Monaten im TV lief und mich sehr berührte weil es um eine angehende Demenzkranke ging die sie spielte.
    wie geht es im Heute deiner Mutter, nachdem der Beitrag sich schon im März zeigte..?
    das würde mich interessieren...
    herzlichst Angel
    die sich heute durch deine Seite scrollt.

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