Mittwoch, 15. Oktober 2014

Der Traum vom Fliegen . . .



Huhu Ihr Lieben,

vor kurzem haben wir uns ein Drachen-Festival angesehen. Leider blieb der Wind fast ganz aus - deshalb lagern diese gewaltigen Exemplare am Boden. Ich habe solche allerdings bei früheren Veranstaltungen schon in der Luft gesehen. Nur an diesem Tag stiegen nur die handlicheren Exemplare auf.
Am lustigsten war seinerzeit die Dixie-Toilette als Drachen. Aus der Entfernung schaute der Drachen wie eben diese Toilette aus, doch als wir näher kamen (in Travemünde am Strand war es), hob die vermeintliche Toilette vor unserer Nase ab. ;-)






Ob Drachen, Drachenflieger, Ballons .... in allem steckt immer ein kleines bißchen vom uralten Menschheitstraum vom Fliegen.
Ach wenn der Mensch es doch den Vögeln gleichtun könnte . . .



Übrigens flog ein solcher kürzlich ganz dicht über unseren Garten hinweg, doch bis ich die Kamera holen konnte, war er nur noch ganz klein von weitem zu sehen. So schade!

Zum Glück ist es so kalt noch nicht, sonst hätte ich hier ein passendes Lied einfügen können ;-) in dem der Mensch sich wünscht, auf die Berge fliegen zu können . . .


Ich selbst habe den Traum vom Fliegen nicht, mich würde es eher gruseln, da oben festzuhängen. ;-)

Und wer denkt da nicht an seinen ersten Kindheits-Drachen, selbstgebastelt aus Drachenpapier?


Das Ganze fand an dieser Location statt und auf dem folgenden Foto ist rechts der Bunker mit Aussichtsplattform zu sehen, von dem aus man einen schönen Blick bis weit in die Stadt hat.


Das Gelände ist auch so sehr sehenswert und ganz nett zu bewandern. Teilweise geht es hier sehr hügelig zu - wen dies näher interessiert, folge bitte diesem Link:

Vom Steinbruch vor der Stadt zum städtischen Naherholungsgebiet




Für ansprechende Sitzmöglichkeiten ist ausreichend gesorgt.






Und so viele hohe und oft sehr alte Bäume - sogar noch im schönsten grünen Blättergewand



Fast schon ein Stilleben - diese alte Tasche zu Füßen des alten Baumes ...
Welche Geschichte sie wohl zu erzählen hätte ??



An der Kirche - gar nicht weit weg von dort - hat mich der rote Wein am alten Gemäuer fasziniert. In Wikipedia ist eine Winteransicht dieser Kirche zu sehen; man könnte fast meinen, der Wein existierte auf dem Bild dort nicht ... doch gar nicht sehr lange, dann wird es hier wiederum so aussehen . . .



So malerisch - diese herbstlichen Ansichten . . .



Und Zuhause wurde dann mit Herbstlaub dekoriert ... wie hier im Regal  mit en Blättern des Tulpenbaumes.


Noch schöne sonnige Oktobertage wünsche ich Euch und seid herzlich gegrüßt
Eure


Kommentare:

  1. Guten Morgen liebeSara,
    was für ein herrlicher Post! Da Drachenfest war sicher wunderschön!
    Danke für die wunderschönen Bilder von der Gegend daherum, herrliche Eindrücke! Da könnte ich mich auch stundenlang aufhalten...Natur, ein wenig verwunschen und einladend zum träumen :O)
    Ich wünsche Dir einen wunderschönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  2. Liebe Sara,

    das ist ein einmaliges Erlebnis. Es schenkt nachhaltige Freude.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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  3. Liebe Sara,
    daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Leisten zusammen bauern, Drachenpapier und ein "Gesicht" drauf kleben. Der "Schwanz" bekam Grasbüschel angebunden. Dann ging es hinaus. Die Drachen von meinem Sohn sahen schon ganz anders aus und diese sind noch mal eine Klasse für sich. Herrlich, der wilde Wein an der Kirche. Richtig verwunschen.
    LG Ursula

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  4. Gemäht sind die Felder, der Stoppelwind weht
    hoch droben in Lüften mein Drache nun steht,
    die Rippen von Holze, der Leib von Papier;
    zwei Ohren, ein Schwänzlein sind all seine Zier.
    Und ich denk: So drauf liegen im sonnigen Strahl -
    Ach, wer doch das könnte, nur ein einziges Mal!

    Da kuckt' ich dem Storch in das Sommernest dort:
    Guten Morgen, Frau Storchen, geht die Reise bald fort?
    Ich blickt' in die Häuser zum Schornstein hinein:
    Papachen, Mamachen, wie seid ihr so klein!
    Tief unter mir säh' ich Fluss, Hügel und Tal -
    Ach, wer doch das könnte, nur ein einziges Mal!

    Und droben, gehoben auf schwindelnder Bahn,
    da fasst' ich die Wolken, die segelnden, an;
    ich liess' mich besuchen von Schwalben und Krähn
    und könnte die Lerchen, die singenden, sehn,
    die Englein belauscht' ich im himmlischen Saal -
    Ach, wer doch das könnte, nur ein einziges Mal!

    - Victor Blüthgen 1844-1920, deutscher Dichter und Schriftsteller -

    Lang ist es her, dass ich das in der Schule gelernt habe, aber sehe ich einen Drachen am Himmel, geht es mir immer durch den Kopf ;-)

    Herbstliche Grüße Maike/ eule

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    1. Hach wie schön, liebe Maike! :-) Du glaubst gar nicht, wie ich mich über diesen, Deinen Kommentar freue!
      Mir gehts ähnlich mit den Stoppelfeldern ... Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt ... Johann Gaudenz Frhr. v. Salis-Seewis "Herbstlied" 1782 .... ach, wie habe ich das gern gehabt, gehört, gesungen ....

      Viele liebe Grüße
      Sara

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