Samstag, 28. September 2013

Ein gutes Leben - Anno 1930 ~~~




Es war einmal ein nicht mehr ganz so junges Liebespaar. Viele von Euch kennen doch sicherlich den Film "Brücken am Fluss" (Bridges of Madison County) mit Meryl Streep und Clint Eastwood ... ein schöner Film über ein alterndes Liebespaar, wenngleich Francesca Johnson eine verheiratete Frau war, anders als Helen, von der hier gleich die Rede sein wird. Scott, ihr 20 Jahre älterer Liebster dagegen war ein verheirateter Mann. Doch die beiden verliebten sich und er hatte Ideen von einem "guten" Leben, das er mit  Ehefrau und Kindern im Anhang nicht zu verwirklichen sah. So trennte er sich, um mit Helen ein neues - einfaches - Leben zu beginnen . . .





hier eine Auswahl meiner Bücher ... es fehlt u.a. noch "Ein Leben gegen den Strom" und "Ein anderer Weg" - das Gewissen eines Radikalen von Scott Nearing - die Bücher sind noch in Umzugskartons verpackt ...

Irmi vom Neckarstrand schrieb gerade über Scott und Helen Nearing, über ein besseres, einfacheres Leben . . .  und dieses Thema muß ich einfach hier einmal aufgreifen. Schließlich waren die Bücher der Nearings für mich Ende der 70er Jahre auch so etwas wie eine "Bibel" und ihr Gedankengut faszinierte und inspirierte uns damals nachhaltig . . .

Und uns allen geht es wohl mehr oder weniger so, daß wir uns so manches Mal nach einem "einfachen", besseren Leben sehnen. Vielleicht auch immer dann, wenn uns mal wieder alles "über den Kopf wächst", das Wasser sprichwörtlich zum Hals steht, alles einmal wieder zuviel wird und wir uns nach dem Sinn unseres Lebens im Kontext der heutigen modernen Zeit fragen . . .

So manche misten dann ihre Habseligkeiten aus, das lese ich immer wieder einmal in Euren Blogs, um dann - nach nicht allzu langer Zeit - doch wieder so einige Dinge neu anzuschaffen. Das Fleisch ist eben schwach, wie es so schön heißt ...


Die beiden Nearings, um die sich Irmis Thema dreht, waren Pazifisten und Vorreiter der Öko-Bewegung. Ihre Geschichte spielt in Amerika zur Zeit der "Großen Depression" und hat damit allerdings auch einen ganz überlebens-praktischen Hintergrund! (Den viele nicht sehen wollten bei deren teils so romantisch geschriebenen Büchern...) Scott war Professor und wurde wegen seines Einsatzes gegen Kinderarbeit vom Dienst suspendiert. Erst viele Jahre später - im hohen Alter - erhielt er wieder offizielle Anerkennung.

Damals - in den 70er/80er Jahren habe ich mich mit ihren Büchern, die zu der Zeit sehr angesagt waren, auseinandergesetzt und fand die Idee auch sehr faszinierend, ein "einfaches" Leben auf dem Lande zu leben.

So machten wir uns auch schon bald auf und kauften ein großes Anwesen auf dem Land, um dort als Selbstversorger uns einem einfachen guten Leben zu widmen. Doch unsere Rechnung ging leider nicht auf! Denn wir sahen - jung wie wir noch waren  -  nur die schönen Beschreibungen des Landlebens, das sich in der Realität als echte Härte entpuppte. Nicht nur das - mit zwei kleinen Kindern, die wir damals erst hatten und einem Erwerbsjob in der nächsten Stadt (ja ja, ein gutes Landleben will schließlich auch finanziert werden, wenn man nicht gerade von Haus aus Millionär ist!) blieben bestenfalls die Wochenenden, wenn überhaupt, denn schon damals mußten alte Eltern betreut werden, für die über mehrere Kilometer wöchentlich das Auto seine Dienste tat.

So war an ein Selbstversorger-Leben im Sinne der Nearings kaum zu denken, denn jeder, der einmal selbst Gemüse und Obst für den Eigenbedarf angebaut hat, das auch gut gelingen soll, weiß, daß man es kaum aus den Augen lassen kann. Tag für Tag bedeutet dies viel Arbeit mit Gießen, Unkraut rupfen, Boden auflockern (und nichts mit "Gärtnern für Faule" und Mulchen ... auch das macht Arbeit und nicht immer funktioniert es mit dem Mulchen auch wirklich gut!)  Außerdem braucht man für große Anwesen Maschinen, die viel Geld kosten ... denn reine  Handarbeit würde man weder körperlich noch im zeitlichen Rahmen bewältigen . . .





Wer in dieses Leben einmal einen kleinen Einblick bekommen möchte, tut gut daran, in den Blog von Frau Hofgeschnatter (die leider inzwischen noch jung mit nur 49 Jahren verstorben ist!) zu schauen! Ich habe dort immer gern gelesen, aber ihr Leben kam mir immer sehr  hart vor. Einem Erwerbsjob nachgehen, viele Tiere halten, schwerer Landarbeit zusätzlich nachgehen, oft keinen Feierabend haben, denn die Tiere müssen gefüttert werden und zahlreiche andere Aufgaben warteten da noch ... ein ewiger Berg an Aufgaben und nie ein Ende in Sicht .... mag es zunächst auch Spaß machen, aber irgendwann kehrt vielleicht doch Müdigkeit ein . . .

So sehe ich es heute eher als romantische Träumerei, das was wir uns in jungen Jahren  noch als Realität vorstellen konnten. Doch inzwischen weiß ich, daß ich zumindest nicht mehr ohne Wasch- und Spülmaschine leben möchte! Nicht ohne Kleidung, die mir gefällt und die ich bitte nicht selbst nähen möchte! Auch sind mir meine Zähne wichtig. Ich hätte keine große Lust, mit unschönen Zähnen (was ja auch eine Gesundheitsgefährdung darstellt) herumlaufen zu müssen. All das kostet jedoch relativ viel Geld, das - neben einem Selbstversorger-Dasein erst einmal verdient werden will! Neben manchem anderen, was der Mensch noch so braucht ...

Nun kann man - frei nach den Nearings sagen - wer gesund bleiben will, verzichtet fortan auf jegliche Süßigkeit, auf Kuchen - eben alles, was Zucker und Weißmehl enthält. Denn so lebten die Nearings nach eigenen Angaben. Dennoch wäre die Garantie nicht gegeben, daß man ein einwandfreies Gebiß behält. Es kommt schließlich einmal auf die Vererbung an und zum anderen auf die ersten prägenden Jahre und womit wir damals ernährt wurden!

Genußmittel im heutigen Sinne wären absolut tabu - nach den Maßstäben der Nearings ... aus gesundheitlichen Gründen, denn die Folgekosten belasten zu sehr das Budget und man muß sich schließlich seine körperliche Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhalten. Mit Kuchen, Zucker und Weißmehl sowie der modernen Zivilisationskost von heute gelingt dies erwiesenermaßen nicht.

Eine von Helen Nearings Maximen war, daß das Zubereiten der Nahrung nicht nicht länger als das Aufessen dauern sollte . . . 

Das nächste Bild zeigt Mutti und Angie im  Ikea-Restaurant . . .
Mutti hat bereits ein hohes Alter - aber die Nearings schienen in dem "jugendlichen Alter" von Mutti noch topfit zu sein, hatten scheinbar noch keine Augen- oder Rückenprobleme und den Rollator brauchten sie mit 80 oder 90 schon gar nicht! - Sie waren - wie es nach den Büchern den Anschein hat - auch in dem  hohen Alter noch so rüstig, daß sie ihr Land mit ihrer eigenen Hände Kraft als Selbstversorger bestellen konnten. All dies ist auf ihre Haltung zum Leben, gute Gedanken, gute Taten, wie auch ihre gesunde vegetarische Ernährung (unter Verzicht von Zucker, Auszugsmehlen sowie Milchprodukten!) und beständig körperlich (und geistig) im positiven Sinne tätige Lebensweise zurückzuführen.

Sie konnten - in den Augen Anderer, wie Nachbarn - auch sehr pedantisch und "kleinkariert" sein - so waren sie überzeugt, daß Werkzeuge Sorgfalt und Respekt verdienen und säuberten auch ihre Gartengeräte stets nach jedem Benutzen, sortierten alles immer recht ordentlich fort, um es anderentags erneut in die Hand zu nehmen. Wer von uns modernen Menschen von heute schafft das schon immer so hunderprozentig?? Doch schon zu Nearing's Zeit fanden Nachbarn derartiges Verhalten übertrieben . . .

So werden wir wohl damit leben müssen, eventuell so alt wie die Nearings, aber leider nicht mehr bei bester Gesundheit zu sein, da wir uns inkonsequenterweise nicht so strikt und beständig an eine natürliche Ernährung und Lebensweise gehalten haben!


Zum "guten" Leben gehört lt. Nearings auch, grundsätzlich auf Überflüssiges zu verzichten - also alles, was nicht zum unmittelbaren Leben gehört . . . denn das ist auf Dauer unser sicherer Tod . . . und auch die damit zusammenhängende beständige Beschaffung, für die wir uns schließlich als Arbeitssklaven teuer verkaufen müssen . . . die uns letztendlich unsere eigentliche Lebensqualität kostet, nämlich Zeit, Muße, genügend Bewegung, Freiräume, unsere seelische, letztendlich auch die körperliche Gesundheit.

Und um wie vieles gesünder ist die natürliche Bewegung, draußen an der frischen Luft im Kontext mit sinnvollen Tätigkeiten, für die diese Bewegungen gemacht sind??? Anstatt in teuren Fitness-Centern in einer sterilen Atmosphäre, in die kein Sonnenlicht von außen dringt, unser bißchen Freizeit zu verbringen!





Idealistische Theorien gibt es viele und auch vermeintliche Ideale, doch wenn man hinter die Kulissen schaut, sieht vieles oftmals ganz anders aus.

Wenn ich ein Buch schreibe, werde ich möglicherweise alles, was nicht in den Rahmen passt, weglassen.
Ihr kennt das schließlich auch aus den Blogs. Einige lassen jegliche kritische Themen fort, weil sie mit nur einem - schönen - Thema erfolgreich sein wollen. Das heißt nicht, daß diese Blogger sich nicht im realen Leben auch damit befassen, nur im Blog soll all das nicht zum Ausdruck kommen, weil sie mit ihrem Blog ein anderes Ziel verfolgen.

Und so mag es auch bei den Nearings und ihren Büchern gewesen sein. Oder glaubt Ihr, daß Scott oder Helen jemals ein Stück Kuchen oder Schokolade, das sie - vielleicht - heimlich - gegessen haben, in ihren Büchern erwähnt hätten??? Das hätte schließlich nicht ins Konzept gepasst! Und ihre Sache unglaubwürdig gemacht! ;-) Im Bilderbuch vom guten Leben wird dann auch einmal ein Bild von einer Akupunktur-Behandlung in China gezeigt . . . jedoch wurden Krankheiten der beiden niemals in den Büchern erwähnt - nur soviel, daß sie kaum einmal krank waren, über all die Jahre hinweg . . .

Also, meine lieben Mädels, paßt gut auf Eure Männer auf .... wenn ältere Herren so in die Jahre kommen, wer weiß, welches Gedankengut in Bezug auf schönes und "einfaches" Leben da in deren des Zivilisationsdaseins müden Köpfen aufkommen mag . . . und wenn die JUNGE Dame, die das abdeckt, dann auch nicht weit ist . . . ;-)

Die Bilder von unserem früheren Hof sind übrigens mit einem einfachen Diascanner gescannte Dias - daher darf man von ihnen keine Wunder erwarten. Ich finde aber in Anbetracht ihres Alters dürfen sie auch ruhig so aussehen! Shabby halt . . . ;-) :-)

Mein Fazit aus der Beschäftigung mit diesem Thema ist dennoch . . . auch heute kann man ein gutes Leben - im Rahmen unserer heutigen Möglichkeiten - leben, wenn man bewußt lebt, gute Gedanken hegt und Gutes tut, sich um andere Menschen kümmert, sozial aktiv wird und darauf achtet, wie man sich ernährt (ich erinnere da nur an die Massentierhaltung mit den Billig-Produkten!) . . . Vor allem sitzen wir alle viel zu viel! Und viele schlemmen zu viel! Bei unserer sitzenden Lebensweise verbrauchen wir nur einen Bruchteil dessen und wundern uns hinterher, wenn sich zahlreiche Zipperlein einstellen ... wovon Rheuma noch das "Harmloseste" ist.

Nicht jeder kann ein Eigenheim bewohnen - zumindest was unser Land betrifft. Hier wird die Fläche in Relation zu den Einwohnern knapp.
Ca. 38 % (oder Statistisches Bundesamt) bewohnen hierzulande Eigenheime, dazu kommen die, die ein Haus nur gemietet haben und ein paar Schrebergärten. So kann leider nicht jeder über einen "eigenen" Garten verfügen, um den Nearings in dieser Hinsicht nachzueifern.
Und Grundstücke gar in Größe einer Farm sind kaum mehr für Normalsterbliche zu bekommen. - Auch sind die Immobilien-Preise heute bei weitem höher als zu Nearing's Zeiten im weitläufigen Amerika (300 Dollar in bar und 800 Dollar als Hypothek für eine alte Farm!) Und eine Ahornsirup-Produktion läßt sich in unserem Land auch nicht verwirklichen . . . alternativ könnte man sich als Imker versuchen, um auf Zusatzeinnahmen zu kommen. Aber ob diese eine zusätzliche Erwerbstätigkeit entbehrlich machte, wäre eine andere Frage . . .

- Nebenbei gesagt, kamen die Nearings aus wohlhabendem  Hause und reisten häufig in der unwirtlicheren Hälfte des Jahres - das sind Dinge, die sich jemand, der lediglich "aussteigen" will, aber nicht über die finanziellen Mittel verfügt, niemals würde leisten können, vor allem, wenn er für dieses Landleben noch seine Erwerbsarbeit aufgeben würde!

Bitte also nie die Realitäten aus den Augen verlieren, auch wenn ein Buchautor noch so hingebungsvoll romantisch und überzeugend schreibt! Alles hat zwei Seiten im Leben - die andere Seite ist nur oft unter dem Schöngeschreibe verborgen! Davon darf man sich niemals verwirren lassen, denn es sind NUR Menschen, die bestimmte Ziele verfolgen ... womit ich aber das GUTE LEBEN der Nearings auf keinen Fall verunglimpfen will - im Gegenteil können wir alle uns vermutlich eine große Scheibe von dem, wie beide gelebt haben, abschneiden! Auch heute noch oder GERADE heute!

Nun wünsche ich Euch den für Euch eigenen Weg zur Erkenntnis, was Ihr wirklich braucht und was für Euch ein wirklich GUTES LEBEN ausmacht . . . sicher will das gut überlegt sein, denn es kommt ja nicht nur auf heute oder morgen sondern  auf das Leben als Ganzes an . . . und es spielt außerdem eine nicht zu unterschätzende Rolle, ob man Kinder hat oder nur zu Zweit oder allein ist!



Von Herzen
und mit den besten Wünschen für ein wundervolles sonniges Herbst-Wochenende
Eure





Kommentare:

  1. "Auch wenn sie sich nicht unbedingt berufen fühlten, nur Wasser und Kräuteraufgüsse zu trinken, auf Salz, Zucker, Kaffee, Tee, Eier, Milchprodukte und etwas Alkohol zu verzichten" das haben die Nearings immer wieder gesagt, liebe Sara.
    In unsserem Dorf wohnt ein Bauer, der das einfach Leben praktiziert. Die Kinder sind hoch intelligient, wurden und werden aber von den Mitschülern gemoppt, weil sie nach Landleben riechen. Es gibt sie auch heute noch, die Aussteiger, die auf viele Dinge verzichten, die das Leben leichter machen.Sie leben ohne Fernseher, ohne Mikrowelle und sogar ohne Elektroherd. Habe ich mit eigenen Augen gesehen, weil ich dort meine Kartoffeln und das Gemüse hole.
    LG Irmi

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    1. Liebe Irmi,
      dann muß ich andere Ausgaben haben, und auch in dem alten Zeitungsartikel steht es so "Kaffee, Fleisch und Alkohol sind tabu" und ebenso waren es Fabrikzucker, selbst Milch, da lt. Helen Nearing ein Erwachsener abgestillt sein sollte!
      Wie hätte es auch mit der vollen Gesundheit gehen sollen, wenn sie dauernd diese Dinge zu sich genommen hätten?? Dann hält man ein so hartes Programm kaum bis an die 100 Jahre durch.

      Vielleicht war es so gemeint, daß sie sich nicht berufen fühlen, andere über diese Dinge zu belehren? Und damit haben sie ja schließlich recht. Denn jeder muß seine Erfahrungen selber machen ...

      Ja, heutzutage hätte man es schwer, so zu leben, es sei denn, man ist sehr wohlhabend und zieht sich zurück.
      Und klar, warum soll man heute nicht ohne Fernseher leben oder Mikrowelle (auch wir haben keine!) Und der Fernseher steht jetzt zwar da, aber wir haben sehr viele Jahre lang ganz ohne gelebt. Ich selbst schaue ohnehin nicht TV, nur mein Mann. Aber wir könnten das Gerät auch jederzeit wegstellen,dann wäre es auch o.k.

      Nur ganz ohne Kapital kann man so wohl kaum noch leben ... da gilt eben doch nicht (mehr!), was Nearings damals vertraten. Das Land ist heute teuer. Und man braucht einen Grundstück an regelmäßigem Einkommen. Sicher kann man mieten, doch da kann nicht jeder machen was er will und nicht jedes Grundstück eignet sich zum Selbstversorgerdasein.

      Dennoch finde ich es natürlich gut, wer das so umsetzen kann. Manche wandern dafür aus, weil hier die Möglichkeiten denn doch inzwischen sehr begrenzt sind.
      Hoffen wir, daß die Zeiten sich auch einmal wieder ändern ... so daß jedem, der es möchte und braucht, ein Stück Land gegeben sei . . .

      Alles Liebe
      Sara

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  2. Liebe Sara,

    dein Text ist gut.
    Ich sage meine Meinung nur, wenn es unbedingt notwendig ist.
    Wenn man von der Mehrheit abweichende Meinungen vertritt, wird man gesteinigt.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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    1. Liebe Elisabeth,
      das sehe ich nicht so! Denn wenn jeder sich vornherum einer gängigen Meinung anschließt, kann sich schließlich nichts verändern und zum Positiven wenden, nicht wahr!

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Liebe Sara,

      man kann die Welt verändern, und zwar durch Taten.
      Und genau das fehlt heute.
      Es wird geredet und geredet, aber nicht gehandelt.

      Ich schließe mich nie gängigen Meinungen an..
      Schweigen heißt nicht Zustimmen.

      Sonnige Grüße
      Elisabeth

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    3. Das sind so wahre Worte, liebe Elisabeth! Es wird einfach nur geredet und nicht gehandelt! Das mag ich auch nicht am TV und deshalb gucke ich grundsätzlich mit sehr seltenen Ausnahmen kein Fernsehen!
      Ja - und da hast Du natürlich recht, Schweigen bedeutet nicht Zustimmen!

      Herzliche Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara,
    Ich bin ein bescheidener Mensch, muß nicht alles und jeden Schnickschnack haben. Esse viel Obst und Gemüse und relativ wenig Fleisch, Wurst überhaupt nicht mehr. Aber ich möchte nicht auf meine Rhabarberkuchen im Frühjahr und meinen Pflaumenkuchen und Apfelkuchen im Herbst verzichten. Ja, ich nasche auch ab und zu mal Schokolade. Ich rauche nicht und trinke nicht, ab und an mal ein Glas Wein. Ich Bin gegen Massentierhaltung, gegen Tierversuche und all den Chemiekram der zur Schönheitspflege angeboten wird. Ich weiß auch nicht, ob man unbedingt eine Mikrowelle, eine Spülmaschine und einen Wäschetrockner braucht, alles sind Energiefresser. Klar gibt es Menschen die so leben wollen wie gerade aus dem Erdloch gekrochen. Aber ob die gesünder sind sei dahingestellt. Ich bin aber auch dafür, daß die Menschen mal nachdenken sollten, ob sie alles das brauchen was sie so kaufen. Beim Einkaufen schaue ich gerne in die Wagen der anderen was die so einladen. Da kann ich manchmal nur den Kopf schütteln was manche so essen und trinken, Gedankenlosigkeit?? Faulheit selber was zuzubereiten?? Aber das muß jeder für sich entscheiden.
    Du hast Dir viel Mühe gemacht mit dem langen Post, aber regt zum Nachdenken an.

    Liebe Grüße
    Brigitte

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