Samstag, 30. Januar 2016

Leben ist Veränderung . . .



Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder eine Frage an Euch.

Wie Ihr mitbekommen habt, ist dies mein persönlicher Blog, in dem es nicht speziell um irgendeinen Themenbereich geht, anders als im Gartenblog! Und so erstrecken sich meine Themen hier sehr weit gefächert - geht es weder um Mode, noch um Einrichten oder Garten im Speziellen sondern um das Leben als solches mit all seinen Facetten, ganz nach Lust und Laune, je nachdem, wie es mir gerade in den Sinn kommt oder was aktuell so anliegt. Auch werden hier Bilder von Reisen oder Ausflügen gezeigt und eben Fragen gestellt, so wie heute ... denn mir ist vor allem an einem Austausch mit Euch zu vielerlei Themen gelegen. Das handhabe ich  ähnlich, wie einige meiner langjährigen Mitbloggerinnen, z.B. Ocean oder Irmgard.


2005 - Ende Oktober - von Fähre zu Fähre aus aufgenommen - Richtung Norderney ...


Und weil es im weitesten Sinne dazu paßt, verlinke ich gleich zu einem Video, das ich so süß finde und natürlich auch sehr gern höre ... Bin gespannt, was Ihr dazu sagt. Ein genialer junger Sänger, der den Zeitgeist offenbar trifft. Und das Video zeigt auch diese Veränderung, eben deshalb habe ich es gewählt.


Übrigens bin ich, was Musik betrifft, keineswegs auf irgendeine Stilrichtung festgelegt. Ich mag recht unterschiedliche Interpreten, Musikstücke, -richtungen - es kommt eben immer auf die jeweilige Interpretation an! Manchmal fasziniert mich nur eine Melodie, dann wieder liebe ich die Stimme eines Sängers ganz besonders, wie die der Adele, manchmal sind es die Gitarren wie die der Dire Straits oder der des Michael Jackson, z.B. in diesem Video unter 3:31 ein Instrument, vermutlich elektronischer Natur, das nach Bläsern klingt, einfach geil, um es mit einem heute gängigen Begriff auszudrücken. Schon wegen dieser Sequenz allein würde ich diese Musik lieben! :-)


Dann wieder gefällt mir eben auch ein Peter Maffay, der sich so rauhbeinig gibt . . . Und Udo Jürgens mochte ich sowieso ... aber sonst höre ich vor allem und am liebsten alle neuen Hits und bin stets gespannt auf Newcomer (wie eben auch Ed Sheeran), die mich häufig begeistern. Das Nostalgische gehört für mich der Vergangenheit an und dementsprechend höre ich es viel seltener, da ich mich nicht ständig mit der Vergangenheit beschäftigen möchte sondern im Hier und Jetzt lebe.
Soviel zu Musik, die ICH liebe! Das ist bei mir sehr spezifisch und detailliert und ein ausgesprochener Klassik-Fan bin ich so gar nicht - ich habe eher Rhythmus im Blut und liebe auch viel das Fetzige, Rockige ... Tanzen . . .

Doch nun zu meiner Frage ...

Das Leben ist unbestreitbar Veränderung! Das sehen wir schon an der Natur - auf jeden Frühling folgt ein Sommer, ein Herbst und ein Winter. Und selbst wenn dieser sich einmal nicht als "richtiger" Winter zeigt, so fällt doch das Laub von den Bäumen, doch die neu entstehenden Knospen zeugen schon wieder vom neuen Leben im nächsten Frühjahr.... so schließt sich der Kreis, um wieder von Neuem zu beginnen .  . .

Die Veränderung sehen wir nicht nur an uns sondern auch an unseren Kindern oder wer Haustiere hat . . . erst werden sie geboren, dann wachsen sie und schließlich reifen sie heran, verlassen das Haus ... Haustiere werden älter, bis sie dann - alt und/oder krank geworden - eines Tages über die Regenbogenbrücke gehen . . .

Eine Katze meiner Mutter, die mit 16 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen mußte.


Aber auch wenn das Leben beständige Veränderung ist, bedeutet das für mich persönlich (und meine Familie!) nicht, daß wir nun in unseren Wohnräumen die Natur dort nachahmen müssen und auch im Haus alles ständig verändern müssen! Mit "ständig" meine ich doch relativ häufige Wechsel, wie sie seit jüngerer Zeit zu beobachten sind, ob im Jahres-Turnus oder sogar öfter.

Oder wie seht Ihr das?

"Müsst" Ihr Euch oft, d.h. jedes Jahr oder in einem doch erkennbaren häufigeren Rhythmus neue Möbel, neue Kissen, neues Geschirr, neue Sofas kaufen oder Wände lt. aktueller Mode neu umstreichen, weil das entweder gerade so angesagt ist oder weil es Eurem Empfinden nach Veränderung in Bezug auf die Veränderungen der Natur entspricht? Und was meint Ihr, worin dieses Bedürfnis sonst noch begründet sein kann?

Ich liebe die Selbstreflektion, praktiziere sie, soweit mir möglich und finde sie auch sehr wichtig, um Verhaltensweisen ergründen zu können, da es auch solche gibt, unter denen wir - und unsere Umwelt - leiden.

Das Bedürfnis nach häufigen Wohn-Innenraum-Veränderungen hatte ich persönlich nie - unsere Möbel besitzen wir schon seit Jahrzehnten - lediglich umzugshalber (und wir zogen häufig um!) ergänzten oder tauschten wir das eine oder andere Teil schon mal aus. Sonst aber waren wir stets froh, in einem funktionierenden Haushalt zu leben. Denn bis das nach einem Umzug oder einer größeren Renovierung alles wieder funktioniert, das dauert bekanntlich! Von daher hatten wir sicherlich dieses Bedürfnis nie, da die Umzüge schon genug Veränderung mit sich bringen. Wir haben allerdings auch 3 Kinder und mit Kindern sieht man noch einmal mehr zu, daß alles fix geht und in geordneten Bahnen abläuft. Denn wozu sich dann noch zusätzlich IM Haus unnötig Arbeit aufhalsen? Wenn man es einfacher haben kann?




hier hätten wir - bevor wir ins jetzige Domizil umzogen - fast zugeschlagen - chic, modern, innen alles neu - doch uns etwas zuuu modern und steril . . .da war das jetzige Haus eine Zwischenlösung . . . denn "alt und schön" ist bei uns, wie schon gesagt, nahezu unerschwinglich und selten einmal frei!


Auch was die Renovierung der Räumlichkeiten betrifft, ob als Mieter oder Hausbesitzer ... haben wir diese regelmäßigen Fristen  auch nicht immer eingehalten. Denn diese Räume wollen erst einmal komplett ausgeräumt sein, bevor man das in Angriff nehmen kann und das stört eben den gesamten Tages- und Lebensablauf erheblich. Deshalb dauert es bei uns durchaus einmal länger, bis wir so etwas in Angriff nehmen. Im jetzigen Haus wohnen wir auch schon wieder etwas mehr als 3 Jahre, doch renoviert wurde auch hier noch kein einziges Mal. Das ist ein größeres Angehen, das wir noch auf einen späteren Zeitpunkt schieben, wenn wirklich einmal Zeit dafür ist. Denn noch können die Wände sich sehen lassen, wie wir finden! Und wenn, blieben sie ohnehin weiß! Wobei wir dann meist umzogen, bevor die Renovierung fällig wurde und dieses Problem somit ganz elegant umschifften. :-) 

Ich möchte all das gern ergründen, was Euch beim Wohnen, Möbel- bzw. Interieur-Anschaffung und Renovieren wichtig ist und deshalb meine Frage an Euch.
Diesen Austausch, der uns gegenseitig weiterbringt, auch im Verständnis füreinander, finde ich sehr wichtig und auch sehr inspirierend!




in diesem schönen in Weiß gehaltenen Altbau in Magdeburg fand mein Sohn seinerzeit
seine erste Studentenbehausung - wie gern würde ich selbst in einem solchen Altbau wohnen, doch bei uns ist solcher Wohnraum leider sehr knapp und teuer!

Für mich persönlich hat das Wohnen auch mit Haushalten zu tun und ich bin so erzogen worden, gut zu haushalten, d.h. nicht allzu verschwenderisch mit den Ressourcen umzugehen! Selbst dann nicht, wenn man das notwendige Geld dafür hätte ... Wenn ich nun häufig meinen gesamten Haushalt auf den Kopf stelle, das Alte und Altbewährte fortgebe und Neues dafür anschaffe, obwohl das Bisherige gut funktionierte und somit kein Grund bestand, es auszutauschen, handele ich nach diesen Normen verschwenderisch, denn das Neue war schließlich weder notwendig, da es noch funktionierte und sah auch noch gut bzw. tadellos aus. - Vielleicht jedoch aus der Sicht vom "Habenwollen" oder aus psychischen Gründen, weil einem bspw. "die Decke auf den Kopf fällt" - man sich nach einer irgendwie gearteten Abwechslung sehnt, die man hofft, im neuen Wohn-Ambiente zu finden?


Ansicht aus diesem Museum - Anno dazumal lebten viele Menschen sehr spartanisch und der Gedanke, häufig das Mobiliar zu wechseln oder zu renovieren war vermutlich weitgehend fremd, da mit den Kräften und Möglichkeiten kaum vereinbar . . . wie mögen diese Menschen mit dem Wunsch nach Veränderung umgegangen sein??? Waren sie innerlich "reicher", hatten sie mehr Phantasie? Ging es ihnen - einerseits - 'besser' als uns, die wir ja eigentlich alles haben ? ? ?


Ganz  ausnehmen möchte ich mich nicht, da auch ich - zumindest bei kleineren Anschaffungen - auch gern einmal etwas "Abwechslung" ins Haus bringe, wie in diesem Post schon zum Ausdruck kam. Häufig handelt es sich jedoch um gebrauchte Dinge, die ich auch ebenso leicht wieder weiterverschenken kann. Das Prinzip des Sharings . . .

Innenansichten eines 'Brockis'

Das hat jedoch weder mit wohntechnischen noch mit sinnvollen Gründen zu tun sondern gehört dann eher in die Rubrik des gemeinen 'Habenwollens' oder der Augenfreude, die freilich auch ihre Berechtigung hat, solange das in meinen Augen nicht ausufert und in Richtung Verschwendung geht.


Die Hälfte der Menschheit ist immer unglücklich, 
weil sie das nicht bekommen kann, 
womit die andere Hälfte unglücklich ist.

von Unbekannt (und auf diversen Webseiten zu finden)

Doch jetzt seid Ihr dran, wie Ihr das seht, ob Euch Dinge wirklich so sehr befriedigen, daß Ihr gern dafür regelmäßig Geld ausgebt oder habt Ihr mehr ideelle Werte und legt Euer Geld anders an? Bzw. steckt es auch mit in die Alterssicherung, die heute umso wichtiger denn je ist?

bei einer Erntedank-Veranstaltung in unserer Nähe Oktober 2013


Danke schon jetzt für Eure immer engagierte Kommentare und es ist schön, daß wir hier in einem lebhaften Austausch miteinander sein können. Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit!

Herzlichst
Eure







 

Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    wir leben in einer Zeit, die ein Tempo hat, das einem fast den Atem stellen kann. So geht es mir auch in den Läden mit ihrem ständig wechselnden Überangebot, auch an Möbeln.
    Ich bin noch so aufgewachsen, dass man das Lieblingskaffeeservice z.B., für das man sich mal entschieden hat, nachkaufen konnte, wenn z.B. eine Tasse runtergefallen ist. Möbel wurden aufgefrischt, renoviert und repariert. Oder im ärgsten Fall ersetzt. Ich bin meinen Dingen sehr treu und hänge auch am alten, soliden Handwerk. An Möbeln, die - wie wenn sie Augen gehabt hätten - Geschichten erzählen, angefangen von der, wie sie mühsam mit den einfachsten Schreinerwerkzeugen, oft in Handarbeit entstanden sind. Dann haben sie mal vielleicht ein paar Jahre einen Kellerplatz zugewiesen bekommen, ungeliebt, umfunktioniert usw...
    Etwas Neues zu kaufen, scheitert bei mir oft am Geld, ich liebe Qualität. Meistens sind "nur" I**a-Möbel drin. Das ist aber für mich kein Problem.
    Austauschen kommt für mich nicht in Frage. Umstellen, umdekorieren, Lichtquellen und Farben ändern, kleine Eingriffe: sehr gern.
    Liebe Grüße und herzlichen Dank für deine Denkanregung,
    Angelika

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  2. Schöne Überschrift, sehr passend für meine Lebenssituation gerade, wenn auch in ganz anderer Hinsicht. ^^
    Ich empfinde diese ganze Umkrempelungen einfach als ein Bild das uns von Außern vermittelt wird, es ist ja auch bei Mode und überhaupt im gesamten Handel so das einem ständig suggeriert wird ein neuer Abschnitt ist da und da braucht man eben genau die entsprechenden sachen dazu.
    Acuh dieses völlig übertrieben fast schon zuu jedem Monat passend alles zu dekorieren und ganze Räume entsprechend zu gestalten, das alle sartet meine rMeinung einfach völlig aus um die Wirtschaft künstlich am Laufen zu halten.
    Am leibsten wäre es den Konzernen ja würde man jährlich das Auto sowie die halbe Hasu/Wohnungseinrichtung wechseln/erneuern und und und.
    da grenze ich mich mittlerweile fast völlig davon ab.
    Für mich macht es mehr Sinn Dinge zu erhalten wenn es noch gut möglich ist, zu reparieren oder zu verschönern. wenn ich Lust habe stell ich eben mal die Möbel komplett um oder spiele mit der Dekoration und Einrichtung dievorhanden ist, da hat man so viele Möglichkeiten.
    Ich bin da wohl vielmerh wie Du von der Fraktion der Beständigkeit und mag diese "Wegwerfgesellschaft" zu der wir immer mehr werden überhaupt nicht.
    Es macht für mich weder ökologisch, noch moralisch Sinn die Dinge nicht mehr wertzuschätzen.
    Mittlerweile merke ich bei mir persönlich das ich sowieso viel zu viel angehäuft habe was einfach überflüssig und nicht nötig ist.
    Alles was man besitzt belastet auch wenn es nicht notwendig ist.
    Das Leben ist eine Reise und man sollte nicht zu viel mitschleppen denke ich.
    Nichts davon können wir je mitnehmen dorthin wo wir einmal gehen werden.
    sehr weitgreifend betrachtet, ich weiß. *g*
    Aber auch seit wie vom Haus in eine Wohnugng gezogen sind, merkte ich wie verrückt es war soviel im Haus anzusammeln das oft nur in einem Raum rumstand, nie oder kaum benutzt wurde sondern für "irgendwann vielleicht einmal" gedacht war.
    Sinnlos. Ich versuche es nun eher simpel und begrenzt auf die wenigen Dinge die dafür wirklich gut tun und Sin machen.
    Schöne Gedankenanregung - Danke ^^
    GLG, MamaMia

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  3. Sara, du weisst bestimmt: Mit diesem Thema rennst du bei mir offene Türen ein! Und seitdem ich beschlossen habe, diesem Wahnsinn rigoros die Stirne zu bieten, hat sich mein Leben um einiges vereinfacht, ist entspannter und angenehmer geworden!
    Ich war noch nie der Typ, der jedem letzten Schrei hinterhergerannt ist. Das fand ich schon immer ziemlich anstrengend und notabene auch viel zu kostenintensiv. In meiner Familie wurden seit jeher die alten Dinge über Generationen gehegt, gepflegt und weitergegeben. So gibt es bei mir einige alte Schätze, die ich "geerbt" habe, dazu ganz vieles aus 2. Hand, selbst restauriert und deshalb heiss geliebt. Denn etwas, für das man viel Zeit und Liebe aufgewendet hat, um es "wiederzubeleben", schliesst man viel mehr ins Herz als irgendwas, das man einfach so ab Stange kauft.
    Ich kaufe wirklich nur noch Dinge, die ich brauche, und behalte auch nur Sachen, die ich wirklich gerne mag oder die für mich einen grossen ideellen Wert haben, die mir was bedeuten. Letzthin habe ich mir erlaubt, eine Tasse zu kaufen, eine einzige. Eine richtige "Badewanne", riesengross, und mit einem wirklich entzückenden Aufdruck drauf von einem Schaf. Ich hatte zwar beinahe ein schlechtes Gewissen, weil ich mir diese Tasse gegönnt habe. Aber ich war 3 Mal in dem Geschäft, bis mein "Okay" dafür sicher war. Und so handhabe ich es jetzt mit allem. Zuerst überlegen, ob "es" wirklich notwendig ist. Meist fällt der Bescheid negativ aus, aber wenn das "Ja" kommt, dann kommt es mit Überzeugung! Ausserdem reduziere ich, wo's nur geht, sortiere aus (das ist inzwischen fast zu 100 % erledigt!) und räume weg. Aber auch für den täglichen Bedarf kaufen wir nur noch soviel, wie wir innert der nächsten paar Tage konsumieren können. Und Lebensmittel müssen sich einer sehr strengen Kontrolle unsererseits unterziehen lassen, bevor sie in unseren Einkaufswagen wandern! ;oD
    Alles in allem konsumieren wir extrem viel weniger, viel bewusster, dafür dann aber umso genussvoller. Und wie gesagt: Unser Leben ist so viel entspannter geworden, es ist luftig und leicht in unserer Wohnung, man muss sich um viel weniger Zeug kümmern und hat entsprechend mehr Zeit für die angenehmen Tätigkeiten im Leben.....
    Aber es macht mich nach wie vor fast verrückt wenn ich beobachte, wie sinnlos und ungehemtt viele Menschen konsumieren und dabei völlig aus den Augen verlieren, wieviele Ressourcen sie da verschleudern. Die ja inzwischen, wie den meisten bekannt sein sollte, immer weniger werden. Irgendwie müssen wir diesem Wahnsinn Einhalt gebieten! Ich freu mich über jeden einzelnen, der erkannt hat, dass es dafür höchste Zeit ist....
    Hab einen schönen Sonntag noch, herzliche Grüsse!

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    1. Ja, ich weiß, meine liebe Hummel. Da ticken wir schon sehr ähnlich. Auch wenn ich manchmal dennoch nicht widerstehen kann, gebe ich ganz ehrlich zu. Doch plagt mich dann durchaus das schlechte Gewissen und ich arbeite weiterhin dran!

      Viele verdrängen es einfach, das wird mir auch immer wieder geschrieben .... allerdings holt das Schicksal jeden von uns ein, auch wenn wir das jetzt (noch) nicht wahrhaben wollen. Die Erfahrung lehrt es leider .... ohne Grund erkranken bspw. so viele nicht an Krebs - da ist nicht die "böse Umwelt" oder die "schlimmen Anderen" schuld, sondern oft auch man selbst mit seiner Lebensart und -weise, seinem Konsumverhalten, seinem eigenen Umgang mit den Dingen! Mit seiner Zeit, Erholung usw. usf. Krebszellen trägt jeder in uns jederzeit, warum die Abwehr geschwächt wird, steht auf einem anderen Blatt .... das mal so als Beispiel ... es gibt noch vieles andere ... Allergien .... Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Wirbelsäulenleiden ... wir werden es alle früher oder später spüren, wenn wir so weitermachen. Doch dann ist es häufig zu spät, zumindest um den Schaden rückgängig zu machen.
      Ich weiß, daß jetzt einige sagen werden, wenn man alt wird, wird man eh krank - dafür LEBE und genieße ich JETZT! So ist das aber nicht!
      Es gab immer sehr gesunde "Natur"völker, die bis ins hohe Alter stark und leistungsfähig waren - ganz im Gegensatz zu uns über-zivilisierten Menschen, die wir unsere Erkrankungen SELBST verursachen mit all unserem Tun!
      Aber was schreibe ich - ich will nicht als Belehrerin daherkommen ... nur ist es traurig, warum wir die Augen immer wieder vor alledem verschließen - bis wir vor einer bitteren Tatsache stehen .... ich selbst habe das ja schon erlebt, deshalb spreche ich ja gerade aus dieser Erfahrung heraus.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  4. ....ach, und PS: Ich mag Verändeurngen nicht sonderlich. Zuviel an Veränderung macht mich nervös. Ich brauche ein gutes Quantum an Beständigkeit in meinem Leben. Und das spiegelt sich nicht nur in meinen Tätigkeiten und Beziehungen wieder, sondern auch in den Dingen, die mich umgeben. Was ich erst mal in mein Herz geschlossen habe, das darf ganz, ganz lange bleiben. Manchmal für immer. Ein weiterer Grund, warum ich es absolut nicht nachvollziehen kann, dass man alle paar Monate seinen Hausstand erneuert....seinen Kleiderschrank neu gefüllt...etcpepe!

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  5. pppfffttthhhh..... zu schnell getippt!! "Ungehemmt" heisst das, und man BEfüllt den Kleiderschrank. Und wenn du noch mehr Tippfehler findest, dann darfst du sie behalten! ;oD

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    1. Du kannst das auch - mit dem "zu schnell" :-)
      Ja, ich habe auch gern Beständigkeit in manchen Bereichen, in anderen jedoch liebe ich die Abwechslung, da ist mir zuviel Gleiches zu "langweilig" (wobei ich keinerlei Langeweile habe, was Arbeit oder Beschäftigung betrifft .... aber Eintönigkeit meine ich, die einem auf den Geist geht ...) Doch bei Möbeln, Wohnen, liebgewordenen Dingen - da bin ich sehr beständig - ebenso bei menschlichen Beziehungen! Ich kann von mir sagen, eine der treuesten Freundinnen zu sein, außer jemand mißbraucht mein Vertrauen!
      Kein Problem mit den Tippfehlern. Bei mir am Tablet geht das leider auch manchmal so, da bemerke ich es auch kaum, weil die Schrift so klein ist ;-( Ist mir manchmal schon peinlich, weil mir das sonst nicht so vorkommt ...

      Ich kann Dir aber sagen, daß einige Blogs gesponsert werden und von daher schon ständig neue Dinge zeigen, die sie ja zugeschickt bekommen. Klar, dann ist es einfach, immerzu Neues zu präsentieren. Wenn diese Leute etwas davon haben, ist es ja okay - nur andere sehen das anders und lassen sich "anstecken" - inspirieren nennt man das heute ... und kaufen, während erstere die Dinge ja kostenlos bzw. für einen Blogbeitrag "geschenkt" bekamen.

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  6. Liebe Sara,
    Ab und zu werde ich so müde von das lesen über die sovielste Deko im Blog. Ja, fast jeden Monat steigen manche um! Es ärgert mich weil es so wahnsinnig viel Müll bringt. Denn alles hat kaum Wert und das wird nicht aufgehoben (wo, auf welchem riesigen Speicher?!) sondern entsorgt. Nein, ich habe schon immer ganz bewusst nur das gekauft was ich liebe und auch brauche. Nicht um nur hinzustellen als Deko oder als Kaffeeklatsch Thema. Nein Danke, das gelingt bei mir einfach nicht.
    Meinem Mann bin ich treu und so auch meine Wohnung, Garten, Möbel und alles. Auch die Haustiere passen da drin und wir sind ja verantwortlich bis sie Tod sind.
    Mit Moda habe ich auch nie so hinterhergerannt. Ist auch alles Quatsch da es auf der ganzen Welt in ein Moment Sommer/Winter oder Frühling/Herbst gibt und alles irgendwo vorhanden ist. Und wer kann uns schon vorschreiben was zu tragen und in welche Farbe? Das kann man selber im Allgemeinen viel besser ausmachen.
    Ganz liebe Grüße und willkommen zu Februar.
    Mariette

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    1. Ja ... am besten nicht mehr hinlesen! ;-) Ich lese viele Blogs nicht mehr, die überwiegend nur noch kommerziell sind. ich habe nichts gegen Werbung in Blogs, wenn das ab und zu mal vorkommt und der Blog ansonsten authentisch bleibt wie er war. Nur da, wo es offensichtlich NUR NOCH darauf hinausläuft, das ist für mich dann kein privates WeBlog mehr und das mag ich nicht unterstützuen. - Und da sind einige, die anfangs sehr schön waren, die nur noch Werbung zeigen, in JEDEM Post! Wirklich schade!

      Ich hatte auch schon immer meine eigene Mode - nie das, was angeblich angesagt war. Ich war außerdem auch eine der ersten, die im Büro Hosen durchsetzte! :-) Das war zu der Zeit nämlich gar nicht so einfach, Anfang der 70er! Heute lacht man drüber.
      Individuelle Kleidung ist doch viel schöner, als das, was alle haben! Oder was "man" angeblich derzeit trägt. ;-) Wie gut, daß es heute vielfältige Mode gibt, aber vieles davon ist leider auch qualitativ "Müll", teuer bezahlt! Da werde ich auch immer genauer hinschauen. Lieber teurer kaufen, wenn es dann wirklich lange hält! Lieblingsteile habe ich nämlich gern sehr lange und keine Lust, mir jedes Jahr so etwas neu zu kaufen. Meist gibt es das Gleiche dann doch nicht mehr.
      Damit meine ich aber keineswegs Kleidung von Anno dunnemals - also als Beispiel das Konfirmandenkleid - so etwas würde ich heute auch nicht mehr tragen. Ich hebe Kleidung nicht jahrzehntelang auf, denn die, die ich damals mal war, bin ich heute nicht mehr und würde diese Kleidung deshalb heute auch nicht mehr tragen wollen. Darin käme ich mir deplaciert vor. Aber die habe ich dann in gute Hände weitergegeben, sofern sie noch in Ordnung war.

      Ich besitze nur 2 Teile, die mich an meine Mädchenzeit erinnern, auch zum Größenvergleich :-) und für meine Kinder .... damit sie eine Vorstellung haben. Außerdem waren das meine Lieblingsteilchen. Würde ich heute aber auch nicht mehr tragen wollen!

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. Liebe Sara,
    ich sehe das genauso , wie Mariette vor mir! Ich muß keinem trend hinterher rennen, ich muß nicht jede Woche neu dekorieren oder neue Klamotten shoppen gehen ...
    Wir gestalten unser Leben so, wie wir uns wohlfühlen :O)
    Ich wünsche Dir einen schönen und fröhlichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. Danke, liebe Claudia - ja, es gibt doch einige, die das so langsam erkennen. Diese Hektik des Immer-mehr-und-anderes-Habenwollen macht letztendlich krank - es ist wie eine Jagd und man ist doch nie zufrieden. Ich kenne das gut! Irgendwann kommt das BurnOut, weil man diesem Stress, den man sich ja zusätzlich zum sonstigen Leben selbst auferlegt, nicht dauerhaft gewachsen ist. Das erleben heute immer mehr Menschen, die ihre Freizeit neben dem stressigen Berufsalltag mit zu stressigen Inhalten füllen.
      Ich führe mir jeden Tag vor Augen, wie gut es uns geht, wie gut wir es im Vergleich zu den Menschen in der sog. Dritten Welt haben und daß wir dafür SEHR dankbar sein dürfen! Denn wir haben wirklich ALLES, was wir brauchen!

      Liebe Grüße ... ich hänge ein wenig hinterher ... komme aber bald retoure
      Sara

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  8. Liebe Sara,
    was für ein Thema!!! Ich habe ( und liebe) immer noch meine alte DDR Schrankwand. Sie ist zeitlos und immer noch schön. Wir rennen nicht den neuesten Trends nach, denn das Meiste ist nur oberflächlicher Kram. Wir hatten in der DDR oft Mangelwirtschaft, aber am Ende hatten wir alle eine schön eingerichtete Wohnung, Kleidung und was zu essen. Diese Überfülle an allem Möglichen gab es nicht. Wir waren mit 5 verschiedenen Hautcremes zufrieden und brauchten nicht 50. Es reichten auch 5 verschiedene Haarwäschen und nicht 50. Heute wird den Menschen weiß gemacht was sie alles brauchen. Und so viele fallen darauf rein. Jedes Jahr Weihnachten ist was Anderes Mode. Ja, schmeißen die Leute denn ihren Weihnachtsschmuck vom letzten Jahr weg? Wären die Menschen weniger anspruchsvoll und würden sich nicht zu allem möglichen Schnick-schnack hinreißen lassen wäre auch die Umweltbelastung nicht so hoch. Ich bin mir sicher, hier bei dieser Diskussion treffen sich die Vernünftigen, die auch glücklich leben mit einfachen Dingen.

    Liebe Grüße
    Brigitte

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  9. Liebe Sara,
    ich kann mich dem allen hier sehr gut anschließen. Liegen mir doch unsere Ressourcen und unsere Umwelt sehr am Herzen. Wohin der Konsum uns führt kann man ja erkennen, an unseren Meeren, den Müllbergen, dem Wald etc.
    Dieses Jahr gibt es eine Blogaktion A new life (nicht von mir), denn es gibt doch wohl viele, die etwas ändern möchten. Und das macht mir Hoffung (und die stirbt bekanntlich zuletzt).
    Nun noch einen schönen Abend und liebe Grüße
    Kirsi

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    1. Diese Aktion kenne ich, liebe Kirsi, von unserer Traude/Rostrose :-)
      Schön, daß ich auch Dich jetzt bzw. Du mich gefunden hast!

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Ich wollte keine Namen nennen, weil das einige nicht mögen, daher bin ich froh, das die Aktion doch schon bekannt ist. Ich dachte mir, wenn Du es nicht gewusst hättest, hättest Du bestimmt gefragt!
      Schönen Abend noch und viele liebe Grüße
      Kirsi

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*¨¨* ♥♥~♥ Vielen ♥♥lichen Dank für Deinen Kommentar! Ich freue mich immer sehr über jede Zeile. Jeder Deiner Sätze ist Inspiration und Erbauung für mich. Herzlichst 【ツ】 *¨¨* ♥♥~♥