Dienstag, 28. April 2015

Wie geht es Euch mit den Büchern?


Darüber, daß ich meine Bücherberge derzeit ein wenig abbaue, habe ich hier ja schon berichtet. Und wie ideal ich es fände, wenn zu jedem Paper-Buch auch ein E-Book erhältlich wäre. Leider ist das bei weitem noch  nicht der Fall. Wirklich schade! Damit wir uns nicht mißverstehen - ich werde immer papierne Bücher bevorzugen, doch die Suchfunktion innerhalb eines E-Books ist eben durch nichts zu ersetzen! Und deshalb, weil ich sehr viel recherchiere, möchte ich beides!
Letztlich ging es ums Wohnen mit Büchern auch schon in diesem Post, doch dabei handelte es sich eher um ein Buch, das ich Euch vorstellen wollte. ;-)


Wenn ich Euch nun noch einmal mit diesem Thema nerven darf   

Wie geht Ihr mit den vielen Büchern um, sofern Ihr sehr viele besitzt? 

Ich besaß wohl einige Tausend, wovon  wohl mindestens 1.000 noch übrig geblieben sind, die ich jetzt so nach und nach weiter reduziere.



Macht es Euch auch manchmal nervös, wenn Ihr so viele Bücher im Regal stehen habt?

Kommt Ihr überhaupt dazu, diese Bücher regelmäßig zu lesen oder stehen sie nur da und Ihr nehmt es Euch vor, sie irgendwann einmal zu lesen? Oder habt Ihr die Bücher bereits alle gelesen?

Habt Ihr vielleicht noch anderswo Bücher aufbewahrt, z.B. in Kisten im Keller oder auf dem Dachboden? Und stellt Euch nur die für euch Wichtigsten ins Regal im Wohnzimmer?

Vor allem aber . . . könnt Ihr SEHR konsequent sein beim Fortgeben von Büchern oder nehmt ihr die Bücher immer wieder in die Hand, lest darin, findet tolle Zitate, um sie dann doch wieder zurück in den Schrank zu stellen? So geht es mir nämlich oft. Obwohl mir bewußt ist, daß ich diese Bücher immer irgendwo fände, zur Not sehr günstig übers Internet. ;-)

Meine Regale trugen die Bücher schon zweireihig (noch mehr Regale konnten und wollten wir nicht anschaffen, denn unser Haus ist zwar gut ausreichend vom Platz her, aber es soll auch nicht unnötig vollgestellt werden, denn wir brauchen Luft zum Atmen, Raum zum Relaxen. Uns soll nicht von jeder Seite aus viel "Gerümpel" "anlachen" ... denn das stresst.

Und deshalb bleibt es bei den drei Bücherregalen in meinem Zimmer. Im Wohnzimmer haben wir nun keine Bücher mehr, nur das, was auf den Tisch passt, ein oder drei Bücher, die gerade gelesen werden, ein paar Zeitschriften. Alles andere würde für uns zu unruhig wirken. Ihr wisst ja, die vielen unterschiedlichen Buch-Rücken, die einen geradezu anspringen, wenn man drauf schaut. Und eine separate Bibliothek besitzen wir "leider" nicht. Ein so großes Haus wollten wir - ehrlich gesagt - auch nicht, denn das bedeutet gleichzeitig


weniger Lebensqualität und NOCH mehr (Fron-)Arbeit (um das alles bezahlen zu können)

und vor allem

 Personal
oder

 noch weniger Freizeit = weniger Lebensqualität, die fürs Putzen und Verwalten draufgeht.


Nun frage ich mich, geht es nur mir oder uns so, daß mich so viele Bücher mittlerweile nervös machen oder kennen auch andere diese Gefühle? Und wie geht Ihr damit um?

Ich las schon ab und an die unterschiedlichsten Meinungen von Euch, aber mich hätten noch mehr gezielte Meinungen und vor allem Erfahrungsberichte zu diesem Thema interessiert.  Vielleicht stört es manche von Euch ja nicht im Geringsten, wenn so viele Bücher vorhanden sind oder auch sogar teilweise in Kisten verpackt im  Keller?? Und Ihr lebt so, als seien diese Bücher gar nicht vorhanden .... oder im Sinne von "nach mir die Sintflut"??

Ich bin sehr gespannt!
Danke vorab!
Eure




PS: Das Buch-Cover gehörte zu einem Kinderbuch von mir, d.h. ich hatte es einst gewonnen. Doch es sprach mich nie an. Schon das Cover sagte mir irgendwie nicht zu, so daß ich das Buch eigentlich nie zur Hand nahm und das, wo ich schon immer eine Leseratte war!!! Da kann man einmal sehen, was doch ein Cover ausmacht!
Nun habe ich es ENDLICH fortgegeben, als ich feststellte, da die "Bindung" an das Buch eben nur aus diesem Gewinn bestand. Was sollte ich also noch damit? L o s l a s s e n . . .


27.4.15 - 16:43

Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    eine Wohnung ohne Bücher ( Regal, Schrank, Tisch etc.) wirkt auf mich irgendwie leblos! Sie machen mich also nicht unruhig, es sei denn, ihre Ordnung ist mehr ein Chaos.Wenn ich aber zuviele ungeliebte Sachbücher hätte, die ich definitiv nicht mehr brauche, wäre es leichter, mich davon zu trennen. Ich habe natürlich auch Sachbücher, aber eben geliebte und somit helfe ich mir so: keine oder wenig neue Bücher zu kaufen und dafür häufiger Bibliotheken nutze.
    Ist ein schwieriges Thema!
    Liebe Grüße von Anna!

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  2. Liebe Sara,
    also, nervös machen mich viele Bücher nicht, ich liebe Bücher und wir haben auch einige. aber, es wurde zuviel , und daher wurden etliche aussortiert. Wir behalten nur die, die uns aus welchen Gründen auch immer, wichtig sind ;O)
    Ich hab auch noch ungelesene da stehen, die kommen im Winter dran :O)
    Ich wünsch Dir noch einen gemütlichen Abend!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  3. Liebe Sdas zweiteara, als wir 13 Jahren unser neues Wohnzimmer bekamen, das zweite seit 1983, wollte ich auch keine Bücher mehr... eben nur die, die auf dem Glastisch aktuell rumliegen, mittlerweile sind wir etwa 20 Bücher im Wohnzimmer eingezogen... der Rest, der ganz große Rest wanderte mit dem alten Schrank in den Keller... und DA müsste ich dringend mal aufräumen...
    Ein E-Boo ersetzt zwar kein echtes Buch,,, aber wäre für mich bestimmt eine Alternative.
    Liebe Grüße
    Marita

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  4. Hallo,
    ich hatte auch immer viele Bücher, aber irgendwann fing ich auch an, mich davon zu trennen, nachdem ich merkte, dass ich die doch nicht nochmals lese und irgendwann war der Platz ja auch begrenzt. Jetzt verkaufe ich meine Bücher gleich nach dem Lesen wieder bei dem Auktionshaus. Ich habe nur ein paar wenige Bücher aus div. Gründen behalten, es sind aber wirklich wenige. Ich kann da inzwischen sehr gut loslassen, denn so langsam neige ich auch eher zum Minimalismus. Aber für mich ist ein Buch immer noch ein Buch aus Papier, also auf E-Books/-Reader stehe ich so gar nicht, glaube derzeit auch nicht, dass es mal "meins" werden könnte!
    Und da ich bald umziehe, wird noch mehr ausgemistet, mal sehen, mit wie wenigen Kartons ich auskomme :-)
    Vielen Dank übrigens auch noch für deinen netten Kommentar, habe mich sehr gefreut.
    LG von Ann

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  5. Liebe Sara,
    Tausende von Bücher ist ja recht viel. Wir haben viele Bücher aber die stehen im Regal im Wohnzimmer, Esszimmer, Büro, und auch noch unten in der Rose Suite einige. Keine in Schachtel oder ähnliches.
    Viele haben wir gelesen aber ich möchte schon Zeit finden um richtig wieder lesen zu können. Je älter man wird, je mühsamer schaffen wir eben alles. Das Haus sauber halten, die Wäsche, kochen und einkaufen fragt schon sehr viel Zeit.
    Ganz liebe Grüsse,
    Mariette

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  6. Wir haben auch viele Bücher... und mein Mann DVDs und CD im knapp 5 stelligen Bereich. Ich versuche einfach keine mehr in Papier zu kaufen, weil ich nicht weiß, wohin damit. einen Krimi lese ich nicht zweimal. Am liebsten würde ich sie verleihen und nicht mehr zurück bekommen. Sachbücher, gibt es. Aber da habe ich auch schon vor dem Internet nicht viel reingeschaut. Ich frage liebe und lasse es mir erklären. Sachbücher veralten auch so schnell.
    Mit den Covern hast Du recht. Sowohl bei Büchern, als auch bei Musikalben. Die entscheiden definitiv über Kauf/Lese/Hörlust.
    LG Sunny

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  7. Ich trenne mich ruckzuck von Büchern und habe nur die im Schrank, die ich wirklich gern hab und in die ich immer wieder reinschaue, und das sind wahrlich nicht viele. Die anderen verkaufe ich bei ebay, spende sie Oxfam oder verkaufe sie auf dem Flohmarkt.
    LG
    Tinka

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  8. Liebe Sara,

    seitdem ich es kann, lese ich regelmäßig und viel, oft mehrere Bücher parallel. Lediglich als der Große geboren wurde, war es weniger, verständlicherweise.

    In letzter Zeit, als mir Bloggen nicht so viel Spaß machte, hatte ich trotzdem immer Freude am Lesen.

    Und natürlich rezensiere ich, langsam zwar, aber intensiv. Das ist auch ein Grund, warum ich fast nur Printexemplare lese, zumal ich keinen Reader besitze. Ich kann dann besser mit dem Buch "arbeiten".

    Meine Bücher stehen in zwei Regalen. Da in der Vergangenheit sehr viele hinzu gekommen sind, befinden sich einige momentan auf dem Teppich fein säuberlich aufgereiht. Sie warten auf ein neues Regal, das aber auf Grund des beabsichtigten Standortes unter einer Dachschräge noch gefunden werden muss.

    Von Büchern trenne ich mich nur schwer. Wenn ich es tue, dann kurzentschlossen und in einem Ruck. Besonders von günstig erstandenen Taschenbüchern aus der Neuzeit, denen man das Alter ansieht, kann ich mich schnell verabschieden, wenn sie mich nicht mehr interessieren. Wegschmeißen kam für mich früher zwar nicht in Frage, inzwischen darf dann schon mal etwas in die Papiertonne, was eh keiner mehr möchte.

    Alte Bücher an sich mag ich. Die Schrift (wie in der letzten Rezension) kann ich gut lesen, da die "Bibliothek" meiner Eltern einige Bücher beinhaltete, und schon als Jugendliche konnte ich mich im Lesen der Schrift üben. So kleine geistige Herausforderungen finde ich richtig gut.

    Nun habe ich einiges erzählt, so einen langen Beitrag habe ich ja ewig nicht geschrieben. Doch Bücherthemen lösen bei mir eben die Zunge bzw. die Finger.

    Fröhliche Grüße

    Anke

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  9. Liebe Sara,
    nervös macht mich die Bücherflut nicht, wir leben damit. Aber bitte nur in Maßen! Nur, was in die vorhandenen Regale passt und dann noch gut aussieht, darf bleiben. Da ich ständig neue Bücher kaufe, gehen auch ständig welche weg. Da bin ich ganz gnadenlos. Noch einmal lesen und überlegen, bringt mir das Behalten was und was empfinde ich überhaupt für dieses Buch? Bei Sachbüchern geht das anders, ist das Thema bei mir inzwischen so verinnerlicht, das ich das auch ohne Buch beherrsche -weg damit.
    E-Books wären für mich kein Ersatz, niemals nicht. Auch im Zug habe ich stets ein Taschenbuch dabei. Ich liebe das Anfassen, Blättern und den Geruch von Büchern. meistens jedenfalls, natürlich keine mit Kellermuff.
    Liebe Grüße
    Karen.

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  10. Liebe Sara,
    wenn ich alle meine Bücher aufbewahrt hätte, dann bräuchten wir vermutlich ein zusätzliches Haus :) Also ich verschenke die Bücher, die ich nicht (mehr) mag leichten Herzens. Normalerweise hebe ich nur die Bücher auf, die mir wirklich gefallen. Wenn ich ein Buch schon beim Lesen nicht gut finde, dann kann es durchaus vorkommen, dass ich es sofort ins Altpapier gebe. Ansonsten habe ich Bücher kistenweise verschenkt, z. B. an Bekannte, die diese gerne als Dekoration wollten, dann habe ich sie an den örtlichen Rotary-Club und die Bücherei gegeben. Derzeit schätze ich meinen Bestand auf ungefähr 1000 Bücher, es kann aber sein, dass ich mich da massiv täusche, denn gezählt habe ich sie nie. Tatsächlich möchte ich nur Bücher haben, die mich freuen, und die eine positive Energie für mich ausstrahlen. Meine Krimis, die ich vor Jahren gerne gelesen habe, habe ich z. B. komplett entsorgt, denn warum sollte ich solche Themen, wie sie in Krimis behandelt werden aufstellen und im Haus haben? Generell fällt es mir glücklicherweise leicht mich von Dingen zu trennen und ich bin nicht nur im Verleihen und auch im Verschenken der Bücher sehr großzügig. Kommt eines nicht zurück, denke ich mir, wenn es überhaupt auffällt, dass es wohl an anderer Stelle nötiger gebraucht wird als bei uns. Bücher in Kisten habe ich keine, nicht nur deswegen weil wir gar keinen Keller haben, sondern auch, weil ich solche nicht sichtbaren Bestände eher nicht schätze. E-Books habe ich versucht, aber die sind (noch) nichts für mich.
    Liebe Sara, ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende!
    Alles Liebe von Rena
    International Giveaway: Zatchels Bag as Thank-You for the Supporter of my Hobby
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Liebe Rena,
      da haben wir wohl eine Gemeinsamkeit ... mein Sohn meinte kürzlich, ich hätte in meinen Regalen auch ungefähr 1.000 Bücher. Früher waren es mehr. Doch belastete mich inzwischen die Menge der Bücher, so daß ich mich gezwungen sah, auch solche fortzugeben, die ich noch immer wichtig finde. Ich behelfe mir, indem ich einige wesentliche Zitate in eine Datenbank kopiere mitsamt Titel, Verlag, Erscheinungsjahr und sie dann fortgebe. Schließlich könnte ich diese Bücher auch ausleihen. Die Erfahrung lehrte jedoch, daß ich viele dieser Bücher schon seit Jahren nicht mehr gelesen habe. - Die meisten Bücher spende ich ebenfalls, einige, die sich noch "lohnen" gebe ich meiner Schwester Angie zum Verkaufen. Ich selbst verkaufe jedoch keine Bücher. Das wäre mir zuviel Aufwand. Außerdem sehe ich es mit Sachspenden wie mit Geldspenden .... dort, wohin ich Sachspenden wie Bücher gebe, werden sie weiterveräußert und davon haben Bedürftige noch etwas.
      Auch beim Verleihen sehe ich es so, denn Geben ist besser als Nehmen .... das ist ohnehin meine Devise.
      Meine Bücher sind zum Teil deshalb noch in Kisten, weil wir umgezogen waren und im neuen Wohnzimmer keine Bücher mehr beherbergen wollten. Denn die vielen bunten Buchrücken sind so unruhig, dabei können wir uns im Wohnzimmer nicht gut entspannen. Somit blieb eigentlich nur mein Zimmer und das ist mit 3 Bücherregalen ausgereizt. Doch die zwei, drei Kisten werden weichen, denn ich möchte meinen Bestand so reduzieren, daß diese 3 Bücherregale ausreichen.
      E-Books lesen würde ich wohl auch nicht, jedoch schätze ich an Ihnen, schnell die Stellen zu finden, die ich suche, was bei "normalen" Büchern mitunter dauert.
      Oh, Ihr habt keinen Keller .... das kann ich mir gar nicht vorstellen, obwohl wir im Keller auch nicht mehr viel aufbewahren. Aber unsere Waschmaschine steht bspw. im Keller, auch Wäsche wird dort gehängt ... und mein Mann hat seine Werkzeuge dort. Im Prinzip geht es mir aber wie Dir ... ich mag es nicht, wenn der Keller vollgestellt wäre und ich nicht wüßte, was sich wo genau befindet. Auch ich brauche alles immer im Blickfeld und finde es bedenklich, wenn Dinge in Vergessenheit geraten und diese dann womöglich nochmals, also doppelt, angeschafft werden ... was häufiger passiert, als man denkt. Unsere Bestände sind jedoch in Klarsichtkästen, so daß man auch von außen gleich sehen kann, was sich in den Kästen befindet. Optisch zwar nicht so schön, aber dafür stehen sie im Keller.

      Auch Dir ein wunderschönes Mai-Wochenende und liebe Grüße
      Sara

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