Samstag, 7. November 2015

Vom Waschen der Kleidung - und wie es mit den Spiegeln weiterging



Hallo Ihr Lieben,
wiederum ist einige Zeit vergangen und heute will ich Euch einmal zeigen, was wir mit einem der gefundenen Spiegel gemacht haben.
Er hängt jetzt beim Treppenaufgang unterm Dach vorm Eingang zum Dachstudio, das jetzt als Gästezimmer dient. Er paßt, wie ich finde, auch farblich wunderbar dorthin. Der Rahmen ist ein wenig auf Shabby gemacht, schaut aber gut aus, so daß er so bleiben durfte. Vor allem ist der Spiegel wirklich einwandfrei - ein neuer könnte nicht besser sein! Vielleicht sollte ich noch ein Detailfoto aufnehmen und hier nachträglich einfügen. Im Moment wäre das Licht zu ungünstig dazu und mit Blitz fotografiere ich keine Spiegel! ;-)



Der andere Spiegel mit dem gebogten Abschluß wurde von meinem lieben Mann abgebeizt und muß noch weiß gestrichen werden. Reste der silbernen Farbe haften hartnäckig, aber ich denke, das ist nicht so schlimm.


Nun suche ich noch eine weiße kalkige Farbe. Es hat schließlich keine Eile. Er soll später unseren Flur zieren, in dem derzeit ein gerader Spiegel von sonst gleicher Größe hängt. Wenn er fertig ist, werde ich ihn Euch zeigen.

Meine anderen gefundenen Spiegel verlinke ich hier ebenfalls - es macht richtig Spaß, auf "Spiegeljagd" zu gehen - nein ich jage ja gar nicht, sie fliegen mir eben einfach zu! _ :-)

Zuletzt gefundender Spiegel 
Goldener Spiegel (bei dem trifft's nicht ganz zu, den kaufte ich für wenig Geld im "Brocki") 
Der mißratene Spiegel (bei dem ich drauf und dran bin, ihn wieder auf den Sperrmüll zu geben! 
Hätte ich ihn nur so gelassen - ursprünglich sah er so aus! 

Ein wunderschöner Handspiegel, der später in Weiß noch wunderschöner wurde und schon mal als Gartenspiegel in Einsatz kam - besonders gut gefielen mir die Rosen im Spiegel.






Dann hatte ich mir schon länger vorgenommen, Euch mal ein Bild von mir in einem meiner geliebten Outdoor-Pullover zu zeigen. Dieses ist nun im sprichwörtlichen Sinne "in die Hose" gegangen. Das Smartphone wollte nicht so, wie ich gern wollte ... Aber auch wenn Ihr nun nur einen Teil vom Pullover und fast nichts von mir seht, könnt Ihr noch einen Blick auf eine neuere Hose erhaschen, die ich sehr liebe. Sie ist im Style wie diese von Tchibo (Helene-Fischer-Kollektion), die unsere liebe Ari hier trägt und die ich auch hatte. Ich habe sie verschenkt, da ich sie zwar vom Stil und der Musterung sehr schön fand, aber sie paßte insgesamt doch nicht so angenehm, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die Leibhöhe war ein wenig zu kurz, das mag ich nicht so gern.




Dafür sitzt diese Hose perfekt! Vielleicht habe ich mal ein Ganzkörper-Foto mit dieser Hose. Irgendwann folgt sicher wieder eine Foto-Session. Ich lasse mich ungern von Angehörigen knipsen, weil die mich mit ganz anderen Augen wahrnehmen, als ich selbst mich sehe und wahrgenommen werden will und das ist ganz wichtig beim Fotografieren! Denn hier zeigt man ein, zwei oder drei Fotos, im realen Leben agiert man jedoch ständig minutiös sozusagen, werden dauernd andere Eindrücke von einem einzigen Menschen transportiert und wahrgenommen. Ich mag es nicht, ein verfälschtes Bild von mir, das auf nur einem einzigen Eindruck basiert, öffentlich wiederzugeben!




Freebie-Grafik von hier


So - also - nichts mit Wolle bei mir (obwohl ich sie sehr gerne mag) ... doch die läuft bei mir beim Waschen oft ein und ich wasche - leider - oft! Und ausschließlich mit der Waschmaschine! - Ich mag es auch nicht, wenn die Teile nur auslüften. Denn ich habe eine extrem feine Nase und nehme die Gerüche, die in der getragenen Kleidung haften, auch nach dem Auslüften noch wahr!
Damit jetzt keine Mißverständnisse aufkommen! Weder habe ich einen unangenehmen Körpergeruch *lach* noch rauche ich oder dusche zu selten - es sind die "ganz normalen" Gerüche, die sich beim Tragen von Kleidung eben so einstellen. Ich mag's einfach nicht, Sachen zweimal oder sogar öfter anzuziehen, ohne sie gewaschen zu haben. Nachtrag: Bei vielen Sachen unter bestimmten Umständen mag ich es nicht. Aber natürlich trage auch ich manche Kleidung 2 oder 3 x, öfter jedoch meist nicht! Jacken, Daunen-Westen, Mäntel natürlich ausgenommen!

Für Seconhand-Kleidung gelten für mich genauso strenge Maßstäbe! Weil wir da kürzlich drüber sprachen. Stinkiges würde ich nie aus zweiter Hand kaufen. Ich sehe mir die Kleidung sehr genau an und wasche sie gründlich! Leider finde ich in diesen Läden allerdings selten etwas, da die meisten dort angebotenen Sachen zu groß oder zu weit sind.

Vielleicht finden das Manche von Euch diese Einstellung extrem und ich weiß auch, daß es - eigentlich - Verschwendung ist, aber das ist ein Punkt, bei dem ich kaum über meinen Schatten springen kann!


Gerade las ich zum Thema "über die Woche angesammelte getragene Kleidung"  in irgendeinem Blog, Kleidung, die über den Stuhl gelehnt wird oder ähnliches ... das käme bei mir nicht in Frage. Kleidung, die ich getragen habe, landet in der Wäsche. Was nicht zu waschen geht (besitze ich allerdings kaum,) würde ich in die Reinigung gegeben. Hosen trage ich aber schon - mal - auch 2 Tage hintereinander, dann lege ich diese Hose auch über eine Stuhllehne. ;-)

Natürlich wasche ich meine Jacken für draußen, Blazer oder Schals auch nicht sooo oft ... 


Es würde mich aber sehr interessieren, wie Ihr mit Kleidung umgeht, ob Ihr sie ein paar Tage hintereinander tragt und das auch in Euren Büros toleriert wird oder ob Ihr täglich frische Sachen anzieht und auch häufig wascht?


Dabei fallen mir jetzt die Handtücher in den Hotels ein - inzwischen bekommt man immer einen kleinen Hinweis, Öko - Handtücher 2 x benutzt - ansonsten auf den Boden damit! Kennt Ihr sicherlich alle. Badetücher benutzen wir nach wie vor nur 1 x, die anderen Handtücher nur für die Hände jedoch länger!

In Puncto Haarwäsche ist es ähnlich! Das Thema geistert ja immer noch auf einigen Blogs herum. Will man sein  Haar gesund waschen mit Haarseife, sollte man es nicht zu oft waschen. Nur, das schaffe ich, um ehrlich zu sein, nicht! Es gibt außerdem auch Berufe, in denen dies gar nicht möglich ist, z.B. im Krankenhausbereich! Mein feines Haar liegt einfach nicht, wenn ich es nicht täglich wasche, selbst wenn ich es ganz kurz trage. Pomade/Spray im Haar mag ich absolut nicht und Dauerwelle ist sowas von vorgestern .... damit will ich mein Haar nicht noch einmal schädigen .... also was bleibt??? Wenn man nicht wie "geleckt" aussehen will?

Frau hat schließlich so ihre Vorstellungen und das bei möglichst geringem Aufwand. Und ich war nie eine, die sich morgens eine Stunde vor den Spiegel stellt, das würde ich gar nicht schaffen!  Wäre mir auch zu öde. Schnell muß es bei mir gehen!




- - - - - - - An dieser Stelle möchte ich noch auf eine Aktion aufmerksam machen, die ich bei Traude/Rostrose fand. Ich hoffe, das Einbetten des Kataloges der Nähbloggerinnen funktioniert hier auch! Auf mamimade könnt Ihr Weiteres zur Protest-Aktion der Nähbloggerinnen lesen.









Zuletzt noch eine kleine Impression von einem heutigen Ausflug
- vielleicht beim nächsten mal oder im anderen Blog ein paar Bilder mehr davon-




So, meine lieben, das war's soweit für heute .... vom Fantakuchen, den ich ein wenig abgewandelt habe mit den Früchten, würde ich Euch gern etwas mehr bieten ... doch wir haben übers Wochenende Besuch und da ging er weg wie die "warmen Semmeln" :-)



Seid lieb gegrüßt und ich bin schon sehr gespannt auf Eure Antworten bezüglich Kleidung und Wäschewaschen ;-)





PS: Danke schon mal zwischendurch. Ihr seid Klasse! Und ich sehe,, dies sind die Themen, die Euch bewegen - allein 600 Aufrufe gestern! So soll es also weitergehen! Herzlichen Dank für Eure Kommentare, fürs Lesen und gern noch mehr davon!





Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    naja, DA trennen sich unsere Einstellungen jetzt aber gründlich!! Ich finde es unglaublich, sich jeden Tag frisch anzuziehen..... und stelle mir mit Grausen diese Wäscheberge vor! (Entschuldige, wenn ich jetzt ein wenig direkt bin!) Alleine diese Arbeit, und dann die Mengen an Wasser, Energie und Waschmittel, die da draufgehen, ausserdem verschleissen die Klamotten doch viel schneller...puuuhhhh..... Auch die Frotteewäsche wechseln wir nicht täglich, denn schliesslich kommt man ja sauber unter der Dusche hervor. Das würde sich nicht mit meinem ökologischen Gewissen vereinbaren lassen. Ganz ehrlich? Ich trage meine Klamotten meist eine Woche lang. Das heisst: Zuhause schlüpfe ich nach der Arbeit entweder in meine Hauskleidchen (weit, gemütlich, bequem!) oder aber natürlich in meine Reitklamotten. Von daher werden meine Sachen, die ich zur Arbeit trage, nicht so sehr strapaziert. Wir tragen in der Klinik keine weissen Berufskleider, sondern unsere eigenen Sachen. Da käme auch keiner auf die Idee, uns anzuweisen, jeden Tag in neuen Klamotten zu erscheinen..... Meine Sachen müffeln nie, die hänge ich auch mal an die frische Luft über Nacht, und ich wasche täglich mein Haar. Das muss, denn der Ponyduft hält sich besonders im Haar extrem gut, das kann man den Patienten nicht zumuten. Eine meiner Kolleginnen hat sich sogar schon mal dahingehend geäussert, dass sie sich wundert, dass ich wirklich NIE nach Pferd rieche. Ich wasche mein Haar täglich mit Seife und habe bisher keine negativen Erfahrungen damit gemacht!
    Aber nun. Schlussendlich muss das jeder für sich selber entscheiden!
    Hab einen schönen Sonntag noch, liebe Grüsse!

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    1. Au weia, liebe Frau Hummel,
      jetzt gibt es aber "Dresche" ;-) ;o) tja, aber was so die Gewohnheiten oder der Lebensstil sind, das unterscheidet sich ja doch sehr. Bei mir darfst Du ruhig direkt sein! Echte Freunde sagen sich wohlwollend ihre Meinung, damit Impulse gesetzt werden, die evt. weiterführen.
      Die Wäscheberge sind teilweise schon viel, doch da wir nun nur noch zu Zweit sind, hält sich das doch in Grenzen.
      Energie usw. hast Du vollkommen recht!
      Frotteewäsche besitze ich nicht, aber die Schlüpfer werden täglich gewechselt. Die Bettwäsche jedoch nicht, das wäre dann wirklich zuviel des Guten! ;-) Doch das, was andere als Unterhemd tragen, ist bei mir ein T-Shirt aus Baumwolle versteht sich und wenn es kalt kommt, ein Woll-Seide-Shirt. An meine Haut lasse ich nur ähm ... Natur ... Das wird dann schon mal höchstens 2 Tage getragen, je nachdem, wie aktiv ich an diesen Tagen war. Aber wie ich weiter unten schon schrieb - bei mir geht ja fast alles im Laufschritt, dabei bleibt das normale gesunde Schwitzen nicht aus. Und da mag ich lieber anderentags frische Wäsche anziehen, trotz Duschens. Mit umziehen am Tag ist bei mir meist nicht viel, das wäre mir zu aufwändig und nützte auch wenig, da ich immer wieder abrufbereit sein muß .... da wäre es ungünstig, mir dann was Legeres anzuziehen und dann müßte ich doch bald schon wieder in die Tagesklamotten steigen. Und später zieht man eh den Schlafanzug an.

      - Nur im Garten ziehe ich gelegentlich - je nachdem, welche Arbeiten ich in Angriff nehmen will - andere Sachen an. Die dann bei unserem lehmigen Boden schon recht dreckig werden können. Diese Sachen werden dann allerdings auch gewaschen. Wir wollen im Haus den Gartendreck an der Kleidung nicht haben. Bei meiner Großmutter war es anders, sie hatten Gartenkleidung, die in einem Stallgebäude auf dem Hof hing. Das geht bei uns alles nicht, da unsere Behausung eine dieser modernen ist, die diese Möglichkeiten nicht bietet.

      Von Berufs wegen habe ich es auch ganz anders erlebt - in den repräsentativen Bereichen, in denen ich tätig war, war täglich neue frische Kleidung Pflicht! Da wird man dann schon früh geprägt ...

      Mit der Seife habe ich ja auch angefangen. Ich muß mein Haar bislang allerdings nahezu täglich waschen, sonst sitzt es einfach nicht und raspelkurz will ich es nicht - es war ja schon ziemlich kurz, damit hatte ich mich zuletzt nicht mehr so wohl gefühlt. Na, mal schauen, in welche Richtung das geht oder ob ich es doch wieder abschnippeln lasse. Im Sommer habe ich immer "besseres" Haar als im Winter. Feines Haar ist so eine Sache für sich! Deins ist ja sehr kurz, aber das mag ich für mich nicht so, sonst wäre das ideal. Und Du schaust super damit aus!
      Ohja, da sagst Du was mit dem Pferdegeruch .... sowas ginge in unserer Familie gar nicht. Meine Kinder fänden's "stallig" (moderner Ausdruck dafür wohl) und mein Mann kriegte die Krise ... der kann auch kein Katzenfutter riechen ... wir haben alle feine Nasen und hätten wohl die besten Parfümeure abgegeben *lach* Mir macht aber Pferdegeruch nichts aus, ich mag Pferde sehr gern. Nur an meinem Körper könnte ich den Geruch wohl auch nicht haben bzw. anderen zumuten wollen.

      Danke auch Dir und liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara,
    ich bin mit dem Waschen von Kleidung eher sparsam. Jedoch möchte ich selbst unbedingt frisch sein. Damit übertreibe ich es aber auch nicht.
    Küchengerüche mag ich nicht, Rauch mag ich auch nicht, dem ist man ja zum Glück nicht mehr so wie früher ausgesetzt.
    Wenn ich morgens an meiner Kleidung vom Vortag einen unangenehmen Geruch finde, dann wechsle ich sie. Ich habe nachts immer das Fenster auf und kalte, frische Luft im Schlafzimmer, da bin ich dann sensibilisiert und mir entgeht nichts.
    Was mich furchtbar ärgert ist, wenn ich arbeiten gehe und mir unterwegs irgendein Stress begegnet, der mich übermäßig ins Schwitzen bringt. Dafür habe ich mir Feuchttüchlein gekauft, mit denen man schnell mal ein Übel beseitigen kann. Dann geht es auch nicht so an die Kleidung. Ich ziehe gerne natürliche Fasern an, die sind etwas weniger anfällig für Körpergerüche.
    Na, da habe ich mich ein bisschen geoutet, nicht war ;-)
    Liebe Grüße,
    Angelika

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    1. Liebe Angelika,
      auch Dir herzlichen Dank! Und da sprichst Du was ganz Wichtiges an, worüber die Leute oft nicht reden ... klar, wenn man aktiv lebt oder Stress ausgesetzt ist, kann man schon ins Schwitzen kommen. Wer kennt das nicht! Wenn man gern im Laufschritt unterwegs ist, so wie ich, selbst im Haus, passiert das sehr schnell, ist ja auch gesund. Aber Sportkleidung trägt man eben auch kein zweites Mal. Mir würde es nicht behagen. Früher hat man es allerdings getan. Es gab da mal ein Buch "Und jeden Samstag baden" - diese Zeiten kenne ich noch - kann man sich heute kaum noch vorstellen, obwohl der Trend schon wieder in diese Richtung geht. Aber ich finde, das Waschen ist auch ganz schön zeitaufwändig, dann dusche ich lieber ganz fix.

      Bei offenen Fenstern schlafen wir auch. Bei uns im Ort wird leider manchmal mit "grünem" Holz geheizt, das stinkt zum Himmel und dann müssen wir leider die Fenster schließen. Zum Glück hat das aber nachgelassen.

      Gerüche und natürliche Fasern weiß ich auch - nur habe ich eben das Problem mit der Wolle, das sie nicht so pflegeleicht ist und die Sachen sind meist teuer, zu teuer, wenn man es nicht schafft, sie sachgemäß zu pflegen, aus welchen Gründen auch immer (bei mir nur in der Waschmaschine) und sie dann eine oder zwei Nummern hinterher zu klein sind. ;-) ;-)
      Ich hoffe aber auch, daß mal ruhigere Zeiten kommen und träume dann von reiner Wolle, Seide, Leinen .... mal schauen, ob es tatsächlich mal ruhiger wird. Bisher sieht es nicht danach aus.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Ich wasche nur wenn nötig , aber ich tue es auf jeden Fall . Vieles auf Links und meistens mit weniger Temperatur als auf den den Schildchen steht . Spiegel sind nötig , wenn aber keiner in der Nähe ist , fehlt er mir auch nicht ;)
    LG und eine schöne Woche für Dich
    von Heidi

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    1. Liebe Heidi,
      das ist sicherlich auch sehr unterschiedlich. Als ich junge Mutter war, habe ich auch nicht so oft meine eigene Kleidung gewaschen, sie war eh gleich wieder fleckig. ;-) Aber da mußte ich auch nicht gut aussehen oder hatte Termine, bei denen es darauf ankam. Dann ist das noch was anderes.
      Nö, Spiegelabhängig bin ich auch nicht, ich bin sogar diejenige, die da relativ selten hineinschaut. Nur um den Sitz der Kleidung zu überprüfen, ob Fusseln daran oder Ähnliches. Aber ich mag Spiegel, sie vergrößern Räume optisch, wenn man sie geschickt einsetzt. Oben beim Gästezimmer hat auch ein Spiegel gefehlt, und so ist er uns einfach zugeflogen - schon genial.

      Liebe Grüße und auch Dir eine schöne neue Woche
      Sara

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  4. Zu Hause müsste ich mich wenigstens dreimal täglich umkleiden, wenn ich nicht mal einen Fleck auf meiner Kleidung tolerieren könnte. Mein üppiger Busen fängt einfach alles ab, vom Kaffeetropfen bis zur Marmelade und dann über die Sauce mein Mittagessen. Schnell wird was aus gerieben und das Kleidungsstück muss, wenn es eben geht, noch ein Weilchen getragen bleiben. Gehe ich vor die Tür sieht es schon anders aus. Da will ich fleckfrei wandeln. Die Ausgehgarderobe darf aber mehrmals an mich heran, nur knubbelig und nach etwas anderem als nach Frische duften darf sie nicht. Also immer schön auf einen Bügel hängen und gut auslüften. In die Reinigung kommt mir gar nichts, es wird alles schonend gewaschen. Bei den Handtüchern bin ich eher verschwenderisch, da landet mal schnell eins in der Wäsche. Spüllappen schmeiße ich weg, die kommen mir nicht in die Waschmaschine, sollen sie doch nicht mit ihren Keimen mit was anderem in Berührung kommen. Putzlappen für die Böden und Dreckswäsche werden separat in einer alten Waschmaschine gewaschen. Übrigens fast nichts wird bei mir gebügelt, nur glatt gezogen. Ich trage keine Blusen, mein GötterGatte keine Hemden.Ich will Wasser, Strom und meine Arbeitskraft sparen. Einen Tick habe ich: meine Unterwäsche darf ganz allein in die Maschine. Da bin ich sonst fies von. Also, es sollte jeder seinem ganz eigenen Drang nachgeben, wie er seine Wäsche behandelt. Ich finde es mal ganz amüsant sich drüber auszutauschen, LG ClauDia.

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    1. Fange ich mal bei Dir an, liebe Claudia ... also das ist sicherlich je nach Lebensstil auch ganz unterschiedlich. Mit Flecken habe ich da auch weniger Probleme, höchstens unterwegs. Aber da ich fast nur schwarze Kleidung trage . jedenfalls unterwegs (die ist was das betrifft, ja so wunderbar praktisch) und zudem recht zweckmäßige Kleidung, also keine Gewänder, keine Jacken, Jäckchen und Lagenschichten, also alles ziemlich pflegeleicht (obwohl dennoch oft Naturmaterialien wie Baumwolle oder Viscose, auch Seide), ist das Waschen als solches nicht so das Problem.

      Wenn ich mir allerdings vorstelle, sagen wir eine Bluse, darüber eine Weste oder wie heißen diese offenen Jacken, Cardigan, tragen würde - ich glaube, das gäbe dann schon Probleme. Mir ist das alles zu viel an unterschiedlichemn Zeug auf einmal - ich trage im Winter meine Outdoorpullover, dazu die schmale Stretch-Jeans, auch drinnen, da es mich leicht friert und das ist einfach praktisch so. Darunter noch ein T-Shirt und wenn es ganz kalt kommt im Winter auch ein Schurwoll-Seide-Shirt. Als Unterwäsche in dem Sinne hab' ich kaum bis auf die Slips natürlich. Aber gut, wir sammeln, die Maschine muß schließlich voll werden und sind nur noch zu Zweit derzeit.

      Da ich also häufig unterwegs und in Gesellschaft bin, MUSS ich saubere, gut riechende Kleidung tragen. Damit fühlt man sich auch einfach wohler. Das Problem ist freilich ein gesellschaftliches, das sich so entwickelt hat mit Deo und Frische hier und da ...

      Ausreiben tue ich natürlich auch mal einen Fleck, wenn es sich tagsüber dummerweise so ergeben sollte. Das meine ich auch nicht. Aber ich bin sehr aktiv, erledige das meiste im Laufschritt, ob Zuhause oder im Garten, auch unterwegs. Bei uns im Haus geht es treppauf, treppab, dazu bin ich auch recht häufig unterwegs und auch die verschwitzten Sportsachen wird kaum einer ein zweites Mal tragen wollen. Oder wie hat man das früher gehandhabt? Ich weiß es, ehrlich gesagt, einfach nicht mehr!

      Die Ausgehgarderobe (Abendkleid o.ä.) gebe ich in die Reinigung. Das letzte Mal das Kleid von der Hochzeit konnte ich wirklich nicht mehr nur auslüften oder nochmals viel später tragen. Wenn man tanzt und all diese Gerüche, die auch mit den Speisen zu tun haben und da kleckert dann in der Tat schon mal ein Schluck Sekt drauf - das ginge für mich nicht, das so in den Schrank zu hängen bis zum nächsten Mal ...

      Blusen trage ich ebenfalls nicht, mein lieber Mann muß jedoch Hemden von Berufs wegen tragen, da hilft alles nichts. Aber er bügelt längst selbst. :-) Außer er kommt nicht dazu, dann mache ich es, sofern ich dann gerade Zeit habe.
      Bügeln tun wir sonst auch schon lange nicht mehr. Früher wurde ja sogar Unterwäsche gebügelt ;-) ;o) Oder Handtücher. Das ist vergeudete Zeit!
      Spüllappen wasche ich sogar, aber heiß genug, so daß die Keime abgetötet werden. Die Krankenhäuser lassen auch alles zusammen waschen, wie ich gehört habe. Bei 90 Grad müßte das passen, zumindest innerhalb einer Familie, wenn man weiß, da hat niemand fiese Infektionskrankheiten aus fernen Ländern ...

      Ich danke Dir sehr, denn auch ich finde es - unabhängig davon, daß ich dieses Verhalten tatsächlich unökologisch finde, aber derzeit auch keinen anderen Weg weiß - spannend, wie andere das so handhaben. Aus meinem näheren Umfeld weiß ich das ja eher, aber die Welt ist groß und wer weiß, was sich in der Hinsicht noch alles ändern wird.
      Aber ich kenne aus meiner Kindheit auch noch den Waschtag mit Waschbottich - an dem nichts anderes getan wurde, als nur waschen ;-) ;-) Was heute romantisch klingt, war damals Schwerstarbeit besonders für Frauen und Zeiten, die wir uns keinesfalls zurückwünschen.

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Liebe Sara,
    ja, auch meine Meinung dazu ist, dass eine Menge Energie verschwendet wird, wenn man so oft die Wäsche wäscht. Ich bin froh, dass ich nicht mehr so viel Wäsche habe wie früher! Da habe ich für fünf Leute gewaschen, täglich ein bis zwei Maschinen... und der Trockner wurde auch viel öfter als jetzt eingesetzt, So viel Energie! Als meine Mutter im Januar starb, wurde es erheblich weniger! Nur noch meine Tochter und ich blieben übrig für die Wäsche. Mein Sohn wohnt in Köln und bringt keine Wäscheberge mehr mit... ich merke auch, wieviel Zeit ich sehr sehr sehr lange mit Wäsche verbracht habe... ist ja auch das Bügeln.... jetzt wird nur noch das gebügelt, was unbedingt sein muss...! Das ist aber ein anderes Thema...
    Ich denke, es ist auch zum großen Teil Gewohntheit, wie man das mit der Kleidung hält. Ich ziehe auch gerne jeden Tag neue Kombinationen an, manchmal, wenn mir nichts Gescheites einfällt, dann wird das vom Vortag nochmal angezogen. Sind eh meist Jeans und Shirt-- Casual - heißt das wohl.
    Ich achte auch darauf, dass ich nicht müffel.. habe aber auch noch nie Probleme mit übermässigem Schwitzen gehabt, selbt jetzt in den W-Jahren nicht. Und meine Haare wasche ich zweimal die Woche... Duschen auch nicht jeden Tag. Ich ärgere mich immer, das mein Tochterkind ständig duscht und Haare wäscht. Ich zahle alle Zwei Monate 250 € für Wasser! Allerdings ist ja auch das Abwasser sehr teuer und ich habe ja ein großes Haus, Oberflächenwasser (Dach, gepflasterte Flächen ) sind da ja auch bei.
    Gut finde ich, das moderne Waschmaschinen ein Blitzprogram haben, das läuft nur 30 Minuten und die vielen überwiegen Viskose/Chemiefasern-Shirts vor allem von meiner Tochter wasche ich damit. Weiße Leibwäsche und meine weißen Froteehandtücher werden bei mir noch bei 95 Grad gewaschen, allerdings nur alle 14 Tage.
    Ich bin dabei i meinen Kleiderschrank von Sommer nach Winter umzurüsten... das ist auch wieder interessant, was da aller zum Vorschein kommt... immer wieder eine gute Möglichkeit zum Entrümpeln... denn ich mag meinen großen Kleiderschrank gerne aufgeräumt, aber leider ist er das nicht immer...
    Vielen Dank, liebe Sara, für diesen interessanten Post. Hat mir auf jeden Fall Impulse gegeben.

    LG Marita

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    1. Diese Zeiten kenne ich auch noch, liebe Marita, Wäsche für 5 Personen. Die sind zum Glück auch bei uns vorbei.
      Insofern ist es auch bei uns schon viel weniger geworden.
      Wir bügeln schon lange nur noch das Notwendigste, obwohl ich früher gern gebügelt habe. Es ist aber doch ein Zeitfaktor, den man sich, wann immer es geht, vom Halse halten kann. Daher besitze ich auch kaum Sachen, die man unbedingt bügeln muß bzw. wir hängen sie gleich so auf die Leine, daß sie einigermaßen gerade und ohne Falten trocknen können
      So wie Du kleide ich mich auch - meist Jeans (jedenfalls Stretch-Hosen) und T-Shirt. Wenn es kühler wird, noch die Daunenweste darüber (die freilich nicht häufig gewaschen wird)

      Bei uns geht das meiste Wasser für den Garten drauf. Das war schon immer so. Bis auf die Zeit, als wir einen Brunnen hatten. Aber das geht im jetzigen Garten leider nicht.
      Mit dem Duschen kann es natürlich zum Problem werden, wer zu Hautproblemen neigt. Dann sollte man auch nicht täglich duschen. Ansonsten ist Duschen - wenn man es nicht übermäßig ausdehnt, preisgünstiger als Baden, da dabei keine Badewannenfüllung zusammenkommt. Außerdem steigt man gleich frisch und vital in den Tag ein. Sportler duschen sogar oft mehrmals am Tag, das finde ich aber auch ein bißchen übertrieben und damit macht man sich sicher langfristig die Haut kaputt. Vielleicht, wenn man sich nur mit reinem Wasser abspült? So dusche ich beispielsweise nur, bade aber nie, weil ich Baden nicht mag. Es braucht zu viel Wasser und dauert mir viel zu lange.

      Ja und so eine moderne Waschmaschine haben wir auch. Die modernen Fasern sind damit fix gewaschen. Kochwäsche haben wir auch nicht mehr alle 2 Tage, einfach, weil man es ansammeln muß, um die Maschine voll zu bekommen.

      Sicherlich ist vieles Gewohnheit und das Umfeld, z.B. die Erwerbsarbeit, spielt dabei noch mit eine Rolle. Oder wie häufig zu den unterschiedlichsten Anlässen man unterwegs ist. Manche müssen stets top gekleidet sein, da darf sich nichts wiederholen, während andere luschig herumlaufen können .... bin gespannt, wie sich das noch weiterentwickeln wird .... bei alten - also hochaltrigen Menschen ist es ja zu beobachten, daß diese oft nicht mehr häufig baden oder duschen mögen, nicht aus Unsauberkeitsgründen, sondern weil es sie zu sehr anstrengt.

      Liebe Grüße und danke auch Dir
      Sara

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  6. Hosen trage ich schon mal länger, bevor sie in die Wäsche kommen, Oberteile maximal drei Tage, eher nur zwei. Meistens verwende ich ein Kurzwaschprogramm. Für Handtücher und Unterwäsche gebe ich einen Hygienespüler dazu.

    LG Sabine

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    1. Dann handhaben wir das ganz ähnlich, liebe Sabine.
      Danke auch Dir und liebe Grüße
      Sara

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  7. liebe sara - du schriebst bei mir dass du dir das nirvana nicht sehr schön vorstellst - nachdem ich diesen post gelesen habe bin ich überzeugt - du musst nicht fürchten dass du da so bald hinkommst!
    ich denke du wirst wohl noch ein paar runden (wiedergeburten) auf diesem erdball drehen müssen :-)
    xxxxx

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    1. Liebe Beate,
      eben daran glaube ich nicht - unser Leben ist einzigartig, einmalig und wir sollten es genießen, solange dies möglich ist und natürlich das Beste draus machen.

      Liebe Grüße
      Sara

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  8. Liebe Sara,
    Schöne Spiegel!
    Leider fehlt mir der Zeit um alles hier zu lesen; zufiel Text... Wir müßen gleich wieder die Stunde fahren zum Krankenhaus wo unser bester Freund noch liegt nach seine Herz Operation.
    Liebe Grüße,
    Mariette

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