Samstag, 16. Januar 2016

A New Life #1 - ICH HABE GENUG! - Aktion Rostrose






Zunächst muß ich ein wenig ausholen - denn ich habe nicht nur genug im materiellen Sinne sondern ich habe auch GENUG von all den minderwertigen Dingen, dem Geld, das man für schlechte Qualität zum Fenster hinauswirft! Ich habe genug von dem, was heute angeblich zum "guten Ton" gehört, was man HABEN muss, um integriert zu sein! Davon habe ich aber nicht erst jetzt genug, davon hatte ich schon immer genug!

Nie war ich so angepaßt, daß ich es nötig gehabt hätte, in die Fußstapfen von Leuten irgendwelcher Peergroups zu treten. Auf Status-Symbole pfiff ich stets, es sei denn, ich wollte unbedingt selbst etwas, weil es MIR so unglaublich gut gefiel! Weil ICH es einfach brauchte.  Mainstream war noch nie mein Ding.
Als Symbol habe ich heute das Bild ganz oben ausgewählt. Ein altes Bild ... und das besagt so viel ... zu der Zeit war vieles noch viel einfacher, und man brauchte noch nicht so viele Dinge - es war auch unmöglich, Dinge in dem Maße herzustellen, wie das heutzutage unter Verschwendung unserer Ressourcen geschieht, bewußt geschieht!
Ständig neue Einrichtungsgegenstände oder Kleidungsstücke zu kaufen, würde mich nur nervös machen und vom Wesentlichen abhalten. Das, was für mich, für uns wirklich zählt, ist echte Lebensqualität, die Dinge, die man nicht mit Geld kaufen kann, Gesundheit, gutes chemiefreies Essen und vor allem Zeit für die Zubereitung und zum Essen!, Licht, Luft zum Atmen, Sonnenschein, lange Spaziergänge in der freien Natur und nicht im Haus und auf dem Grundstück "eingesperrt" zu sein mit Millionen Dingen, die man nicht wirklich braucht, die man doch aber verwalten muß - einen Haufen Arbeit, den man sich da zusätzlich zu seiner Erwerbsarbeit aufgehalst hat! Kostbare Lebenszeit, die dadurch verloren geht! Zeit die für so vieles fehlt, z.B. vernünftiges Essen zuzubereiten! Nicht zur Unzeit schlafen zu gehen .....

Ich möchte jederzeit gehen können, wenn ich das Bedürfnis hätte . . .  Der moderne Mensch von heute hat sich sein Gefängnis selbst gebaut. Und wundert sich dann, wenn er vor lauter Arbeits-Stress kaum zum Atemholen kommt. Denn all das, was der Mensch von heute LEBENSQUALITÄT nennt, sind Gegenstände oder Statussymbole und der moderne Gott GELD (wie der Südseehäuptling früh erkannte!) aber nicht das, was er wirklich zum Leben und zum Gesundbleiben braucht!

Ergo muß er malochen, bis er schwarz wird, wenn er nicht gerade zu den 'gesegneten' "oberen Zehntausend" gehört, die sich aussuchen können, wie sie ihre Tage verbringen, die allerdings meist auch ihr Geld mit vollen Händen ausgeben - bis einige von ihnen eines Tages verarmt auf der Straße landen. . .

Burnout ist nicht nur ein Modewort, es hat inzwischen große Teile der Bevölkerung ergriffen, speziell der erwerbsarbeitenden Bevölkerung und grassiert vor allem auch unter denen, die ständig an der 'Nadel Internet' hängen, ob nun per Smartphone, Tablet oder am Computer, die auf allen Plattformen gleichzeitig präsent glauben sein zu müssen. Ein Stress, den sich viele zusätzlich zu ihrer Erwerbstätigkeit noch aufbürden. Was in früheren Zeiten undenkbar gewesen wäre, sich Zuhause - in seiner Freizeit - einer derartigen Mehrarbeit auszusetzen und das auch noch FREIWILLIG ! Denn die freie Zeit nutzte man zur Erholung in der Natur, unternahm Wanderungen und Ausflüge oder betätigte sich im Garten. Heute können viele ihren Jahresurlaub kaum noch abwarten, so erschöpft sind sie und der reicht dann nicht einmal zur Reanimation aus!

Auch unsere schönen alten Schränke würden wir niemals gegen neue schlecht Gearbeitete von der Stange austauschen wollen. Diese Ansicht stammt noch aus dem Waldgarten-Landhaus - und so manchen Umzug haben diese Schränke schon mitgemacht. ;-) Ca. 30 Jahre befinden sie sich nun schon in unserem Besitz.





Sie schließen perfekt, es dringt kaum ein Staubkorn ein, während die modernen I*ea-Schränke ständig von innen einstauben. Ich spreche jetzt von unserem neuen Kleiderschrank! Leider mußten wir unsere alten Kleiderschränke beim vorletzten Umzug fortgeben, ich trauere ihnen heute noch hinterher! Meiner war so in dieser Art, dunkel, ein wunderbarer Schrank! Paßte nur leider nicht mehr in unser damaliges Haus, in dem bereits ein eingebauter Kleiderschrank war.
Dagegen sind diese modernen PSEUDO-Kleiderschränke, wie ich sie nenne, NICHTS! Nur die Fassade ist schön, das ist aber auch schon ALLES!

Ein kleiner Einblick in unser Dachstudio wird gewährt ...  hier gab es schon einmal diesen Bereich zu sehen, allerdings vor Weihnachten - nun ist der Frühling eingezogen. ;-) Die Lichtverhältnisse waren gestern extrem schlecht.  Doch ich bin so frei ... das Wesentliche ist schließlich zu erkennen . . . Auch wenn das Dachgebälk grünstichig wirkt, ist es doch Dunkelbraun, fast Schwarz!




So - vor noch gar nicht so langer Zeit und noch vor meinem Friseurbesuch *lach* (es wurde mir dann doch ein wenig zu 'wild' mit den Haaren), probierte ich diesen Blazer aus Schurwolle an. Eigentlich suchte ich ja einen Gehrock, wie Ihr noch wisst.

Grimasse mußte sein .... ein bißchen mit Cara Delevigne wetteifern *lach*



Der Blazer paßte soweit perfekt, wenn er auch dunkelblau war (ich trage schließlich lieber Schwarz!), auch das Material fühlte sich angenehm an, nur die Ärmel waren - wie fast immer - einen Tick zu lang. - Doch als ich dann so überlegte, kam mir in den Sinn, daß ich eigentlich nur noch im Sommer und da auch recht selten Blazer trage. Wozu also kaufen?? ;-) Und dann dachte ich an die Herkunft ... was die Aufschrift auf dem Preisanhänger zu bedeuten hat, kann ich leider nicht so nachvollziehen, da steht ja so manches drauf. ;-) Hauptsache wir glauben's und kaufen schön brav!!!

Jetzt will ich mich noch gezielter über die Herkunft von Kleidungsstücken informieren, bevor ich mir etwas Neues anschaffe! Man muß nicht alles so weiterlaufen lassen wie bisher! Nur weil man das "schon immer" so gemacht hat!

Und ob Ihr's glaubt oder nicht, derzeit besitze ich absolut keinen einzigen Blazer! Zur Not gehe ich in den Kostümverleih, wenn ich wirklich mal einen kurzfristig brauchen sollte *lach* Damit mache ich mir wirklich keinen Stress. Ich habe ausreichend anzuziehen, und das ist das Wesentliche für mich! Und zwar mehr als genug! Genug wären 2 Jacken, 4 Hosen ..... ja da gab es Aufstellungen, wieviel man braucht, die kenne ich noch gut! Soundsoviele Unterhemden, Schlüpfer, Schuhe . . .


Bissel schwierig, gleichzeitig die Arme zum Knipsen mitsamt Smartphone zu heben - aber den Stick habe ich mir auch nicht gekauft. . . . Noch ein Teil was dann herumliegt oder ich ständig mitschleppen "muß" - und weil ich genau weiß, daß ich's dann doch nicht so nutzen würde. . . und das bald schon vermutlich im Plastikmüll landete. . .



So macht man zwar keine allzu gute Figur, aber was solls - ich bin keine Mode-Fotografin und für meine Demonstrationszwecke reicht's mehr als . . .

Das T-Shirt habe ich übrigens gleich mit anprobiert, es war allerdings ein wenig zu weit. Vermutlich hätte es eh bald Löcher bekommen, dünn wie es war ...

Hier streue ich mal einen Link ein zu einem Shop (ganz ohne Bezahlung!), bei dem ich schon sehr lange und gerne naturbelassene Kleidung kaufe, auch meine Nachtgewänder sind von dort! :-) Und die habe ich jetzt schon jahrelang, die halten von der Qualität her und so muß es sein! Mein lieber Mann kauft seine Sachen eher hier! Unsere Sachen halten oft jahrelang, deshalb brauchen wir nicht so oft Neues! :-) Und sparen dabei natürlich viel Geld . Das hier ist keine bezahlte Werbung, und ich habe hier ganz bewußt mit noFollow  verlinkt! 



Aber nicht daß Ihr denkt, wir seien geizig! Ganz im Gegenteil! Wir wollen nur nicht so viel Geld für MÜLL ausgeben! Und hier benutze ich ganz bewußt einen Begriff aus der Jugendsprache, der das, was ich sagen will, am besten verdeutlicht.

Denn all das minderwertige Zeug, was wir kaufen, landet doch leider bald schon auf dem Müll, kostet uns obendrein noch wertvolle Lebenszeit und letztendlich unsere Gesundheit! Weil wir für immer Neues immer mehr und länger arbeiten müssen. - Warum also sollten wir so dumm sein? Bzw. wenn man auch von seinem Vermögen zehrt, ist es doch rasch aufgebraucht, wenn man so nachlässig damit umgeht! 

Freebie von hier


Ähnlich wie im März, als ich diese Boots probierte (oder wie auch immer man sowas nennt)  - erinnern sie Euch nicht sehr an diese weißen Boots?!



Doch ganz ehrlich, die Sohle und Verarbeitung sind mir einfach nicht wertig genug. Wenn ich mir solche Stiefeletten kaufe, will ich auch länger als 1 Saison etwas davon haben. Diese dünne Sohle ist bald durchgelaufen, außerdem läuft es sich in diesen harten dünnen Sohlen gar nicht gut. Das ist höchstens etwas für die Wohnung oder fürs Büro auf weichen Teppichen ;-). Da ich aber sehr viel draußen herumlaufe, ist sowas absolut nichts für mich! Stiefeletten, die ich wünsche, müssen

1. hochwertig verarbeitet sein
2. natürlich genauso gut aussehen oder besser
3. ein Fußbett haben, das ist für ein angenehmes Laufen einfach wichtig! Es gibt nur ganz wenige Menschen, die darauf verzichten können!

Dieses sind für mich nur Pseudo-Stiefeletten, sie wirken zwar auf den ersten Blick hübsch durch ihre gefällige Form und das Lochmuster, sie sind jedoch in meinen Augen untragbar! Also blieben sie da, wo sie waren. Viele andere werden nicht sehr lange ihre Freude daran gehabt haben! Schade ums Geld! Solange wir aber in dieser Form mit dem Geld um uns schmeißen (und ich rede jetzt nicht von den ganz Armen, die sich vielleicht auf Billig-Läden angewiesen fühlen!!!), müssen wir uns nicht wundern, wenn wir die schlechteste Qualität serviert bekommen!

Da sind diese Stiefeletten wesentlich hochwertiger, wenn auch nicht so interessant im Detail. Ich bin jedoch überzeugt, daß auch DAS möglich ist! Den Preis bezahle ich gern dafür!  Denn ich habe gern länger etwas von Lieblingsteilen! 3 Jahre trage ich die mindestens!



Dennoch besitze ich einige Paare Stiefeletten, aber nicht zu viele für meine Verhältnisse! Es muß überschaubar bleiben!



Und so ergeht es mir sehr oft, wenn ich einmal in die Stadt fahre. Bestellen mag ich schon gar nichts, weil ich die Qualität dann noch viel weniger sehen oder vorher anfassen kann! Die Zurückschickerei mißfällt mir außerdem! Ist auch ziemlich unökologisch!

Und damit habe ich den ersten Beitrag für Traude/Rostrose's Aktion gleich fertig.

ICH HABE GENUG!

UND IHR?

ODER ANDERSHERUM:

WARUM MEINT IHR, OFT SO VIEL ZU BRAUCHEN?????
FRUST, LANGEWEILE, (LIEBES-)KUMMER, STRESS, ZU VIEL ARBEIT?

Da wüßte ich ab sofort Abhilfe - einfach weniger arbeiten, mehr Lebensqualität, weniger Klamotten! :-)

Wobei ich die unterschiedlichen Lebensformen und -Anlässe freilich nicht außer Acht gelassen habe - mancher braucht eben mehr Kleidung schon von Berufs wegen ...

Herzlichst
Eure







Kommentare:

  1. Liebe Sara, das ist ein wunderbarer, ganz wichtiger Artikel, den du hier verfasst hast. Ich bin gerade via Twitter mit dem Smartphone am Lesen und wollte dir das gleich schreiben.. Und ich retweete den Link zu deinem Eintrag jetzt. Bis bald und liebe Grüße zu dir, Ocean

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    1. Freut mich sehr, liebe Ocean! Danke!
      Liebe Grüße und hab' ein schönes Wochenende
      Sara

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  2. Mich erstaunt eher, wie bestens du informiert bist darüber, was 'angesagt' ist,und wie ausführlich du häufig über Kleidung räsonierst.Ich habe da keinen blassen Schimmer mehr, Kleidung muss für mich nur noch bequem und haltbar sein.Liegt vermutlich am Alter...
    Peergroups haben doch eher eine Bedeutung für Jugendliche beim Auswählen des Kleidungsstils...Bei Erwachsenen heißt es dann' to keep up with the Joneses', weil man als etablierter Erwachsener besorgt ist sozial unbedeutender zu sein als der Nachbar, wenn man nicht einen bestimmte Kleidung trägt oder ..oder..Und auch der Trend zu ökologisch wertvoller Kleidung , Wohnungseinrichtungen, bis hin zum angesagten Edel-Gartenwekzeugen gehört in die Kategorie Statussymboljagd. Ich versuche auch diesen Trend zum 'Besserbürger' zu ignorieren.http://www.zeit.de/zeit-magazin/2014/39/design-stil-geschmack
    LG Sisah

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    1. Alter? Wie alt bist Du denn, liebe Sisah? *zwinker* Ich dachte, Du stehst noch im Berufsleben? Klar informiere ich mich breit, das gehört schließlich zu meinem Job.
      Um aufzuklären - wir sind hier umgeben von zahlreichen privaten Modeblogs und spaßeshalber bzw. aus Solidarität mit einigen mir lieben Bloggerinnen greife ich das Thema gern gelegentlich auf - denn - wie ich ja oben bereits ausführte, habe ich mir nie so überproportional viel aus Mode gemacht in dem Sinne, was "man" zu tragen hat, gerade en vogue war - und ich kenne noch die Zeiten, in denen es nicht wohlangesehen war, wenn Frauen Hosen trugen, da war ich eine der ersten, die das am Arbeitsplatz durchgesetzt hat! Denn das ging ja im Büro damals gar nicht! (Ja, mein Studium erfolgte erst später, zuerst habe ich - ganz modern - gearbeitet und Geld verdient! Wie es eigentlich sein sollte ...denn die Kids von heute sind zu lange abhängig!)

      Bequem muß meine Kleidung schon lange sein, spätestens, als ich Mutter wurde. Ich bin auch eher der sportliche Typ und mag alles Gebaumele, Rüschschen hier und da und Kleidchen über Hosen und nochmal Westchen drüber etc. nicht, das ist mir zu viel an Schichten und zu zeitraubend beim An- und Ausziehen und bei der Verwaltung! - Bei mir muß es schnell gehen und zweckmäßig sein. Kleidung muß für mich dennoch nicht nur gute Qualität haben sondern auch das gewisse Etwas. Und ich war schon immer eine "Glitzertante" - habe es also mit Strass & Co.. Im Winter trage ich eh nur schwarze Hosen und einen Outdoorpullover auch drinnen. Langfristig will ich da aber auch auf Wolle umstellen. Nur meine Erfahrungen damit waren so, daß Wolle rasch einlief und dann waren mal eben über 100 Euro oder mehr in den Sand gesetzt ...

      Zu den Peergroups schrieb ich ja in der Vergangenheitsform. Daran hab' ich mich nie so orientiert, hatte schon immer meinen ureigenen Stil.

      Statussymbole brauch ich nicht, auch keine Eames-Chairs, um mal ein anderes Beispiel zu nennen, die ich einfach nur potthässlich finde! Mein Mann übrigens auch! Mag das auch Geschmackssache sein .... Ich muß auch keinen Wohlstand nach außen hin durch Dinge, Besitztümer zelebrieren - ich halte mich da lieber an Understatement - damit fährt man erfahrungsgemäß nicht schlecht im Leben. :-)

      Für mich ist durchaus die Herkunft der Kleidung (wie auch Nahrung!) wichtig, schließlich hängt auch unsere Gesundheit damit zusammen sowie die Gesundheit und das Leben Anderer (die diese Sachen mühsam und für wenig Geld herstellen müssen!) Mir als Mutter 3er Kinder ist es eben nicht gleichgültig, wenn in Indien Kinder in der Giftbrühe der Ledergerbereien stehen! Lederjacken kaufe ich daher grundsätzlich nicht mehr und bei Schuhen bin ich inzwischen auch so weit, nach der Herkunft des Leders zu forschen und lieber einiges mehr zu zahlen. Denn ich will ja gar nicht ständig neue Schuhe oder Taschen! Das billige Zeug hält nur nicht und die Firmen, die sowas wie diese Stiefeletten verkaufen, machen einen Reibach, weil sie schlechte Ware für verhältnismäßig viel Geld verkaufen. Und es wird uns eingeredet, diesen oder jenen Trend müßten wir mitmachen! - Denn dadurch wird öfter gekauft, das wird bewußt einkalkuliert und forciert. Leider scheint all das vielen nicht bewußt zu sein, die da mitlaufen.

      Den Artikel habe ich gerade gelesen - unglaublich: "kann ich das, was ich kaufe, vielleicht sogar posten" .... ist ja der Hammer! Nee, auf die Idee käme ich nun gar nicht. Wem es nicht gefällt, der soll halt wegbleiben! Ich muß nicht mit aller Welt befreundet sein, abgesehen davon, daß das ohnehin nicht möglich ist, denn Freundschaften wollen gepflegt sein. Der Selbstwert steigt auch nicht mit elitären bzw. "angesagten" Produkten, das ist ein Irrglaube! Aber was sag ich Dir das, gell ...

      Da sind mir ja fast noch die Konsum-Materialisten (Sinus-Milieus) am liebsten *lach*

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara,
    bei mir sind auch immer die Ärmel einen Tick zu lang ;-)Und ich habe genau einen Blazer, in schwarz. Und ein Paar Stiefeletten. Nee, gelogen, es gibt noch ehemalige Reitertreter, die dienen mir heute noch im Garten und sind bestimmt 10 Jahre alt. Mit der Qualität der Schuhe hast Du Recht aber manchmal ist das echt schwer zu erkennen. Mein Mann hatte sich gute Winterschuhe gekauft, nur 3 Monate her. Und nun gehen sie schon mittig im Leder entzwei, gebrochen. Mist. Ich kannte nicht mal den Begriff peergroups, wieder was gelernt. Ich hab noch nicht genug - von diesem Wochenende ;-)
    LG Karen

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    1. Liebe Karen,
      ich habe auch Jacken statt Blazer, aber die sind auch schon Jahre alt. Trage ich halt selten, daher sind sie immer noch schön. Mehr brauche ich nicht! Einen Blazer oder Gehrock hätte ich freilich schon gern, zum Ausgehen in der wärmeren Jahreszeit! Und einer reicht mir da auch!
      Die Schuhe würde ich wieder hinbringen - die Firmen müssen sehen, daß es so nicht geht und wir das nicht klaglos hinnehmen. Wenn viele diese minderwertige Ware zurückbringen, wird sich etwas ändern!
      Den Begriff habe ich auch erst im Soziologie-Studium kennengelernt, also kein Problem, wenn man ihn nicht kennt. ;-)
      Bei den von mir geposteten Stiefeln sehe ich die Qualität schon auf dem Foto - so dünne Sohlen sind keine vernünftigen Sohlen, das ist nur Zierat, der niemals lange halten kann und in dem man auch nicht länger gut laufen kann, ganz gleich wie alt man ist! Und nur deshalb gehts relativ "billig" - weil die billig sind und billig produziert werden, aber unverhältnismäßig "teuer" verkauft werden, weil viele dran verdienen wollen. Ich frage mich gerade, was die kosten, wenn ich sie direkt vom Produzenten kaufen würde ... vielleicht keine 10 Euro ;-) während man im Laden 60 oder 80 Euronen hinlegen darf ...

      Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag!
      Sara

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  4. Liebe Sara,
    ja mit den Stiefletten ginge es mir wie dir - sie sehen zwar hübsch aus, aber wenn ich mir die dünne Sohle ansehe, unmöglich, das geht gar nicht... Blazer habe ich auch keinen, allerdings ein paar Jacken, die ich wie Blazer tragen kann. Ich finde es gut, dass ihr möglichst auf hochwertige Qualität setzt und auch die alten Möbel in Ehren haltet. Was das Einschränken der Arbeitszeit betrifft, gibt es allerdings Probleme: In den meisten Firmen hast du keinen Einfluss darauf, wie viel oder wie wenig du arbeiten möchtest. Mein Mann würde gern reduzieren (er macht seit Jahren bezahlte Überstunden), aber das wird ihm nicht gestattet; ich selbst soll, wenn es nach meinem Arbeitgeber geht, demnächst mehr Stunden als bisher arbeiten... Ich kämpfe noch dagegen an, weiß aber nicht, ob ich damit durchkomme. Denn mehr Mitarbeiter sind teurer als EIN MItarbeiter, der etwas mehr verdient, weil er mehr arbeitet. Es hilft mir also nichts, wenn ICH weiß, was Lebensqualität bedeutet und nicht so viel Wert auf einen höheren Verdienst lege, wenn mein Arbeitgeber dagegen ist...
    Danke für dienen Beitrag zu A New Life - ich freue mich schon auf weitere Beiträge von dir!
    Alles Liebe und herzliche Rostrosengrüße
    von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/01/a-new-life-1-ich-habe-genug.html


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    1. Jacken besitze ich auch, liebe Traude, eine davon seit 2000, die sind immer noch gut und zwar nicht in Schwarz aber doch zu mir passend, die gehen immer, habe ich extra so zeitlos ausgewählt.

      Was die Arbeit betrifft, hast Du schon recht, das ist schon ein Problem und ich weiß schon, warum wir Freiberufler sind. Manchmal muß man eben andere Wege beschreiten, um diesem ganzen Irrsinn zu entgehen. Das sagt sich einerseits so leicht, aber es haben doch auch Etliche bewiesen, daß das möglich ist.
      Kommt natürlich auch immer auf die Umstände an, was einem wichtiger ist, welche Art der Arbeit usw. usf.
      Das Problem mit dem einen Mitarbeiter, der billiger ist als mehrere, kenne ich sogar schon seit Anfang der 70er, als ich es selbst erlebte. Dagegen habe ich mich damals gewehrt und mir was anderes gesucht. Gut, ich war noch jung - aber zumindest hier in Deutschland herrscht eine Hinnahme-Mentalität, diese 'German Angst'- Was mich stört ist, wenn Ältere sagen "Ich finde ja doch nichts mehr, weil ich zu alt bin!" So katapultiert man sich schon freiwillig in die Ecke der Alten, Unbrauchbaren. In meiner Jugend arbeiteten auch "Alte", aber ich kann mich nicht entsinnen, daß da einer von denen mal sagte, er wäre zu alt, um eine Stelle zu finden oder um seinen Arbeitsplatz auszufüllen. Im Alter hat man mehr Lebenserfahrung, das gleich vieles aus. Man hat längere Berufserfahrung und auch sonstige Qualitäten, die junge Leute noch gar nicht vorweisen können! Wer nicht selbstbewußt auftritt, hat da leider Pech gehabt. Ich kenne durchaus eine Reihe von Leuten, die auch im "fortgeschrittenen" Alter noch was Neues angefangen haben und damit Erfolg hatten.
      Wie auch immer - eine sehr wichtige Aktion, und ich bin gespannt auf die Beiträge der Anderen und wie es weitergeht.

      Viele liebe Wochenendgrüße
      Sara

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  5. Meine Gedanken sind sehr ähnlich über Bekleidung . Zu dem habe ich beruflich mit den Materialien zu tun . Wäge genau ab , was ich da habe , wie lange ich es anziehe . Das Hautverhältnis , und zu guter letzt Ist es ein guter Kombipartner . Der Preis ist längst nicht entscheidend , aber wird auch nicht außer acht gelassen . Zu dem müssen die Sachen bei mir wirklich lange halten . So lange bis sie wirklich nicht mehr schön sind . Schuhe werden da gerne älter als 8 Jahre , Jeans mehr als 5 . Socken und Unterwäsche bis sie unansehnlich sind . Alte Shirts dienen oft noch zum Rad putzen usw. Kurz und gut bis das der Müll uns scheidet ;)Allerdings nähe und stricke ich selber und Trends gehen an mir vorbei . Längst bin ich aus dem Alter raus wo sie eine Geige spielen
    Den meisten würde evtl . ein kleinerer Kleiderschrank vor dem Kauf sehr helfen ;) In meinem Fall ist das so . Ich arbeite übrigens nur so viel das noch genügen Zeit für das wichtige bleibt . Garten , Familie , Hund , Hobby´s usw. Denn auch mein Ponyhof (*gg) will gepflegt werden

    LG heidi

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    1. So gehts mir auch, liebe Heidi. Ich lege großen Wert auf gute Qualität. Denn nichts kann ich weniger leiden, als wenn die Sachen schon bald kaputtgehen oder unschön aussehen und man relativ "viel" Geld dafür hingeblättert hat. Mir ist es bspw. mal mit einer Stretch-Hose passiert, die nach kurzer Zeit ganz unangenehm pillte. Ich habe sie umgehend zur Reklamation zurückgeschickt und man schrieb mir doch, so etwas hätte ja noch niemand gemacht! Finde ich unheimlich "lustig" - aber 60 Euro sind nun mal 60 Euro! Die werfe ich nicht zum Fenster hinaus! Dafür erwarte ich, daß die Hose eine geraume Zeit hält und nicht schon nach wenigen Wochen unansehnlich wird. Denn ich habe sie nach Pflegeanleitung gewaschen!
      Ich gebe lieber viel mehr für ein wirklich gutes Stück aus und habe davon viele Jahre etwas als daß ich ständig gezwungen bin, neu zu kaufen und mich die schlechte Qualität obendrein nur nervt!
      Einige Frauen bekommen in den Wechseljahren leider Probleme mit ihrem Gewicht, das dann häufig schwankt, das kann schon einen erhöhten Anschaffungsaufwand bedeuten. Aber das Ganze legt sich erfahrungsgemäß nach wenigen Jahren und dann passen bei halbwegs vernünftiger Lebensweise meist auch die Sachen wieder, die davor gepasst haben.
      Leider nähe ich nicht, das habe ich nie gut gekonnt ;-), gestrickt und gehäkelt habe ich früher aber auch. Zum kompletten Einkleiden haben meine Fähigkeiten aber nie gereicht. Nun sehe ich eben zu, Wertigeres zu kaufen, das nicht so schnell das Zeitliche segnet. Ich muß nicht ständig was Neues haben, selbst wenn ich es könnte ....
      Und mit dem Kleiderschrank, da sagst Du was! Ich hatte in der Jugend nur einen 1 m-Kleiderschrank und da paßte ALLES rein! Und ich hatte auch einen Job, in dem ich gut gekleidet sein MUSSTE! Qualität war mir aber damals schon wichtig und so hatte ich immer lange meine Sachen tragen können, auch da sie überwiegend zeitlos waren, bis auf die Disco-Ausnahmen *lach*
      Finde ich gut, wenn Du das mit der Arbeitszeit verwirklichen konntest. Bei uns ist es ähnlich, dafür haben wir allerdings keine geregelten Zeiten. Aber besser, als von anderen permanent dirigiert zu werden. :-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Guten Abend, liebe Sara,

    nun bin ich nochmal mit dem Laptop hier - das längere Kommentieren übers Handy ist so eine Sache ;)

    Dein Eintrag ist wirklich super - ich hab ihn eben nochmals ganz durchgelesen und kann immer nur zustimmend nicken - und mich auch "an die eigene Nase fassen".

    Bei mir tritt immer wieder das Zuviel-Gefühl auf - aber mittlerweile kann ich es zumindest besser analysieren und gewisse Dinge auch eliminieren, die dazu beitragen.

    Materiell - ist weniger Thema bei mir. Ich hatte noch nie das Bedürfnis, shoppen zu gehen oder alles Mögliche haben zu wollen - hihi, nur bei Klavieren - wenn das nicht eine so kostspielige und platzintensive Sammel-Leidenschaft wäre, dann würde ich mich da wohl nicht zurückhalten können, weil diese Instrumente, besonders die antiken, mich unendlich faszinieren. Und der Traum von einem Baby-Flügel - und einem Clavichord .. ok ok, ich hör schon auf. Immerhin hab ich bereits 3 Tasteninstrumente daheim stehen.

    Die Einblicke bei dir sind so schön - ich mag auch viel lieber die alten, wertigen Möbel, die auch einen ganz anderen Charakter haben, als so manches neues, eher billiges Teil. Für Bekleidung gilt natürlich dasselbe - ich finde, lieber weniger Teile, aber dann auch gute Qualität. Und bei den Schuhen hätte ich mich auch so entschieden, wie du.

    Ein schönes Bild ist das von dir :) Freu mich immer über solche persönlichen Einblicke.

    Prioritäten setzen ..ist ganz wichtig. Bei den Aktivitäten, beim "Input" - der bei mir das Problem ist, das Zuviel-Problem. Ich habe schon seit längerem festgestellt, dass der Fernseher mir nicht gut tut. Mich sogar regelrecht streßt. Daher meide ich diese Form von Input und schaue nur gezielt mal einen Film oder Serie online oder auf DVD.

    Die Nachrichten ..manche Leute sind regelrechte "Junkies", was das angeht. Ich merke schnell, dass ich auch da "zu viel kriege" - zumal es oft so frustrierende Nachrichten sind, und ich ja an vielem doch gar nichts ändern kann ..ich kann nur versuchen, in meinem direkten Umfeld so positiv wie möglich zu handeln und zu beeinflussen ...

    Gespräche, Kontakte ..neben dem Vollzeitjob und einigem anderen - merke ich, dass ich da oft nicht mehr viel Power dafür übrig habe - dass mir die Ruhe fehlt, ich das Alleinsein vorziehe -

    und das Burnout-Gefühl ist mir leider auch nicht unbekannt. Zum Glück bekam ich die Gelegenheit vor einigen Jahren, etwas an meinen Arbeits-Umständen zum Positiven zu ändern - auch wenn es immer noch viel ist, aber es ist jetzt besser. Manche können das aber gar nicht - sie brauchen das Geld, müssen viel arbeiten - können diese "Quelle der Belastung" nicht einfach abstellen oder reduzieren ..

    Es wird alles immer voller, schneller, fordernder, intensiver in unserer modernen Welt ..

    immer erreichbar sein, überall vertreten, z. B. WhatsApp - Gruppen (auch beruflich) ..

    Ich hab es diesen Sommer "abgeschaltet" - mich da ausgeklinkt bei WA - das hat so gut getan. Diese ewige Erreichbarkeit - früher gab es das auch nicht .. Früher hatten wir 3 Programme und es gab Sendeschluss!

    Und wir kamen zurecht - manchmal glaube ich sogar, wir haben mehr gelebt! mehr aktiv gelebt, nicht so viel passiv gelebt im Sinne von "fremde Leben konsumieren" ...

    Phasenweise überfällt mich der dringende Wunsch, ALLES Mediale zu kappen.

    Wenn ich nicht beruflich so viel im Netz agieren müßte, und dann sowieso wieder "drin hängen würde" - ich glaube, ich hätte diesem Wunsch irgendwann schon nachgegeben.

    Und dann wieder - hab ich Lust zu bloggen. Weil ich so gerne Tagebuch schreibe, schon seit der Kindheit, und das seit langem für mich eine Tagebuchform darstellt ...

    Facebook werde ich löschen, da hab ich noch Accounts, die brach liegen - die kommen weg.

    Du siehst, dein Eintrag ist sehr inspirierend :) Ich schreibe einfach gerne - darum bin ich doch online - aber ich muss aufpassen, mich nicht selbst wieder in die Zuviel-Falle zu manövrieren...

    Viele liebe Abendgrüße zu dir, und einen schönen Wochenbeginn wünsch ich dir,

    Ocean :)

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    1. Liebe Ocean,

      wow, so ein langer Kommentar von Dir! Freut mich sehr!
      Und wir beiden sind da ja auch sehr ähnlich, wie ich über all die Jahre immer wieder festgestellt habe. Ich hab' mich da auch schon immer von anderen, wie ich ja schrieb, unterschieden. Genug zu haben ist etwas Innerliches, das mit Glück und Zufriedenheit zu tun hat, eben weitgehend das was IST so und als gegeben annehmen zu können - denn wir brauchen immer nur so viel, wenn wir nicht im Gleichgewicht sind, selbst wenn das manch einem nicht bewußt sein mag.DAs ist wie eine Jagd. die nie enden will und in einer Katastrophe enden kann .... ein bißchen kenne ich das doch auch aus einer begrenzten Zeitspanne, von daher weiß ich, wovon ich spreche. - Und was wir auch gemeinsam haben, wir lesen solche Beiträge und denken gründlich darüber nac, sofern wir Zeit haben. :-) Selbst wenn wir nicht immer zum Kommentieren kommen.

      Deine Leidenschaft fürs Klavier kann ich sehr gut verstehen! Wir hatten auch mal eins, wie ich Dir ja schrieb und heute ist es das Saxophon, was ich liebend gern noch erlernen würde. Der "Tanz" mit dem Saxophon :o).... Mir fehlt nur ein ganz großes Zeitfenster ;-) :-) Aber vielleicht sollte ich es jetzt wirklich mal angehen.

      Ja, das "Zuviel"-Problem kenne ich auch. Meine Kinder schmunzeln dann immer. Doch darin ist jeder Mensch anders. Wir Denker, zu denen Du ja auch zählst, meine liebe Ocean, sind ganz anders gestrickt, als die, die Ihren Kopf nicht so intensiv benutzen. :-) Folglich "verausgaben" wir uns auf ganz andere Weise als andere.
      TV habe ich schon seit Jahrzehntene gestrichen. Ganz ganz selten schaue ich mal - wie letztes Jahr 'Let's dance' .... weil ich Tanzen so liebe (habe früher jahrelang getanzt, zuletzt Showdance) - Viele dieser Polit-Sendungen sind das ewig gleiche Gequatsche, in dem selbstverliebte karrieregeile Leute auftreten (*sorry für die, die das jetzt lesen und anstößig finden, aber ich finde da vieles (nicht alles!!!) wirklich VÖLLIG überflüssig. Schade um die Zeit!* Denn sage mir einer, WAS haben viele dieser Sendungen bewirkt??? Da haben manchmal Blogger mehr ausgerichtet - so als Beispiel...) Ja, ich beziehe die Informationen, die wichtig sind, entweder übers Smartphone (wovon ich mich aber nicht abhängig mache oder übers Internet, das reicht mir vollkommen.
      Denn es nützt ja nichts, ewig und drei Tage über all das Elend in der Welt zu lamentieren, wenn man selbst keine Änderungen herbeizuführen in der Lage ist! Ich sag' solchen Leuten, die sich an diesen Sendungen "hochziehen" immer: "Geh in die Politik und dann schau, was du ändern kannst" - denn die wenigsten sind in der Lage dazu oder auch nur bereit!

      Ja und Du hast völlig recht, manche haben es schon schwer, arbeitsmäßig etwas zu verändern. Da frage ich mich wirklich, wo all das hinführen soll - denn niemand wird gesünder durch immer mehr Arbeitsstress. Die Leistungsfähigkeit nimmt im Gegenteil ab, das ist bewiesen und doch wird es oft so gehandhabt! Wenn die Arbeitnehmer krank werden, ist damit schließlich niemandem gedient.

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    2. Ich hab' zwar WhatsApp, allerdings privat und auch noch Telegram, Threema -doch wenn ich nicht nicht will, schaue ich nicht rein. Es ist natürlich MEIN Medium, wie alle Medien (war ja auch mal mein Studiengang *lach*) Und mit den TV-Programmen sehe ich das so wie Du. Kein Mensch braucht so viele Programme. Wir haben nicht mehr Zeit, indem wir mehr tun! Das Gegenteil ist der Fall. Und deshalb bin ich auch auf all den "tollen" Plattformen, die es da so gibt, nur sporadisch mal, und zwar dann, wenn ICH es möchte und Zeit dafür habe. Mag manchen nicht gefallen, aber das ist mir auch egal! Ich bin nicht dazu da, die hohen und unberechtigten Ansprüche Anderer, dazu mir persönlich Fremder zu befriedigen!

      Wir hätten Gesprächsstoff für lange Nächte, ... auch auch das habe ich schon öfter gedacht ... mich noch einmal in diese Zeit zurückbeamen, als es unsere modernen Medien in der heutigen Form noch nicht gab. Ein "Teufelszeug" ist das schon - aber ich liebe es andererseits auch, denn ich recherchiere, schreibe und wie sollte man das anders und effektiver als per Internet tun? Daher kommts für mich auf den für mich richtigen Umgang mit diesem Medium an. Ganz drauf verzichten will ich doch nicht mehr. Ich finde es auch in Krankheitszeiten ideal oder bei älteren Menschen, die nicht mehr so hinaus und unter die Leute können - da sind wir eindeutig im Vorteil, da wir den Umgang damit früh genug gelernt haben.- Denn Internet bietet eine gewisse Interaktion und die halte ich für besser als den reinen TV-Konsum. Viele der heutigen +60 +70 +80 sind deshalb nicht online, weil sie so spät nicht mehr in der Lage sind, die Technik zu erlernen. Das wird bei unserer Generation mal ganz anders aussehen . . .
      Ich glaub' auch, wer so lange bloggt, wie wir, wird wohl auch immer irgendwie bloggen oder im Internet schreiben - früher waren es papierne Blätter und heute ist es das Internet mit seinen Möglichkeiten und einige schreiben irgendwann ihr erstes Buch .... alles ist möglich ...

      Mach' Dir keinen Stress, ich mach ihn mir inzwischen auch nicht mehr. Und Du siehst ja, viele Blogger sind vorübergehende Erscheinungen, doch einige sind "schon immer" hier und bleiben - womöglich bis zu ihrem Tod - wie Gucky beispielsweise ... und haben in der virtuellen Welt viele Menschen berührt, ohne sie persönlich gekannt zu haben.
      Die, die Dich wirklich lesen wollen, liebe Ocean, werden immer wiederkommen, ganz gleich, wie häufig Du bei Ihnen kommentierst oder liest - manche anderen heischen lediglich um Gegenbesuche, um ihre Postings an den Mann zu bringen. Oder damit ihre Werbe-Postings gelesen werden .. Schaffst du es nicht regelmäßig, bist du bei solchen untendurch. Was solls - man kennt sich nicht persönlich - mit sowas mache ich mir keinen Stress. Wer nicht will, der hat schon! :-) Klar freut man sich über Kommentare, doch das darf nicht so weit gehen, daß sie eingefordert werden oder beleidigt reagiert wird, wenn man regelmäßige Blogrunden nicht schafft. Jeder so wie er mag und kann!

      Auch Dir eine schöne neue Woche - hoffentlich hat es bei Euch nicht so viel Schnee wie hier ... aber ich muß morgen auch wieder Autofahren. ;-)

      Viele liebe Grüße und schön, daß Du immer noch "da" bist in der internetten Welt!
      Sara

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  7. Liebe Sara,
    ich habe noch einen Gehrock aus den 90ern. einen neuen Blazer würde ich mir momentan auch nicht kaufen. Ein bisschen verwundert bin ich darüber, dass Du überhaupt shoppen gehst und etwas anprobierst, wenn Du gar nichts brauchst oder etwas kaufen willst.

    Wenn alte Schränke gut erhalten sind, würde ich sie auch behalten. So eine Qualität bekommt man heute nicht mehr.

    LG Sabine

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  8. Huch, ist mein Kommentar gestern nicht angekommen?

    LG Sabine

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    1. Doch, der mußte erst freigeschaltet werden, so wie bei Dir.
      Nö, so war das nicht gemeint! Jeder braucht - mal - was, so auch ich. Es geht mehr um Käufe, die nicht notwendig sind, sog. Lustkäufe. - Und über den Gehrock schrieb ich davor ja schon, daß ich den suche, aber - wie ich ja auch schrieb - soll er eine hohe Qualität aufweisen und am besten made in Germany sein. Der Blazer wäre evt. eine Zwischenlösung gewesen - ich habe mich dann jedoch aus den genannten Gründen umentschieden. Es eilt schließlich nicht. Langfristig suche ich jedoch einen Gehrock.

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Ja, sowas ist schwierig zu finden...

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  9. Das kann ich nur bestätigen,deine Ansicht über die allzu perfekten Fotos,und wenn man nicht so Super-Real-Knallbunt-Gestochen-scharf-bearbeitete Bilder macht,will die in den Foren auch keiner sehen und man wird belächelt.Ich habe auch noch meine alte Analog Kamera.Uns die Lochkamera,lustig.
    Zum Thema Samt: Den hatte ich in Düsseldorf gekauft.Das ist über 15 Jahre her ,ja,ich komme aus der Samt-und Seidenstadt Krefeld! Aber in Berlin gibt es ein 100 Jahre altes Textilfachgeschäft "HÜCO".
    Da bekommt man ALLES .
    Samt habe ich noch nicht gesucht,haben sie aber auch .Beim nächsten Mal schaue ich danach.
    Im Internet kann man es nicht erfragen. Kat

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    1. Liebe Katja, wer zuletzt lacht, lach am besten. :-) Es gibt sicherlich auch Foren, wo solche Fotos beliebt sind, die muß man halt finden oder selbst eines eröffnen. Wer nicht will, der hat in meinen Augen schon. ;-) :-) Das wird heute alles überbewertet. "Schöne" Fotos können zwar eine Augenweide sein, aber wir sind alle keine Profifotografen und von daher verstehe ich den überhöhten Anspruch solcher Zeitgenossen absolut nicht! Wer sowas will, soll sich in Profi-Foren herumtreiben. ;-)
      Wow, von der Samt- und Seidenstadt habe ich noch gar nichts gehört. Danke für diesen Hinweis! Dann sollte ich mich beizeiten mal nach Berlin aufmachen. Klasse! Denn am liebsten sehe ich den Stoff mit eigenen Augen und möchte anfassen, was ich kaufe. Übers Internet geht das ja leider nicht. Ich suche allerdings Pannesamt, der so ein wenig knitterig wirkt. Aber den finde ich schon.

      Vielen Dank und liebe Grüße
      Sara

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