Mittwoch, 19. Dezember 2012

Post - DAS muß ich mal loswerden . . .


Wie Ihr seht, findet nun endlich auch mein Gewächshaus gebührend Platz. Ich hab' es in dem Zink-Silbergrau belassen, denn so gefiel es mir auch ganz gut.

. . . doch zu Anfang erstmal was Nettes . . .  diese 3 Weihnachtskerle fand ich auf einem Sperrmüll.  Sie mußten einfach mit - der rechte weist leider einen Riss auf, aber der läßt sich sicherlich mit einer Masse verfüllen und restaurieren. Meine Schwester Angie ist in der Hinsicht überaus begabt! Eine Weile werde ich diese Anhänger behalten, aber sicher nicht dauerhaft. Denn das macht mir die Schränke zu voll. Ich liebe da auch die Abwechslung. Nur wenige Dinge behalte ich für sehr lange Zeit oder für immer. Dazu gehören Andenken, die mir etwas besonderes bedeuten, wie bspw. diese alte Kaffeemühle meiner Großmutter, die ja auch noch funktionstüchtig ist und bei uns noch ihren Dienst tut.
Da ich jedoch wenig neu kaufe sondern viele gebrauchte Sachen erwerbe, mache ich mir deswegen kein schlechtes Gewissen, denn damit tut man - nebenbeigesagt - noch etwas für einen guten Zweck. In den Brockis kommen die Einnahmen sozialen Einrichtungen zugute. Das kann man wie eine reine Geldspende betrachten. Und spenden soll man ja sowieso . . .

Aber nun zu meinem eigentlichen Thema heute - ein wirklicher Aufreger! Ich mußte einige Päckchen aufgeben. Derzeit bilden sich ja lange Schlangen in den Postämtern . . . Und Postamt kann man ja gar nicht mehr sagen, denn die Post hat - wenn schon - dann nur noch Filialen, die sich meist noch in irgendwelchen Kiosken, Supermärkten oder ähnlichen Etabilssements befinden.  
Und ob Ihr's glaubt oder nicht, ich kenne sogar noch die Zeit, als das schon mal so ähnlich war. Damals war die Post  manchmal auch im Hinterzimmer einer Wohnung untergebracht. In unserem Stadtteil gab es damals noch gar keine Post und so mußte man bis ins nächste Dorf zu Fuß laufen. Denn motorisiert waren wir damals auch noch nicht. Zu der Zeit empfand man das durchaus als Übergangslösung und nicht als dauerhaftes bzw. erstrebenswertes Optimum! Man wußte, es wird eines Tages eine richtig schöne Post mit viel Platz geben. Das kam dann auch so. Viele viele Jahre waren die Postämter unserer Stadt angenehm, man mußte nicht dicht gedrängt in engen Räumlichkeiten stehen und hatte es nicht mit überaus genervten Postbeamten zu tun. Nun - alles Schnee von gestern . . .
Inzwischen hat sich das Blatt gewendet, denn es ist wiederum eine Zeit angebrochen, in der die Post quasi im Hinterzimmer (wenn auch heute eher im Kiosk o.ä.) stationiert ist. Dort wird nicht nur DIE Arbeit geleistet, die die Postbeamten früher zu tun hatten sondern nebenher noch Lottoscheine angenommen, Waren verkauft und dergleichen mehr. Eine x-fach-Belastung sondergleichen! Diese dauer-genervten Post-Verkäufer-/-innen kann ich sehr gut verstehen!

Seit 2009 ist die Post dabei, fast 500 eigene Filialen zu schließen. Und seit den 90er wurden überhaupt auch schon 7 000 Filialen geschlossen ... Die Situation in unserer Stadt empfinde ich teilweise als extrem! Auch für die Beschäftigten dort!!!

Und ich frag' mich ob das brandschutzrechtlich überhaupt erlaubt ist, wenn auf so engem Raum wie in diesem Kiosk Hunderte Pakete lagern und die Kunden sich dicht bei dicht drängen???


Vor allem - was mich daran so stört: Sparkurs nennt man das! Glaubt Ihr das??? ;-)
Das ist wie in allen Bereichen der Wirtschaft - es wird eingespart, wo es nur geht und das Geld streichen einige Wenige ein! Auf Kosten der Allgemeinheit! Dagegen sollten wir uns wehren! 
Überzeugt Euch einfach selbst von diesen Schönreden . . .  
Ich sage nur: Maximaler Gewinn bei minimalem Einsatz - ein bekannter Satz aus BWL-Vorlesungen!;-) Das Ganze nennt sich dann "Ökonomisches Prinzip". ;-)


Und eben dafür finde ich, sind unsere Blogs prima geeignet! Wir werden gelesen und können etwas bewegen, wenn wir es wirklich wollen. 

Und an dieser Stelle verweise ich gern auch auf Margits aktuellen Beitrag bezüglich des "Hochleistungsbloggens", wie sie es nennt.  Verständlich, wenn Leute über ihren Blog Geld verdienen wollen. Das ist legitim und das soll niemand in Abrede stellen. Manche haben es auch nötig, als Hartz IV-Empfänger - denn Bloggen kann zu einer Einnahmequelle führen, bei der man so gut wie kein Kapital investieren muß. Kann ... in den meisten Fällen geht diese Rechnung allerdings mangels betriebswirtschaftlicher Kenntnisse kaum auf. Nicht ohne Grund sind die Erfolgreichsten in dieser Branche meistens ehemalige Absolventinnen der BWL und ähnlichen Studiengängen! Von nichts kommt eben meist nichts . . .

Natürlich kann man auch lediglich an Ruhm und Ehre oder an einem öffentlichen Bekanntheitsgrad interessiert sein, gänzlich ohne finanzielle Interessen. Ich persönlich fände das zwar dumm, denn für all seine Mühen sollte man auch geldwert entlohnt werden, wenn man sich schon ins Licht der Öffentlichkeit stellt.
Was mich betrifft, würde ich mich nie billig an irgendein Magazin oder gar ans TV verkaufen. Ich spreche da aus Erfahrung und weiß, das das TV ganz gut bezahlen kann . . . kann . . .

Und da muß ich Margit ganz recht geben, diese Anfragen in letzter Zeit von allen möglichen Firmen und sogar Print-on-Demand-Verlagen nerven so allmählich. Das sind alles Angebote, von denen lediglich diese Firmen profitieren, nicht aber der Blogger selbst. Und was soll ich mit einem Buch als Geschenk oder einer Backform? Dinge, die ich mir selbst kaufen könnte, aber gar nicht brauche?? ;-) Im Gegenzug aber Stunden Arbeit leisten soll? Kein gerechter Tausch! Oder?!
Im Verlagsrecht sollte man schon gut bewandert sein, sonst kommt man bestenfalls mit Plus-minus-Null bei der ganzen Geschichte heraus. 

Doch so weit wollte ich gar nicht abschweifen - es geht mir vielmehr darum, daß ein Blog ein öffentliches Sprach- und sogar Machtinstrument ist. Man sollte es nutzen, um auch politische Dinge zu bewegen, gesellschaftlich etwas zu verändern. Denn diese Möglichkeit haben wir hier! Und ich zumindest werde immer wieder auch kritische und unangenehme Themen anschneiden. Wer zu empfindlich ist, sich mit dem aktuellen gesellschaftspolitischen Geschehen zu befassen, ist schließlich nicht gezwungen diese Zeilen zu lesen. Das sehe ich überhaupt nicht so eng.

Doch nun wieder zu angenehmen Themen und die zart Besaiteten unter Euch lesen eben ganz einfach hier weiter . . .  

Diese Rose schenkte ich meinem Mann für all seine Mühe und Arbeit, die er mit unserem Umzug bzw. meinen Sonderwünschen hatte.


Eine zweite fand ich farblich auch so schön, daß ich dieses Gegenstück gleich für mich mitnahm.
Nun stehen diese Töpfe schon eine Weile im Wohnzimmer. Ich wage es kaum, die Rosen ins Freie zu stellen. Andererseits lassen sie jetzt Blätter fallen und wirken teilweise angetrocknet, obwohl ich sie gieße. Vielleicht kann mir da jemand von Euch raten?
Können die Rosen dennoch jetzt noch ins Freiland und muß ich dann die Blüten abschneiden? Anhäufeln oder abdecken ist selbstverständlich!






Heute ist es schon spät. Ich war wieder den ganzen Tag unterwegs, zu Therapien mit Mutti, Einkäufe und Besorgungen erledigen. Als ich dann daheim war, telefonierte ich noch mit meinem Sohn und schrieb dazwischen diesen Post. Jetzt ist es spät geworden und für mich Zubettgehzeit. Eure Blogs besuche ich dann wieder morgen.

Herzliche Grüße und bis ganz bald
Eure

Kommentare:

  1. Hallo liebe Sara,
    danke für den Beitrag.
    Was die Rosen betrifft...du kannst sie noch nach draußen auspflanzen...Gut mit Wasser versorgen und anhäufeln....Rosen sind normalerweise Winterfest.....was aber wichtig ist, sie richtig gießen, bevor der Frost kommt, sonnst vertrocknen sie!!!
    Ich wünsche dir einen schönen und ruhigen Tag und liebe Grüße
    Gabi

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  2. Also zu Deinem Röschen möchte ich Dir gerade das Gegenteil raten, zu dem was Gabi schrieb. Denn ich vermute es ist eine kleine Topfrose aus dem Blumengeschäft oder Supermarkt ...
    Diese armen Pflänzchen werden gerade jetzt ja sehr gern angeboten. Oftmals haben sie Frost- oder Trockenschäden und kommen so gar nicht gut im Zimmer klar. Da sie aus dem Hochleistungsgewächshaus kommen, sind sie im Moment auch nicht für das Winterwetter geeignet und müssen nun plötzlich ohne Dünger überleben. Meist kommt dann auch bald Pilz- oder Schädlingsbefall. Jahrelange Erfahrungen haben bei uns dazu geführt, dass solche Wintergeschenke möglichst kühl, hell und leicht feucht am Besten stehen. An milden Wintertagen, wenn der Schock nicht zu groß ist, stellen wir sie auch an einen geschützten Platz draußen vor die Tür. So haben die beiden weißen Röschen, die meine Mutter zum Tode meiner Großmutter Anfang Januar 2011 von den Nachbarn bekam den Winter einigermaßen überstanden. Im Mai haben wir sie dann in den Garten gepflanzt. Doch sie sind generell wesentlich empfindlicher als übliche Gartenrosen. Und eine der beiden Weißen ist trotz reichlich Winterschutz im Winter 2011/2012 verfroren ...
    LG Silke

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    1. Danke, liebe Silke!
      Ich mußte die Röschen vor die Tür unter den Carport stellen. Da ist es sehr geschützt. Drinnen ist es überall zu warm bei uns, da geht das leider nicht mehr. Wenn's natürlich viel kälter wird, dann müßte ich sie vorübergehend wieder ins Haus holen. So kann ich nur hoffen ... aber drinnen gehen sie mir ein und werfen alle Blätter ab. Ein Gärtner sagte mir auch, die Pflanzen "denken" nach 1 Woche drinnen, es wäre Frühling ...
      Ich glaube aber, daß weisse Rosen generell empfindlicher sind, wie überhaupt viele Weißblütige und auch panaschierte Pflanzen. Selbst weisse Katzen sind viel empfindlicher als die dunklen.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara ,
    dein Post trfifft mit vielem den Nagel auf den Kopf .
    Ich wurde auch schon öfters angefragt , sogar aus Italien , lehnte höfflich aber bestimmt ab .
    Deine Rosen würde ich auch nicht rauspflanzen , denn sie haben ja gar keine Chance an zu wachsen . Es sind eben nr winzige Ableger & Container Rosen .
    Liebste Grüße ,
    Christine

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  4. Liebe Sara,
    inzwischen vermeide ich es, zur Post zu gehen. Pakte verschicke ich meist mit anderen Versendern. Es macht wirklich keinen Spaß mehr, zur Post zu gehen. Bei uns hier, sind die Angestellten sehr nett aber auch, besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit überfordert.
    Solche Topfrosen hatte ich auch schon, leider sind sie mir immer eingegangen. Einmal habe ich eine davon ausgepflanzt, sie hat ihren 1. Winter leider nicht überstanden. Vielleicht kannst Du sie dennoch retten ... ich würde sie aber im Moment nicht auspflanzen.
    Liebe Grüsse
    Angelika

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  5. Ja, liebe Sara,

    die Postleute sind auf ganzer Linie überlastet und dürfen das auffangen, was die Chefetage durch den Sparkurs verzapft hat. Ich bin daher froh über jeden (auch den Postzusteller), der doch mit halbwegs guter Laune seine Arbeit verrichtet, versende aber größere Pakete - wie Anfang der Woche für meine Nichte und die Neffen - bevorzugt mit Hermes. Die kann man nämlich auf der nahe gelegenen Tankstelle abgeben (bzw. von den Männern der Familie abgeben lassen) und dann im Internet verfolgen, wo sie gerade sind.

    So hält sich der Stress in Grenzen.

    Genieß mit deinem Mann zusammen die wunderschönen Rosen und fühlt euch wohl in eurem neuen Zuhause. Es wäre prima, wenn du mir (svanvithe69@gmx.de) mal deine Adresse mailst.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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  6. Nur mal kurz zu den Rosen, die ich oftmals schon im Winter bei frostfreiem Wetter rausgepflanzt habe. Gut angießen, schützen und dann sehen, was daraus wird.
    Das sind wirklich meine dankbarsten Rosen, denn jedes Jahr erfreuen sie mich mit wunderschöen Blüten, im Gegensatz zu den großen Edelrosen, die mir laufend eingehen.

    LG Mathilda ♥

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  7. Liebe Sara,

    da hast Du Dir aber was von Herzen geschrieben.
    Ich bin ein Kriegs kind und habe miterlebt wie nach dem Kriege alles was so verloren gegangen war mühsam wieder in Gang kam.
    Heute stelle ich mit Staunen fest, daß wir bald wieder in diese Zeiten zurückfallen.
    Auf den Dörfern keine Läden mehr, Bücherei schon lange geschlossen, Schulkinder werden stundenlang durch die Gegend gekarrt, oft kommt gar kein Bus. Post befindet sich im Getränkemarkt.
    Die Frauen stöhnen immer wenn ich ein- oder zweimal im Jahr mit einem Päckchen oder Paket oder Brief nach Neuseeland komme. Dann ist die Frage: ist das Europa??? Nee, das ist ganz hinten am A...sch der Welt und ist das Teuerste was es gibt an Porto.

    Aber: Wenn unsere Truppen dann aus Afghanistan abgezogen sind, gehen immer noch jedes Jahr 450 Millionen Euro dahin. Vielleicht werden dort auch mal gute Poststellen aufgebaut.

    LG
    Brigitte

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    1. Ja, liebe Brigitte, das ist der springende Punkt! Es hat eine Rückentwicklung eingesetzt. Auf der einen Seite werden Einige immer reicher, auf der anderen Seite wird die Armut immer größer (siehe auch meine Links unten an Kathrin).
      Da fragt man sich nur, wo wir in 5, 10, 15 Jahren stehen und was aus unseren Kindern einmal wird . . .
      Nagut, meine haben ein Wissen, welches ihnen keiner nehmen kann, damit kommt man immer irgendwie durch . . . doch all die Gefahren, die mit diesen Entwicklungen zusammenhängen, daran mag ich gar nicht denken . . .

      Liebe Grüße
      Sara

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  8. Liebe Sara, die Situation betreffend die Post ist in Österreich nicht wirklich besser. Als wir noch in Graz waren, wurde das Postamt in der Nachbarschaft auch still und leise von heute auf morgen aufgelassen. Ich habe diesen Schritt nicht ganz verstanden, da sich diese Post an einer nicht so schlechten Stelle befand.

    Ganz liebe Grüße
    Kathrin

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    1. Schon bedenklich, diese Entwicklungen. Aber kein Wunder ...
      Daß es in Österreich ähnlich ist, wußte ich noch nicht, liebe Kathrin.
      Und das wollte ich auch noch verlinken in meinem Post

      http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-09/armuts-und-reichtumsbericht-2012

      Da soll uns ganz schön was vorgegaukelt werden. Aber wer halbwegs intelligent ist, durchschaut das Ganze!

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/vermoegensverteilung-die-bundesregierung-aendert-ihren-armutsbericht-11974336.html

      Liebe Grüße
      Sara

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  9. Liebe Sara,

    ganz ganz lieben Dank für Deine einfühlsamen Worte. Es ist unbeschreiblich, wie es ist, die Mama "gehen zu sehen". Ich war an ihren letzten Tagen Tag und Nacht bei ihr ... aber wenn "es" dann soweit ist, ist man doch überrascht, fast überrollt und fassungslos, kann es kaum glauben. Noch heute fällt mir das schwer und schon diese Zeilen, treiben mir die Tränen in die Augen. Ich vermisse sie sehr.

    Mir geht es ähnlich, die Bloggerwelt dreht sich so schnell, dass man manches oft nicht mitbekommt. Gerade in der wärmeren Jahreszeit bin ich sehr wenig hier.

    Liebe Sara, ich wünsche Dir sehr, dass Du Deine Mama noch ganz lange hast, genieße diese Zeit ... !!!!

    Ganz liebe Grüsse
    Angelika

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  10. Liebe Sara,

    zuallererst möcht ich dir ganz herzlich DANKE sagen für deine lieben und tiefgehenden Kommentare bei mir ..bitte verzeih, dass ich erst so spät zu dir komme - und morgen lese ich nochmal in Ruhe nach und schreib dir auch nochmal. Die Zeit rast mal wieder wie nichts ;)

    Ich find es gut, dass du diese Dinge hier thematisierst - absolut. Es gibt nicht nur Heile Welt und Blümchen etc - und es ist gut, dass es Blogger gibt wie dich, die sich dieser Themen annehmen - überhaupt gefällt mir die Mischung bei dir - da ist alles dabei - Nachdenkliches, Allgemeines, die Natur, Blumen, all das Schöne ..

    Was die Post angeht - wenn man mal vom Hauptpostamt in der Stadt absieht - so sind die Filialen auch bei uns in Getränkemärkten oder Schreibwarenläden ..und dort herrscht mehr als Hochbetrieb.. Schlangestehen ist angesagt. Eng auf eng, ja. Sparkurs? ich finde das unmenschlich .. absolut, und kann mich dir nur anschließen.

    Die Rosen sind wunderschön ... und da fällt mir noch ein - vielen Dank dir für den Hinweis auf die Ligusterbeeren - ich wußte nicht, dass sie so heißen :)

    Morgen schau ich wieder rein .. ich wünsch dir einen entspannten und schönen Abend,

    Ganz liebe Grüße schickt dir Ocean

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  11. Nun, ich hab spannend gelesen....und ich bin ein wenig nostalgisch. Ich bin nämlich ein Postlerkind. Mein Vater war Postbote, erst zu Fuß, dann mit dem gelben Fahrad und dann mit dem gelben VW-Bus. Und unsere Post war sehr klein, aber hatte schon zwei Schalter. Mein Vater arbeitete sich hoch bis in den mittleren Dienst, bis er eines Tage stellvertretender Postleiter war. Insgesamt war er vierzig Jahre bei der Post beschäftigt. Ist das nicht irre? Als unsere Post mal umgebaut wurde, wurde sie in den Bahnhof verfachtet und mein Vater ging jeden Sonntag abend mit mir dahin (ich war so acht oder neun), um einzuheizen, damit es am Montag warm in der Stube ist. Und wenn meine Mutter wieder mal in der Klinik war, machte ich meine Hausaufgaben bei uns in der Post und stempelte Briefe ab (noch mit der Hand)....und wenn ich heute eine Post betrete, hole ich mir die Nostalgie in mein herz zurück und bin gerne im Gespräch mit den Beamten, die ich bereits alle kenne....und ja, man kann sich aufregen, über die Ungerechtigkeiten....und man kann auch hinter die Kulissen schauen (die Post hat ihr Monopol verloren) und man kann einfach nur dankbar sein, dass es so ist und in die Post gehen und staunen, ....

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