Montag, 13. Februar 2017

Kürbis-Machine


Ungewöhnlicher Titel, oder?
Hat aber seinen Grund! Denn wir lieben Kürbissuppe, auch jetzt noch! Wärmt schön, schmeckt gut und läßt sich vielfältig zubereiten.

Nur kann nicht jeder mehr einen Kürbis  zerkleinern! Und da liegt der Grund meines heutigen Posts.

Ihr kennt doch diese Spargelschälmaschinen - einige mögen glauben, die seien für faule Leute geschaffen - weit gefehlt! Ab 30+ nehmen Handerkrankungen leider zu! Mehr noch bei Frauen als bei Männern, und manche sind dann irgendwann kaum mehr in der Lage, sehr hartschaliges, großes Gemüse, wie Kürbisse zu zerkleinern.

Die häufigsten Erkrankungen der Hand

Daß Handerkrankungen bei weitem nicht nur ältere Leute betreffen, sollte also jedem heute klar sein! Im Gegenteil werden die Menschen immer jünger, die das betrifft!


Krank durch Dauer-Chatten "WhatsAppitis"
Gilt natürlich für jegliche Tippselei auf dem Handy ob Instagram oder PokemonGo oder wie all diese Dinge da heißen, mit denen man sich via Handy heutzutage verlustiert. Zusätzlich zum Tippen am PC, was auch nicht gerade handgesund ist, wenn man es über mehrere Stunden täglich betreibt.
Sekretärinnen und Stenotypistinnen litten früher unter Sehnenscheidenentzündungen an den damals noch recht schwergängigen Schreibmaschinen und heute hat ich das Ganze nur verlagert und neuen Krankheiten den Raum geschaffen .... alles im Übermaß Betriebene ist nicht gut, aber wem sage ich das! ;-)

Wer dann keinen netten Ehemann oder sonstigen Helfer hat, ist so ziemlich aufgeschmissen, müßte eingefrorenen Kürbis kaufen (wobei ich nicht weiß, ob es das überhaupt gibt - wir als Feinschmecker bevorzugen denn doch frischen, denn der Geschmack der gefrorenen Gemüse kommt eben doch nicht an die frischen heran!)

Nebenbei bemerkt halte nicht nur ich nicht allzuviel von OPs, was die Hände betrifft - oft ist es hinterher sogar schlimmer als vorher! Doch das soll bitte jeder für sich selbst entscheiden mit allen Folgen!

Auf den Gedanken kam ich vor allem wegen meiner Mutter, aber auch meine Schwester kann Kürbisse nicht mehr zerkleinern.

Wie schön wäre es doch, wenn es eine Kürbis-Zerkleinerungs-Maschine gäbe, die in den Lebensmittelläden dann vom Kunden selbst bedient werden könnte und schnell das gewünschte Ergebnis - Hackschnitzel oder Würfel - in der entsprechenden Größe - ausspuckt. Das funktioniert natürlich nur, wenn man den Kürbis am gleichen oder anderen Tag verarbeiten kann.

Aber vielleicht gibt es so etwas längst und wir wissen nur nichts davon?? Ich habe jetzt bewußt mal nicht danach gegoogelt, weil ich diese Maschinen auch noch  nirgendwo gesichtet habe, anders als diese Spargelschäler und stelle meine Frage hier so in den Raum! Kann ja sein, daß es so etwas in anderen Bundesländern bereits gibt, nur noch nicht bei uns???

Unseren Kürbis hat mein lieber Mann kleingeschnitten, ich das Übrige wie Möhren und Kartoffeln. Wir dünsten die Zwiebeln vorher übrigens NICHT in Fett an, da das zu Unverträglichkeiten führen kann. Aus diesem Grunde kann ich die Zwiebeln problemlos hinterher noch der Suppe beigeben. Der Geschmack ist genauso gut, wenn nicht sogar besser! Das Öl (Olivenöl) fügen wir ebenfalls nachträglich  hinzu. Mit einem Kartoffelstamper zerquetsche ich die Gemüse, wenn sie halbweich sind, so daß die Konsistenz der Suppe jedoch noch ein wenig stückig ist. Denn wir sind ja schließlich keine Babies und mögen es gern, wenn von den Gemüsen zungentechnisch noch etwas zu spüren ist!
Obenauf habe ich auf die fertige Suppe im Teller noch gemahlene Chilies, etwas Schwarzkümmel und eine Spur Crema Balsamico gegeben. Fertig ist das Kürbisgesicht! :-)

Wie macht Ihr denn das - mit Kürbissen? Ich meine jetzt nicht die Frauen mit den (noch) gesunden Händen!


Danke für Eure Aufmerksamkeit!

Herzliche Grüße